21 € am Tag, kostet ein Platz im Parkhaus in Venedig, die Idee im nahen Padova zu übernachten und dann schlicht mit der Bahn nach Venedig zu fahren war goldrichtig. Sylvia hatte den Vorschlag gemacht und wenn man bedenkt, dass die Zugfahrt mit 4,20 € pro Nase /einfache Fahrt zu Buche steht völlig ok. Sind wir doch für 16,80 hin und zurück gekommen.
Geschickt, dass sich die Fahrkartenautomaten am Bahnhof leicht auf deutsch umstellen lassen, Zielstation, Anzahl der Reisenden eingeben, der Automat zeigt die Verbindungen und die Abfahrten, ich entscheide mich für in 10 Minuten, dass wir noch das Gleis suchen können und zahlen mit EC-Karte. Leichter lass ich mein Kärtle von Waiblingen nach Schwäbisch - Gmünd auch nicht raus.
Die Karten noch am Bahnsteig entwerten, dann steht unser Zug auch gleich da. Besser geht es gar nicht.
Seinem Ruf nicht sehr preiswert zu sein, kommt Venedig schon am Bahnhof Venezia Santa Lucia nach, 1€ für Rolle machen ist nicht unbedingt günstig, selbst wenn die Klos wirklich ordentlich und sauber sind.
Wir hole uns am Kiosk noch eine Flasche Sprudel, draussen am Bahnhof ist dann gleich der “Busbahnhof” der Wasserbusse, die Tageskarte nochmal 16€ pro Nase und ab geht es.
Nächster Halt, Rialto - ‘this Boat single Rialto’ - das reguläre bis Markusplatz kommt später. Dann halt Rialto.
Schon faszinierend, dieses Leben auf dem Canale Grande. Die Touris und wir, die Gondeln, die Taxiboote und die Arbeits- und Versorgungsboote. Auf dem Kanal ist mehr los als bei uns in der Hauptstrasse. Wir knipsen, wir schauen und geniessen.
Rialto, erst am Marktplatz vorbei, dann die Brücke, die legendäre Rialtobrücke. Kurz nach 10:00 Uhr ist hier rein touristisch schon die Hölle los. Ein Gedränge und Geschiebe. Irgendwo ein Schild St. Marco, der Markusplatz, wir machen uns zu Fuß auf den Weg.
Ein Problem der Stadt, die großen Schiffe, die in Venedig anlegen. Dafür musste die Fahrrinne ausgebaggert werden, die Vibrationen der Schiffsschrauben werden für den Zerfall der Fundamente der auf Stelzen gebauten Stadt verantwortlich gemacht.
Und bis wir unseren Bus bestiegen haben ist die Princess schon am Hafen festgemacht. Hier sind mit der Regal Princess wieder über 3500 Touristen auf einen Schlag gekommen, und natürlich hat die daneben liegende Ventura auch nicht viel weniger Menschen gebracht. Mir bleibt natürlich wieder der Mund offen, bis die 330 Meter Kreuzfahrtschiff an mir vorbeigeschwommen sind.
Eine Standseilbahn fährt hier, haben dann später unsere Recherchen ergeben, hier von Tronchetto, der Anlegestelle der Fähren und Kreuzfahrtschiffe zur Piazzale Roma. Elegant, die Trasse, den Zug konnte ich nicht finden. Ganz neu übrigens, ist die Bahn, the People Mover, doch erst 2010 in Betrieb gegangen.
sowieso die Brücken, natürlich gibt es reichlich davon, und gerade hier um den Bahnhof rum, gibt es auch ein paar moderne schicke Brücken, wie diese zur Anlegestelle
Oder aber das kleine Mädchen mit seiner Schwester und den Eltern auf der Boot, sie springt und läuft rum, ganz stolz den Ball in der Hand. Hin und Her. Plötzlich weint sie, der Ball wird hinter dem Boot immer kleiner. Die Eltern können trotzdem froh sein, dass nur der Ball vom Schiff gefallen ist.
Und für das Meiste braucht man ein Boot, selbst der Notarzt oder der Kraneknwagen haben eine Schiffsschraube.
Aber auch die anderen sind für das Wasser angepasst. Der Sperrmüll zum Beispiel:
Oder Lieferanten die Säcke auszuliefern haben:
Ja selbst die Bushaltestelle schwimmt:
die Müllabfuhr hat ihren eigenen Kran mitgebracht.
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