Freitag, 23. Oktober 2026
Gewöhnung
Sonntag, 5. Juli 2026
Aberglaube
An manchen Türen sogar 2 Flaschen. Links und rechts.
Warum?
Tradition, sicher Tradition. Wobei, seit wie vielen Jahren gibt es Plastikflaschen, wurde das früher mit Tongefäßen gemacht? Später mit Glas? Wasser vorm Haus um den dürstenden Wanderer zu erquicken? Mit warmem Wasser, wie lange steht das schon da?
Sich die Hände zu waschen, bevor man das Haus betritt? Rituelle Gründe?
Eine Online Recherche ergab folgendes:
Ein weit verbreiteter Volksbrauch, um streunende Hund und Katzen davon abzuhalten, hier ihr revier zu markieren.
Man hofft, dass die Tiere durch die Lichtreflexe oder noch besser durch ihr Spiegelbild erschreckt oder irritiert werden.
Besonders populär ist dieser Brauch in südeuropäischen Ländern aber auch in Japan.
Ob der Trick funktioniert oder doch eher Mythos ist ist selbst bei manchen Anwohnern umstritten.
Bevor ich mich aber darüber lustig mache möchte ich erwähnen, dass es hierzulande auch mal Zeiten gab in denen man Radarfallen mit Hilfe von am Rückspiegel aufgehängten CDs irritieren wollte.
Und auch da weiß ich nicht ob der Trick funktioniert oder doch eher Mythos war.
Montag, 22. Juni 2026
erkannt - Urlaub
Pizzeria Laghetto, Carlazzo, Provinz Como, Lombardei
Nicht nur an den Muscle-Shirts – und den unrasierten Achseln.
Nicht nur an den kurzen Hosen – mit 21 Taschen.
Nicht nur an den Trekking-Sandalen – und den ungepflegten Füßen.
Nicht nur an den Sitzplätzen auf der Terrasse – in der prallen Sonne.
Vor allem an der Warteschlange – weit vor der Öffnungszeit.
Daran erkennt der Italiener uns Touristen.
(Oder am Eiskaffeefleck auf heller Hose?)
Sonntag, 21. Juni 2026
siebenundfünfzig
Erster richtiger Urlaubstag.
Oberhalb des Luganer Sees in einem traumhaften AirBnB. Seit 7:30 Uhr zufrieden, gelöst, in Shorts und T-Shirt auf der Terrasse gesessen. Tee getrunken. Ins Tal geblickt. Den Tag intensiv mit Genießen verbracht.
Norditalien. Fünfzig Kilometer bis Mailand. Modehauptstadt. Man achtet auf sein Outfit und seinen Style. Oder ist zumindest ordentlich gekleidet.
Da verbietet es sich fast, in meinen Jeans – oder schlimmer noch – in meinen abgeschnittenen Jeans außer Haus zu gehen.
Seit bestimmt acht Jahren hatte ich keine helle Hose mehr getragen. Keine helle Hose. Seit acht Jahren.
In drückendster Nachmittagshitze gegen vier haben wir dann doch beschlossen, rüber zum Comer See zu fahren.
Gegen vier im klimatisierten PKW bei drückendster Nachmittagshitze. Mit der frisch angezogenen hellen Hose und geschlossenen Schuhen. Aufgebrochen zum Comer See. Menaggio.
Wir schlendern am See entlang. In drückendster Nachmittagshitze. Helle Hose. Geschlossene Schuhe.
Einen Eiskaffee haben wir uns gegönnt. An der Strandpromenade. In drückendster Nachmittagshitze. Helle Hose. Geschlossene Schuhe.
Exakt siebenundfünfzig Minuten hat es gedauert zwischen:
Ich ziehe mir in drückendster Nachmittagshitze eine helle Hose an. Geschlossene Schuhe.
und:
Ich kleckere meinen Eiskaffee darauf.
Samstag, 11. Oktober 2025
Urlaubssplitter: Stammgast - für immer
Wir sitzen auf der Terrasse und warten auf den Bus zum Heimflug.
Drei-Insel-Palast, Corralejo.
Ganz im Norden.
Schon zum siebten Mal.
Eine fünfstöckige Bettenburg aus den Achtzigern,
abseits des Trubels, mitten im Naturschutzgebiet.
Wer die Anlage verlässt, steht direkt im Sand.
Zwölf Tage Sonne, Meer, Buffet.
Wir senken den Altersdurchschnitt –
deutlich, trotz unserer sechzig Lebensjahre.
Zuhause arbeitet meine Frau im Seniorenheim.
Hier kann sie kaum unterscheiden – Patient oder Gast.
Manche Tiere gehen zum Sterben an einen bestimmten Ort.
Menschen nennen ihn Drei-Insel-Palast –
Palliativstation für Stammgäste,
die schon seit 1981 regelmäßig kommen.
Stammgast bis in den Tod.
Ich bin mir nicht sicher,
ob alle Steine hier vulkanischen Ursprungs sind.
Oder biologischen.
Stammgast über den Tod hinaus?
Heute früh habe ich das Hotelpersonal beobachtet,
wie es etwas ins Meer gestreut hat.
Seebestattung für Stammgäste –
oder einfach nur All Inclusive?
Oder Platinstatus?
Wir sitzen wieder auf der Terrasse und warten auf den Bus.
Vermutlich werden heute ein paar
nicht mehr mitfliegen.
Donnerstag, 9. Oktober 2025
Urlaubssplitter: AI-Challenge
Die Liegen-Nachbarn haben ihre AI-Challenge schon am dritten Tag des siebentägigen Wettbewerbs completed. Gemeint ist nicht „Artificial Intelligence“ – dafür wären die beiden intellektuell hoffnungslos überfordert.
Nein, AI = All-Inclusive: ein simpler, aber brutaler Wettbewerb. So viel trinken, dass All-Inclusive am Ende rechnerisch deutlich günstiger war als Halbpension. Ab heute schädigt jeder weitere Schluck zuerst das Hotel – die Leber ist ihnen offenkundig egal.
Ich glaube nicht mehr an Amateure. Die Bestellvorgänge sind zu routiniert, die Schlagzahl zu hoch – das wirkt semi- bis vollprofessionell.
Vermutlich liegt die Basis in einem rigorosen Trainingscamp am Cannstatter Bahnhof: hartes Intervalltraining mit Underberg, Cointreau, Absolut & Co. In der Abklingphase dann Bier – Training macht durstig.
Zur Trink-Liga kamen sie zufällig. Zuvor zweimal Vizemeister der Insurance-Challenge – jenem Versicherungswettbewerb, bei dem man mehr Schadenersatz erhält, als die Prämie kostet.
Nach dem tragischen Tod ihres Kumpels Erwin, einem gewieften Insurance-Premium Repossessor (Betrüger wäre zu hart) und Sieger in der Kategorie Sterbeversicherung, haben sie sich nun endgültig auf die AI-Challenge verlegt.
Urlaubssplitter: gut
Das Wetter?
Gut. Ich solle nicht immer so negativ sein hieß es - Alles positiver sehen.
Das Wetter?
Gut. Die Sonne blendet. Ich seh die Fleischmassen am Pool nicht.
Das Wetter?
Gut. Der Wind übertönt die Mittouristen.
Das Wetter?
Gut. Ich schwitz – also bin ich. Ein Pauschaltourist.
Das Wetter?
Gut. Der Regen wäscht die Liegen ab.
Das Wetter?
Gut. Die Wolken – dichter als der Zimmernachbar.
Das Wetter?
Gut. Der Himmel tut, was er will – ich auch.
Das Wetter?
Gut. Es ist nur Wetter. Und das ist gut so.
Alles Gut?
Gut, Alles - und ich sage nicht wie's mir wirklich geht.
Sonntag, 5. Oktober 2025
Urlaubssplitter – Gedanken unterm Sonnenschirm
Wladimir Iljitsch Lenin – Was tun? & Staat und Revolution
Benito Mussolini – La Dottrina del Fascismo
Ayatollah Ruhollah Khomeini – Islamic Government (Hokumat-e Islami)
Muammar al-Gaddafi – Das Grüne Buch
Mao Zedong – Maobibel / Quotations from Chairman Mao Tse-Tung
Nicht zu vergessen: (unser „geliebter Führer“ 🤮)
Adolf Hitler mit seinem Krampf – äh – Mein Kampf.
Alle haben ein Manifest geschrieben –
und sind zum Glück vergessen und tot.
Der Big Blond Bresident hat unlängst seine BIG BEAUTIFUL BILL veröffentlicht.
Der erste gemeinsame Nenner: das Manifest.
Der zweite folgt hoffentlich bald – und bleibt hoffentlich unvergessen.
Donnerstag, 2. Oktober 2025
Urlaubssplitter: alle gleich
Verschiedene Geschlechter, verschiedenes Alter.
Verschiedene Smartphones.
Nur die App-Icons. Alle gleich.
Mittwoch, 1. Oktober 2025
Urlaubssplitter: Siegfried
ein hartes, metallisch-keramisches Klack, repetitiv, in kurzen Intervallen.
Es klang nach Materialprüfung im Labor – tatsächlich waren es Frühstücksgäste im Feldversuch.
Das Problem: der Salzstreuer.
Der Problemsalzstreuer.
Bruno der Problemsalzstreuer – wobei, Bruno hatten wir schon mal.
Als Problembären.
Dann vielleicht Siegfried – Siegfried der Problemsalzstreuer.
Oder eher Sickfried: sick wie krank, fried wie gebraten.
Ein krank gebratener Salzstreuer? Ich schweife ab.
Wie allgemein bekannt, ist Speisesalz hygroskopisch – es zieht Feuchtigkeit aus der Umgebungsluft.
Die Folge: Agglomeration – die Kristalle ballen sich zu kompakten Verbänden,
die sich in den zu kleinen Kalibern (Ø ≈ 0,8 mm) der Auslassöffnungen verkeilen.
Oder schwäbisch gesagt:
So a Glomb – des Glomb vrglombl.
Dabei spielt es keine Rolle, ob die Streuoberfläche über sieben, neun oder elf Bohrungen verfügt –
sobald ein Kollektiv agglomeriert, ist der Querschnitt blockiert.
Die Standardlösung im Feld: der Klopfimpuls.
Durch definierte Schläge auf die Tischplatte
(Amplitude 2–5 mm, Frequenz 1–3 Hz, Dauer 2–7 s)
werden die Salzpartikel in Schwingung versetzt.
Erst wenn die Resonanzfrequenz der Agglomerate überschritten wird,
zerfällt der Block, und das System streut wieder.
Der optimale Klopfimpuls liegt im Bereich der DIN Ei 60068 –
nomen est ovolum.
Unwissende Neuankömmlinge versuchen es zunächst durch Schütteln –
bis ihnen vom Nachbartisch, mit gleichzeitigem Demonstrationsschlag, beschieden wird:
„Des missed se so macha!“
Siegfried, der Problemsalzstreuer –
welcher Sieg?
Ein Sieg über die verhinderten Salzstreuenden?
Das zuvor Gesagte betrifft vornehmlich den wilden Salzstreuer (Salinator feralis, Familie: Streuidae),
der sich – im Gegensatz zu seinem domestizierten, gewöhnlichen Haussalzstreuer (Salinator domesticus) –
fast ausschließlich Wind und Wetter trotzend,
vorzugsweise auf Hotelterrassen, in seinem natürlichen Habitat beobachten lässt.
Manch engagierter Kellner versucht,
in Umkehrung der Produktion von Gänsestopfleber,
mit Hilfe allerlei Gerätschaften und hohem Zahnstochereinsatz
die Verstopfung zu beseitigen.
Wieso solche Bohrungen, solche Löcher nicht gehohnt werden,
ist mir so rätselhaft wie ihnen der Begriff hohnen.
Und wofür steht eigentlich das fried in Siegfried?
Für Frieden – oder Friedhof?
Frieden mit dem Gast, Friedhof für den Konstrukteur des Salzstreuers.
Zurück zum Kellner:
Es bleibt meist beim guten Willen –
und der Streuer taugt nur noch als Objekt,
als Sinnbild für die Verstopfungen und Verschlüsse in unserem Leben –
Herausforderungen, die sich auch mit Sisyphos nicht lösen lassen.
Wieso also nicht Sisyphos, der Problemsalzstreuer?
Praktisch bedeutet das:
Wer ein Frühstücksei würzen will,
muss den Streuer zwischen acht und siebenunddreißig Mal
auf die Tischkante beschleunigen –
ein Vorgang, der klingt wie eine kollektive Dauerversuchsreihe.
Und am Ende stellt sich dem Hotelgast dieselbe Frage,
die schon der Dichterfürst aus Stratford bewegte:
„Salzen, oder nicht salzen – das ist hier die Frage.“
Oder, um es radikaler zu formulieren:
„Ich salze, also bin ich.“
Oder Sandro – Sandro der Problemsalzstreuer.
Was ist eigentlich mit dem Winterdienst?
Verstopfen deren Streuer nicht –
weil sie mit Sand streuen?
Dann reservieren wir Sandro eben für eventuelle Problemsandstreuer.
Und weiter:
Bin ich mir selbst genug, ein Hühnei ungesalzen, fade, zu essen?
Oder brauche ich den Kick –
meinen Blutdruck ignorierend, meinem Genuss Geltung zu verschaffen?
Vielleicht aber sollte sich am Ende einfach Arnold, der Saltinator, darum kümmern.
Und ja: He’ll be back
Hier habe ich ein Bild von Siggi, dem kleinen Verweigerer dem Racker.
Samstag, 18. Januar 2025
Almans
Freitag, 17. Januar 2025
Currywurstbotschafter
Sonntag, 24. September 2023
Playa Pimmel
Nachmittags nach 2 Expresso laufen wir noch den Strand entlang. An dem anderen Hotel vorbei Richtung Süden. Nach dem nächsten Baywatch Häuschen beginnt hier die Playa Pimmel. Hier zeigen diverse, meist nichtmehr junge Herren stolz was sie haben. Meist rasiert, daß das Würmchen nicht im Gestrüpp untergeht.
Sonntag, 17. September 2023
EGO
"Oh LEGO !" sagt der Poolserviceman "I have a LEGO - Kasten. You know LEGO ? I have the giant Star Wars ship". Dann fragt er ob ich deutsch oder englisch spreche um dann weiter auf englisch seine Begeisterung für Lego im allgemeinen und meinem T-Shirt kund zu tun. Ob er das "Ego" als solches erkannt hat? Egal mir hat es den Tag gerettet.
Donnerstag, 29. September 2022
Professionell
Natürlich steht auch das Liegenreservierungsbussines nicht still und entwickelt sich weiter. Man bemerkt einen Trend zur Professionalisierung.Als wahrer Gamechanger dürften sich diese Profiklemmen aus dem Baumarkt erweisen, halten sie doch das Reservierunghandtuch bombenfest an der Unterlage. Selbst bei Windstärken jenseits der 6 Bft und morgens um 3.00 Uhr verrichten sie zuverlässig ihren Dienst.
Dienstag, 28. Juli 2020
Urlaubssplitter: Kajaktour
Eine Kanutour haben wir gebucht. Im Internet hab ich im Vorraus nach Kanuverleihern gesucht, die in der Nähe unserer Unterkunft sind. Eine Tour auf der Örtze gab es da. Ein paar mal mit dem Verleiher hin- und hergeschrieben, nach Mißverständnissen wegen des Termins hatte ich dann geschrieben, dass wir als Anfänger gerne mit Kanu oder Kajak ein wenig paddeln wollten. Die Tour von Boje nach Winsen auf der Aller sei eine für Anfänger und ältere Menschen sowie Kinder geeignete Tour. Am Endpunkt der Tour stellten wir unser Auto ab und wurden mit einem Shuttle Bus zum Start gebracht.
Dort angekommen, bekamen wir unser Boot. Der Verleiher hat mich gefragt, ob wir so etwas schon mal gemacht haben, ich verneinte. "Das wird spannend, ich hab doch auf der Homepage geschrieben, dass das für erfahrene Paddler ist", er hätte nur ein Kanu für uns. Für mich war da kein Problem erkennbar, wäre das doch besser für Sylvias Knie. Während der Verteilung der Boote an die andere Teilneher, hat der Meister der anderen Gruppe beigebracht, dass sie statt 2 einem Kanu und einem 2er Kajak doch auch 2 Kanus nehmen könnten, mit dem Effekt, dass Sylvia und ich ein 2er Kajak bekamen.
Da machte ich mir Sorgen, da das bestimmt wackeliger ist aber der Meister meinte, dass ein Kajak doch viel wendiger sei. Er war der Fachmann, ich nur Laie mit, zugegebenermaßen doch ein wenig Kajak Erfahrung als Jugendlicher. Eine Einweisung noch über den Streckenverlauf, den Hinweis langsam zu fahren, da man nicht wisse was hinter der nächsten Kurve komme, theoretische Paddel- und Manövrieranleitungen. Was zu tun ist wenn man seitlich ins Gebüsch gedrückt wird und was bei Kenterung zu beachten ist - "nicht schlimm, ist halt kalt, wenn ihr nicht stehen könnt müsst ihr halt mit dem Boot soweit schwimmen, bis ihr wieder stehen könnt und ! passt auf die Paddel auf, wenn die weg sind habt ihr ein Problem"
Sylvia ist es mulmig, mir auch. An der Einstiegstelle lassen wir erst mal die beiden Kanus vor, danach noch ein Pärchen im 2er Kajak begleitet von einem erfahrenen 1er Kajak. Kippelig die Einsteigerei. Jetzt geht es los. Ein paar Paddelschläge, das scheint doch Spaß zu machen. Schnell haben wir die 2 Kajaks eingeholt, das junge Pärchen stellt sich an und ist schon in der Uferböschung, der Kollege scheint genervt zu sein. Nach wenigen hundert Metern geht es rechts in einen Kanal, Links ist unsere Strecke, eine leichte Strömung zieht uns mit dem Fluß, der eher ein Bach ist. Ein kurzer Regenschauer kommt auf, wir finden im Boot unter einem Baum Schutz. Von oben nass werden wäre auch doof.
Es wird kurvig, sehr kurvig und eng, sehr eng wenn man bedenkt, dass da Bäume mit ihren Ästen weit in das Gewässer reichte, oft mussten wir den Kopf einziehen. Spannend.

Sonntag, 26. Juli 2020
Urlaubssplitter: wandern I
Plan B, falls das Wetter nicht so heiß sein sollte, war dann zu wandern. Plan B trat dann schon einen Tag nach Ankunft in Kraft. Sylvia musste ihr Knie noch schonen und blieb in der Ferienwohnung und ich machte mich auf den Weg. In Müden das Auto abgestellt, dann den ausgesuchten Wanderweg ablatschen. Am Wildpark vorbei, dann Richtung Wald. Wenig Heide, viel Wald, lockerer als bei uns Zuhause, nicht so stark bewachsen. Und eben, ganz schön eben. Keine Musik dabei, nur die Natur und ich, das wird ist nicht schlecht
Samstag, 11. Januar 2020
Wiederholung
Ruhe, Ruhe und Gelassenheit wenn man am Meer oder auf dem Deich läuft, am ersten Tag habe ich tatsächlich auf meinem Spaziergang nur 3 Leute von weitem gesehen.
Das Wetter wird nicht besser, letztendlich ist es aber egal, wir sind nicht gekommen, uns in die Sonne zu legen. Jacke an und den Wind genießen. Leichter Niesel von hinten, leicht als wäre es die Gischt. Wir laufen. Unten am Meer entlang, bis zum Beginn des Vogelschutzgebiets, ein Schild fordert uns auf hinterm Deich zu gehen.
Das Wetter wird ungemütlicher, der Regen stärker
Donnerstag, 31. Oktober 2019
33°04'23.3"N 11°29'24.8"W
Richtig, genau hier gibt es eine Currywurst. Nicht mitten im Atlantik, auf hoher See, mitten im Wasser, nein ca. 36000 ft höher, im Urlaubsflieger, ca 200 km westlich Marokkos. Eine Rückflugblues Currywurst. Dank weißer Vorausplanung und Internet, schon beim Online Check In geordert. Eine Currywurst mit Kartoffelecken und 2 Getränken zum unschlagbaren Onlinepreis von 8,90 €. So etwas also:
Sieht lange nicht so gut aus wie die von TUI auf der Mein Schiff 3 serviert wird, hängt natürlich maßgeblich davon ab, dass wir uns in einem billigen Urlaubsflieger und nicht auf einem Kreuzfahrtschiff befinden.












