Montag, 12. März 2012

noch immer

2012-03-12 10.44.44

Noch immer ist es mir unklar. Nach dem zehnten Versuch meine PE-Sprudelpfandflasche dem Pfandautomaten zu übergeben ist es mir noch immer unklar. Die Kackmaschine nimmt die blöde Flasche einfach nicht an. Somit komm ich nicht zu meinen fünfzehn Cent Pfand. Der Shredder Automat daneben, also der für die nicht Pfandflaschen, der der immer dieses schöne Häckselgeräusch fabriziert. Dieser Automat nimmt meine Pfandflasche dankbar und sofort an. Dass ich auch noch 10 Cent mehr an Pfand kassiere ist ein netter Nebeneffekt. Und wieso Shreddergut mehr Geld als Pfandflaschen bringen ist mir noch immer unklar

Unterschied

Hundescheisse in Tüte verpackt, Piccobello - 2012-03-12 022

Wo ist der Unterschied ? Der Unterschied ob die Scheiße offen in der Landschaft liegt oder in der schwarzen Picobello Tüte verpackt ?

Ich bewundere die Hundehalter. Fühlt sich doch jeder und jede berufen sie wegen ihres Vierbeiners anzumachen. Manchmal hat man den Eindruck, dass sie ganz verschreckt auf die Gasse gehen, immer in Angst gleich vom nächsten Volldepp angemacht zu werden.

Andererseits, seid Ihr schon mal mit Hundescheiße am Schuh durch Eure Wohnung gelaufen ? Eben !

Dann gehen die raus auf die Strasse, damit der Köter, das was er verdaut hat wieder loswerden kann. Vorbildlich ziehen sich die Besitzer am Wegesrand eine Tüte. Respekt, die körperwarme Masse durch eine dünne Plastikfolie geschützt anzufassen. Dass die dann keinen Bock haben das Ganze noch zwei drei Kilometer in der Jackentasche / Handtasche spazieren zu tragen kann ich mir ja vorstellen.

Da aber in vielen Gegenden die Picobellotütenspender zahlreicher als Mülleimer aufgestellt sind ist mir klar wieso die Tüten in der Landschaft landen.

Donnerstag, 8. März 2012

did it

Ja ich hab’s getan, für einen Menschen wie mich, der alles und jedes auf die lange Bank schiebt, der viel viel schneller Argumente etwas nicht zu tun, als zu tun findet, ist es ein großer Schritt. Und wenn Ihr jetzt eine Heldentat oder Schweinkram vermutet liegt Ihr falsch. Ich hab schlicht und einfach am Auto das Rücklicht sowie das Bremslicht ausgewechselt.

Und wer jetzt glaubt ich blogge jeden Scheiß, der hat recht.

Mittwoch, 7. März 2012

Zapfenstreich

Natürlich bin ich nicht eingeladen, aber Ich persönlich würde auch nicht hin gehen, selbst wenn’s in Fellbach statt in Berlin wäre. Mehrere Gründe hätte das. Mich faszinieren in  die Nacht gebrüllte Befehle im Fackelschein einfach nicht. Mich erinnert das immer ein bisschen an die Nazi Zeit. Seit Guttenbergs Entgleisung mit “Smoke on the Water” von der Bundeswehr Big Band würd ich sowieso nicht hingehen. Und er hat sich sogar vier Lieder gewünscht. Überhaupt, was soll das ? Seit Guttenbergs Zapfenstreich, also seit dem Zapfenstreich zu Ehren des Herrn zu Guttenberg hat das einen fahlen Beigeschmack, wenn Betrüger mit großem militärischen Brimborium verabschiedet werden. Der war zu der Zeit aber wenigstens Cheffe von dem ganzen Verein.

Jetzt der Christian; gut der ist war oberster Repräsentant von uns Allen, somit auch von der Bundeswehr. Und da er sich für einen ehrenhaften Mann hält, möchte er sich auch ehrenhaft verabschiedet wissen, der Zapfenstreich gehört da wohl dazu. Wobei; früher gab’s mal den Spruch “Stell Dir vor es ist Krieg und keiner geht hin” also heute: “Stell Dir vor es ist großer Zapfenstreich und keiner geht hin”, die Riege der Altbundespräsidenten machen es ja löblich vor, sie sind verhindert, die wollen sich von dem sicher auch nicht repräsentieren lassen.

Andererseits, morgen, dann noch einmal zum Jahreswechsel 2012/2013 im Album 2012 vermutlich mit leicht spöttischem Unterton, mehr werden wir nicht mehr von dem traurigen Schauspiel mitbekommen. Zum Glück

Sonntag, 4. März 2012

Kultur

Beuys Warhol Polke & Co – 40 Jahre Kunsthalle Tübingen, so heißt die derzeitige Ausstellung.
Warhol, klar eine Studie über den Mercedes Silberpfeil, eine Campbell Suppendose, so kennt man’s. Selbstbildnis verschieden farbig. Claes Oldenburg, damit konnte ich noch was anfangen. Bei Beuys war dann Schluss. Damit kann ich nichts anfangen. Egal, ein interessanter Sonntag Nachmittag.

Mittwoch, 29. Februar 2012

Schalttag

Alle vier Jahre, dass man nicht irgendwann im Sommer Weihnachten feiert, weil sich die Erddrehung nicht in dieses 365 Tage pro Jahr Schema pressen lässt.

Der Opa würde heute dann seinen 26. Geburtstag feiern, würde er noch leben.

Freitag, 17. Februar 2012

Samstag, 11. Februar 2012

Gruppenkarte

“Nehmen Sie doch eine Gruppenkarte, die ist billiger als zwei Einzeltageskarten”, sagt der Busfahrer in Hamburg, der uns das Ticket verkauft. 9,90 € für die beiden inneren Ringe also das Stadtgebiet Hamburg gültig ab 9.00 Uhr für bis zu 5 Personen.

Hamburg

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Kalt war’s, saukalt sogar. Die Alster durfte offiziell betreten werden, das erste mal seit fünfzehn Jahren. Die Binnenalster am Jungfernstieg war voller Eisschollen.Im Hintergrund die Alster war voller Menschen. Wir waren in Hamburg. Hamburg wohl deshalb, weil die Terrortochter ein sturmfreies Wochenende wollte und uns deshalb zwei Übernachtungen in Hamburg spendiert hatte.
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Samstag morgen. Mit der U-Bahn sind wir am Jungfernstieg ausgestiegen. Im Augenblick ist noch nicht viel los. Die Menschen warm eingepackt, vermummt. Die Gruppen Tageskarte ab 9:00 Uhr kostet für bis zu fünf Mitfahrer keine 10 Euro. U-Bahn Jungfernstieg, Stadtmitte sozusagen.

2012-02-11 006Wenig los bei den Arcaden. Zu kalt, vielleicht auch einfach noch zu früh an diesem Morgen. Im Sommer kann man hier bestimmt prima draussen sitzen. Keine Boote an den Anlegern. Links das Rathaus. Wir werden gleich daran vorbei kommen. Die Vögel sitzen auf den Eisschollen.2012-02-11 0092012-02-11 015





Schnell fotografiert, schnell geraucht und schnell gelaufen, die Temperaturen zwingen zur Eile, die Kälte hält uns in Bewegung. Wir gehen weiter. Der Weg zur Hafencity ist ausgeschildert.
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Erstmal noch die neuen alten Speicher gesehen2012-02-11 023, auch hier der Kanal vollständig zugefroren. Vorhin das Schild sprach von Überflutungsgefahr. Innerstädtisches Bauland schien oder scheint wichtiger zu sein.

Montag, 6. Februar 2012

Überraschung

Wie heißt unsere aktuelle Jahreszeit ?

Richtig ! Und im Winter ist es hin und wieder kalt.

Mal abgesehen davon, dass mir persönlich eine Rekordhitze im Sommer tausend Mal lieber ist, kann ich das Gejammer über das Wetter nicht mehr hören

Sonntag, 5. Februar 2012

Max-Eyth-See

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Ein Sonntagspaziergang, für Max-Eyth-See Verhältnisse ist fast nix los. Viele haben schon mal Schlittschuhe dabei, warten darauf, dass sich die ersten aufs Eis trauen. Die Polizei wartet auch.

Klar ist es kalt. Die paar Vögel die man sieht sind dick aufgeplusterte Raben. Die Wiesen sind verwaist. Heute grillt niemand, niemand spielt Fussball. Deutlich ruhiger als im Sommer.

Sonntag, 29. Januar 2012

Gregor

2012-01-29 15.25.34Heißt der Preis für den besten Kalender, Gregor, wie der Papst, Gregor XIII nach dem unser Gregorianische Kalender benannt wurde.
Jetzt zum zweiten Mal, nachdem wir die Ausstellung im Haus der Wirtschaft in Stuttgart schon letztes Jahr besucht hatten, jetzt also nochmal. Schöne Stücke waren wieder dabei, schöne Fotos und Graphiken. Und wenn wir auch mit dem Gesamtsieger der Firma Scheufelen so gar nix anfangen konnten (oder hat der Kaiser tatsächlich keine Kleider an ?), so hat uns die Ausstellung wieder gut gefallen.

Samstag, 28. Januar 2012

Hohler Baum

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Masoala

2010-05-29 081
Der Masoala Regenwald auf Madagaskar soll nachgebildet werden. Im Zoo in Zürich. Eine große Regenwaldhalle, masoala. Wenn Ihr Euer Geld in Zürich in Sicherheit gebracht habt und sonst nicht wisst, was mit dem Tag anfangen, geht doch einfach mal in Zürich in den Zoo. Dort nehmt Ihr Euch dann nochmals extra Zeit und geht in die Masoala Halle. Zeit werdet Ihr brauchen, man sieht auf den ersten Blick ausser Pflanzen nämlich nichts. Man muss sich die Zeit nehmen und intensiv suchen um die freilaufenden Tiere zu entdecken. Dann lohnt es sich aber umso mehr.

Freitag, 27. Januar 2012

Donnerstag, 26. Januar 2012

Skandal 2.0

Begonnen hatte es im September beziehungsweise im Oktober mit der falschen Abrechnung meines Handyproviders, siehe auch hier.

Kurz und knapp, die Boys and Girls meines Handyproviders haben sich um knappe 250,—Euronen verrechnet, dies auch gleich mal abgebucht und sind dann mit der Kohle erst mal in der Karibik verschwunden. Emails im wöchentlichen Abstand wurden prompt nach einer Woche telefonisch beantwortet, natürlich werde man in meinem Sinne… …zurücküberweisen… …haben ja Rechts… …noch bitten etwas zu gedulden…

Nun gut, die Geduld wurde dann doch noch in der zweiten Januarwoche belohnt, indem die Kohle jetzt nach mehr als einem viertel Jahr zurück überwiesen wurde.

Kundenfreundlichkeit sieht trotzdem anders aus

Mittwoch, 25. Januar 2012

Samstag, 14. Januar 2012

Handy sei Dank

Ich kann mich noch erinnern, wie früher praktisch im 5 Minutentakt Eltern speziell natürlich Mütter von irgend welchen Modenamenkindern gebeten wurden ihren Balg aus dem Kinderzimmer im Breuningerland abzuholen.

Das geht heute Dank Handy doch um einiges diskreter

Eisbär

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Uns war es fast zu kalt zu knipsen. Er hat sich wohl gefühlt. Erst mit seinem zerbissenen blauen Plastikfass gespielt, dann ne Runde geschwommen. Er war gut drauf, ihm hats gefallen. Uns auch.

Donnerstag, 12. Januar 2012

stimmt so

20 % Trinkgeld hab ich dem dann gegeben und das hatte mehrere Gründe. Natürlich hatte ich es auch eilig, wollte raus aus dem Laden und wenn er jetzt, nachdem das Rausgeld nicht in der Kasse war, wenn er sich jetzt auch noch auf die Suche nach dem Wechselgeld gemacht hätte wär ich eine weitere Ewigkeit in der Bude gestanden.

Sowieso tu ich mich mit Trinkgeld schwer, hier, dem Chef selbst ein Trinkgeld zu geben, ich will ihn nicht beschämen, und dann noch 20 %. Dann bin ich ja auch Schwabe und geizig, das muss doch nicht sein.

Die Beiden stehen in der Bude und viele Fragen schießen mir durch den Kopf. Sind diese Läden eigentlich alle gleich. Kaum Platz für einen Tresen, der Inhaber steht gebeugt im Raum, natürlich mit Brille. Die Schürze um den Bauch, wenn man mit so vielen dunklen Materialien arbeitet, wenn man versucht mit Garn die richtige Farbe zu treffen, wieso ist es dann immer so dunkel - duster (“im Keller ist es duster, da wohnt ein armer Schuster…”). In den Regalen stapelt sich die Schuhe, ach ja, ich war beim Schuster in Fellbach.

Zwischen 13.00 – 15.00 Uhr geschlossen lt. Aufkleber an der Tür. Natürlich war ich um halb drei dort, es war ja hell, sie waren ja da. Sie schauen nicht auf, als ich eintrete. Vielmehr scheinen sie mich zu ignorieren. Der Jüngere schleift an einem Absatz, minutenlang schleift er den Absatz, legt den Schuh weg holt von hinten ein neues Schleifband für die Maschine und legt dieses ein. Der alte schneidet schwer Leder zu. Auch diese Arbeit nimmt ihn voll in Anspruch. Ich versuche bis dahin meinen Schuh in den Regalen zu finden, vergeblich.

Der Jüngere fragt schließlich, was ich will. Bei wem hab ich den Schuh abgegeben, klar beim Vater, deshalb auch kein Zettel. Dem Vater beschreibe ich den Schuh und das Problem der los gerissenen Öse. Er findet ihn neben der Nähmaschine. Zeit den Schuh zu reparieren. Der Vater macht sich dran und flickt das Ding. Zehn Minuten später ist er fertig. Die Lasche ist wieder an den Schuh genäht. Wunderbar.

Zwei Fünfzig, will der Vater von mir. Ich habs nicht passend, gebe drei. Stimmt so

Samstag, 7. Januar 2012

Shopping Hell

Zwischen den Tagen, nennt man auch gerne die Zeit zwischen Heiligabend und Neujahr, beziehungsweise bei uns Württembergern bis heilige drei Könige. Wir hatten zur Abwechslung mal Urlaub und waren das eine oder andere Mal im Shopping Center oder auch der Innenstadt Stuttgart. Während es für meine Mädels der Spaß des Jahrhunderts zu sein scheint, bin ich dagegen eher angepisst.

Wenn man so vom Land kommt hat das nochmal einen ganz anderen Charakter, wenn man sich vornimmt heute in die Stadt oder ins Shoppingcenter zu gehen da hat die ganze Sache etwas von Festtag. Ja sie scheinen sich extra rausgeputzt zu haben bevor die Reise aus Rottweil, Künzelsau, Wiernsheim und Schwäbisch Gmünd angetreten wurde. Typisch dann auch, dass man im Familienverbund durch die Gassen zieht, Mama, Papa mindestens 2 Kids und ein bis 2 Großelternteile. Einfach deutlich zu unterscheiden von den Einheimischen bzw. Einheimischinnen, die vorzugsweise paarweise oder als Trio durch die Gänge ziehen.

Für mich immer wieder faszinierend, wie die angeblich Multitasking fähigen Geschöpfe nicht in der Lage sind, an den Schaufenstern entlang zu gehen und sich dabei zu unterhalten. Nein für jeden Halbsatz müssen sie stehen bleiben. Ich laufe auf, muss mich durch quetschen. Die, die Freundinnen, die Kinderwägen, vereinzelt Alte oder auch nur Schlenderer bringen mich zur Weißglut, diese “Human Pacecars”, die die Geschwindigkeit auf den Gängen vorgeben. Nur eine Stufe weniger schlimm als die “genau vor der Rolltreppe Stehenbleiber” oder den “Ich muß runter auf meine Füße schauen wenn ich die Rolltreppe betrete”

Dann hat man als liebevoller Vater einer teenagenden Tochter natürlich auch die Gelegenheit ein Trendklamottengeschäft von innen zu beobachten. Vermutlich hab ich ja nur den falschen Chromosomensatz, um in so einem Laden die Erfüllung zu finden. Viel mehr sind diejenigen meiner Geschlechtsgenossen zu bewundern, die nicht aus einer Vater-Tochter Beziehung da sind, sondern der Liebe wegen. Die minimale Chance darauf heute Abend noch Liebe machen zu dürfen hält die pickeligen Jünglinge mit zenartiger Gelassenheit in dieser Hölle.

“Der Fahrer des Wagens mit dem amtlichen Kennzeichen LB-Theodor Ullrich 0815 möchte sich umgehend bei seinem Fahrzeug einfinden”, so die nette Durchsage und ich wette dass das gerade nicht das ist das der Fahrer des Wagens  m ö c h t e

uniform

So uniform, Faltenrock, weiße Bluse, geblümter Anorak und Strümpfe in den Sandalen. Es gibt sie noch die Christen.

Donnerstag, 5. Januar 2012

Verdrossenheit

Die Bürger gehen nicht zur Wahl, ja es scheint Sie nicht zu interessieren. Und dann gibt es Wahlen, da wird der Bürger schon gar nicht mehr im einzelnen gefragt, wen er denn wählen will. Und Vorbilder, Vorbilder würden fehlen, es gibt gar keine mehr.

Jetzt ist es ja gerade so, dass sich unser Bundespräsident in große Schwierigkeiten gebracht hat. Schwierigkeiten, weil er sich als Ministerpräsident sagen wir mal vorsichtig, weil er sich Vorteile gewähren lies. Vor Allem aber Schwierigkeiten, weil er als Bundespräsident versucht haben soll auf die Presse einzuwirken. Und da spielt es keine Rolle, ob es sich dabei “nur” um die Bild-Zeitung gehandelt haben soll. Da spielt es auch keine Rolle, wenn man versucht sich artig zu entschuldigen, es gibt Handlungen die sind unentschuldbar.

Gut, ein kleiner medialer Befreiungsschlag, schnell noch ein Interview gegeben und dann wie Daum glauben die Haarprobe geht durch, dann wie Guttenberg hoffen die Lüge hält, hoffen man kann es aussitzen. Keine 24 Stunden nachdem man abbitte geleistet hat, nachdem man versucht hat sich zu entschuldigen, nachdem man auch Besserung gelobt hat, keine 24 Stunden später die Offenlegung von Beweisen untersagen, die doch die eine oder andere Fehlinterpretation aus dem Weg räumen könnte.

Ich hab so die Schnauze voll, ich fühl mich so verarscht.

Montag, 2. Januar 2012

wie lange noch ?

Unser Bundespräsident, wie lange ist der noch im Amt ?

EU

2012-01-02 13.22.37Sowas von egal könnte mir das mal wieder sein. Gibt es außer dem Weltfrieden und der Eurorettung für mich mal wieder nur dieses Thema ? Und das Beste: die meisten der Betroffenen übersehen es ja, bewusst oder unbewusst sei mal dahin gestellt.
Natürlich ist es ein alter Hut, die entsprechende EU-Norm EN 115 ist schon seit Januar 2010 in Kraft.

Ja es gibt eine EU Norm, die das Benutzen der Rolltreppe mit Kinderwagen verbietet. Gut mich betrifft es zum Glück schon seit vielen Jahren nicht mehr. Und der Aufkleber ist ja noch die harmloseste Form mancherorts hat man einfach ein Pföstle vor die Rolltreppe gemacht und verhindert so den Zugang mechanisch. Jetzt ist es auch nicht so, dass die EU auf eine Serie von verheerenden Rolltreppendesastern zurück blickt, vielmehr geht es im Hintergrund nur darum, dass mal wieder der eine oder andere Versicherungskonzern die Haftung ausschließt.

Samstag, 31. Dezember 2011

knutschen

könnt ich den Wettergott. Dank dauerndem Regen und ungemütlichen Temperaturen hält sich das diesjährige vorsilvesterliche Geknalle in deutlichen Grenzen.

Auch mal nicht schlecht

Freitag, 30. Dezember 2011

gegoogelt

“tagblatt turm stuttgart farbigkeit der fenster” mit diesen Suchbegriffen landet man, wenn man das vierte Suchergebnis anklickt mal wieder bei mir und zwar hier

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Hauptvordruck

Heute bei der Steuererklärung mal drauf gestossen:

Steuererklärung Hauptvordruck Blatt 4 Frage 107:
“Weiterer Wohnsitz in Belgien”

auf der ganzen verdammten Welt kannst Du gewohnt haben das fällt unter die vorhergehenden Fragen und dann dieses:

Weiterer Wohnsitz in Belgien (abweichend von den Zeilen 10 und 11) bei Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und Rente.

und Die die es vereinfachen wollen immer schön belächeln und ausgrenzen.

Wieso diese Ausnahme für Belgien ? Macht das Finanzamt nicht nur Belgier Witze sondern auch steuerliche Ausnahmen. Als sei es nicht kompliziert und unverständlich genug, kommt da dieses: Weiterer Wohnsitz in Belgien

ich fass es nicht

Mittwoch, 28. Dezember 2011

Metzger

2011-12-28 14.31.35

Currywurst, vom Metzger direkt von der heißen Theke. Metzger Dietz im Breuningerland Ludwigsburg.

Pappschale, Billigwecken, keine Oberländer, Ketchup, etwas geschmackloses Pulver drauf. Wärmer hätt alles sein dürfen:

  • Look: 7,8
  • Taste: 7,6

Sonntag, 25. Dezember 2011

Gefallen

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Seit ich das erste Mal auf eigenen Füßen durch die Wilhelma gewackelt bin gefällt mir der mittlere Teil der ersten Gewächshäuser am besten. Schon Jahre lang stelle ich mir vor, so was als Wohnzimmer zu haben. Muss doch toll sein, auf der Wiese eine Liege aufzustellen und entspannen.

Gefallen hat das Wetter, vielleicht auch, dass am ersten Weihnachtsfeiertag noch nicht so viel los war dem Braunbären, der diesmal richtig durch sein Gehege getappt ist. Und der eine Eisbär sah auch nicht unglücklich aus.
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Samstag, 24. Dezember 2011

6 mm

Im Vergleich zu Mädels hab ich keinen Frisör, also nicht “mein Frisör”, auch keinen Udo oder Siggi. Nein, wenn ich vor lauter Langeweile nicht mehr weiter weiß geh ich zum nächst besten Frisör. Gut, oft zum gleichen Laden in Schmiden aber dort auch einfach zu der Scheren- oder Rasierapparat- Künstlerin die gerade Zeit hat.

Vor Jahrzehnten war ich sogar mal in Cannstatt beim Bahnhofsfrisör, dies aber eine einmalige Angelegenheit, weil ich damals auf dem Stuhl doch um mein Leben fürchten musste. Wie ich feststellen musste hieß nicht das Parfüm Aspach, sondern die Mundspülung des Meisters. Auf seine mehrmalige Aufforderung nicht so zu wackeln konnte ich nicht eingehen, vielmehr lag es wohl daran, dass der ganze Laden zu schwanken schien. Dies war aber eine Ausnahme.

Heute Heiligabend vormittags war ich mal wieder im Haarkürzungstempel meines Vertrauens. Zwei der Scherenschnäpfen stehen vor dem Laden und rauchen, viel los ist heute wirklich nicht, bin schon am überlegen immer nur an Heiligabend zu gehen. “Guten Tag, ziehen sie doch bitte die Jacke aus und nehmen gleich hier Platz”, so schnell ging’s wirklich noch nie. Da ich bei einer Billigfrisörkette gelandet bin werd’ ich nicht nach einem Getränkewunsch sondern schlicht und einfach “…mit oder ohne waschen ?” gefragt. “Ohne”, ich will die Haare doch wie gewohnt auf 6 mm abrasiert haben, mehr nicht.

“Und ? Was sollen wir machen ?” da Madame nicht Gedanken lesen kann ist die Frage ja legitim. Jetzt kommt meine große Stunde “Abrasieren auf 6 mm” und dann dass nicht wie immer doof gefragt wird “die zweite Stufe am Rasierer”. Mit dieser Aussage hoffe ich, wie immer vergeblich, hoffe ich doofe Nachfragen zu verhindern.
"6 mm ist ganz schön kurz, wissen Sie wie das aussieht ?"
Natürlich weiß ich wie das aussieht, sonst hätt’ ich’s ja nicht gesagt.
"Das wird ganz schön kalt, es soll ja sowieso noch kälter werden"
Ich weiß, wie kalt das wird und murmle das schon Alles o.k. ist
"Ich mach jetzt mal 9 mm, dann sehen Sie erst mal wie kurz das ist"
"Nein, Nein und nochmal Nein, ich weiß wie das aussehen wird, weiß wie kalt das sein wird, bitte machen Sie gleich 6 mm"
Leicht schockiert über meinen Ausbruch begibt sich Madam ans Werk. Das Happyness Radio spielt “Last Chrismas”, ich kann dem Gedanken einer öffentlichen CD Verbrennung etwas abgewinnen. Madam arbeitet, ich versuch kurz wegzudösen. Madam bemerkt und verhindert es.

"Und wie verbringen Sie den heutigen Tag ?"
Ich kann den Impuls unterdrücken und sage ihr nicht, dass wenn sie mich jetzt noch weiter reizt, dass der heutige Tag wohl ihr letzter war.
"Wie üblich", wobei die Tuss wirklich nicht wissen kann, was üblich ist, somit schiebe ich noch ein "mit der Familie" nach.
Sie auch, und das Gespräch endet

Freitag, 23. Dezember 2011

gelyncht…

2011-12-23 15.44.00…hätte man zu seligen DM Zeiten den Tankwart des Vertrauens, wenn er von jetzt auf gleich wie heute gesehen den Preis um 36 Pfennig oder 18 Cent erhöht hätte.

Vorher noch für 130,9 getankt, jetzt 148,9 ich glaub,s ja nicht

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Chefs Nachfolger

2011-12-21 15.59.53Currywurst scharf:

Geschmack: 7,1
Optik: 7,1
Scharf: XXS

so die Kurzform auf Facebook.

Der legendäre Chef, Gerd-Rolf Ott, Stuttgarts berühmtester Imbissbuden Betreiber ist jetzt leider schon ein Weilchen tot. Viele kennen eine Geschichte über den Chef, aber alle wissen wie phänomenal gut seine Hamburger, Cheeseburger und natürlich auch seine Würste waren.  Heute hab ich nochmal den Nachfolger, der an selber Stelle jetzt eine Bude betreibt getestet.

Von der Anordnung und Abmessung scheint fast alles beim Alten geblieben zu sein. Deshalb mal kurz eine scharfe Currywurst bestellt. Im Vergleich zum Meister schneidet der Nachfolger die Wurst nicht mit dem Messer sondern benutzt ein Maschinchen. Gut Pappschale ist mehr als o.k. die Wurst scheint aber nicht von Köngetter zu sein. Der Durchmesser scheint kleiner als gewohnt.

Ordentlich Ketchup drauf, Curry- und Paprikapulver und scharf, dann ist’s fertig. Serviert wird dann leider nicht mit einem guten schlechten Fabrikweckle, sondern der Nachfolger nimmt ein Brötchen, dass er auch für die Hamburger verwendet. Vielleicht wäre hier weniger mehr.

Mittwoch, 21. Dezember 2011

stolz

Stolz wie Oskar, ist die Terrortochter, nach vielen vielen frustrierenden Erlebnissen in der Schule hat sie heute eine sehr gute Note in einem Angstfach nach Hause gebracht. Wir freuen uns mit ihr.

Samstag, 10. Dezember 2011

Überschallknall

hat oder haben doch ein bis zwei belgische F16 in Grenznähe die Schallmauer durchbrochen. Der Kinderfunk (dasding) und Spassradio (SWR3) machen da den ganzen Tag ein Thema daraus.

Bin nur ich so alt, dass ich mich an so etwas noch lässig erinnern kann ?

Mittwoch, 7. Dezember 2011

Imbiss Aronda

2011-12-07 14.43.06

Der Lokalmatador sozusagen. Die am nächsten gelegene Imbissbude. Meister Georg ist Grieche und doch eher für Gyros mit Tzaziki zuständig.

Eigentlich hat er ja na Platte um die Würste und Burger warm zu machen, wieso er es nicht tut, weiß ich auch nicht. Sogar die Wurst hat die richtige Dicke, wieso er dann diesen Rohstoff so verhunzt bleibt mir rätselhaft.

Auf FB sah es so aus

Montag, 5. Dezember 2011

Waiblingen

2011-12-05 16.04.16

Speerschneider Waiblingen
Currywurst mit Brötchen, scharf
Optik: 8,1
Taste: 8,2

so die Kurzbewertung auf Facebook, im Detail: die Bratwurst im Durchmesser ein bisschen zu dünn aber, und hier dickes Lob an die Bräterinn, handgeschnippelt, nicht so durch die Maschine. Interessante Frage: “mit Brötchen oder mit Brot ?” muß mir so nicht gestellt werden, weil nur mit Weckle ist die Currywurst echt. Schön scharf war sie, leider nur nach Paprika, Pfeffer und scharf geschmeckt, Curry hat gefehlt

Sonntag, 4. Dezember 2011

Weihnachtsmarkt Stuttgart

2011-12-04 14.28.38

Auf den ersten Blick gar nicht so schlecht, serviert in einer Pappschale prima. Der erste Bissen bestätigte aber sofort alle Befürchtungen. Die Wurst wurde noch kurz in der Friteuse warm – nein wirklich nicht heiß – gemacht. Mit dieser Aktion, und dass es sich nicht um eine nackte Oberländer gehandelt hat war dann Alles klar. Praktisch ungenießbar die Wurst.

Ja und sonst ? Weihnachtsmarkt halt. Vielleicht einfach falsch entschieden gerade an diesem Stand und nicht an einem der mindestens zehn anderen was genommen zu haben. Zweite Erkenntnis Weihnachtsmarkt ist nicht mein Ding, die Wohnung mit Engeln oder anderen Dingen, einschließlich Schnitzereien aus zypriotischem Olivenholz zu ver(un)zieren

Freitag, 2. Dezember 2011

25 Minuten

Die Zeitspanne zwischen Einfahrt und Ausfahrt ins Parkhaus der Zulassungsstelle Waiblingen. Dazwischen die Wartenummer 104 gezogen, mit dem gleichzeitigen Hinweis, dass noch 4 vor mir an der Reihe sind. 6 Schalter sind besetzt. Die Wartezeit reicht fast nicht auf dem Monitor die Nachrichten zu lesen. Als ich an der Reihe bin werde ich freundlich empfangen und abgefertigt, “bitte hier noch 2 Unterschriften, bitte füllen Sie noch diese Einzugsermächtigung aus, nein das macht nichts, viele tragen an dieser Stelle ihre Konto Nummer und nicht das Institut ein, schreiben Sie es doch einfach daneben.” Vor 30 Jahren wäre das noch ein Drama gewesen.

“Geben Sie mir bitte den kleinen Abschnitt der Wartenummer, gehen zur Kasse und holen die Schilder, anschließend werden Sie an der Ausgabe ausgerufen”, klare und freundliche Ansage; schön. Und wenn ich heute tatsächlich der 104te Kunde der Frau an der Kasse bin finde ich es schön, dass auch Die ein nettes “Guten Tag” hervor bringt. Keine Frage ob man’s passend hat. Anschließend in der Schilderfabrik ist die Bude, das Wartezimmer voll. Das ändert sich schlagartig als die drei Multikultis ihr Überführungskennzeichen haben. Im nächsten Dreierset bin ich an der Reihe. Prima.

Zurück in der Zulassungsstelle leuchtet schon meine 104 auf. Drei Menschen sind noch vor mir dran. Verschmerzbar. Und auch hier ein freundlicher Ton, “die Quittung und Ihre Wartenummer bitte” verkraftbare 50 Cent für die Halbe Stunde Parkhaus. Ein Lob an die Behörde

Mittwoch, 30. November 2011

Sechziger

Der Kollege stöhnt und ächzt wenn er ins Büro kommt. Vermutlich ist er Synchronsprecher für den 60er Bus den er täglich benutzt

Sonntag, 27. November 2011

Probleme

(die ich gerne hätte)

S21, genauer muss man es glücklicherweise nicht erklären, dieses S21 spaltet die Bevölkerung, es gibt scheinbar nur für oder  gegen S21. Bei mir hat es doch einige Zeit gedauert, bis das Thema überhaupt in mein Bewusstsein gekommen ist. Dann war es sehr sehr lange so, dass mir das Thema so etwas von egal war, dass es schon fast beängstigend war.

Mittlerweile ist es so, dass ich aus purer Opposition für Stuttgart 21 bin. Nicht weil ich einen neuen Bahnhof brauchen würde, nicht weil ich wirtschaftlich davon profitiere, nein ganz einfach weil mir die ganze Gegenbewegung so dermaßen auf die … geht. Tägliche Berichte in den Medien, wöchentliche Aktionen vor dem doofen Bahnhof. Ich bin es einfach leid. Leid, die mit fast schon religiösem Eifer vorgetragenen Argumente gegen den Tiefbahnhof wieder und wieder hören zu müssen. So wie ich es nicht schaffen werde, einen Gegner von S21 zu überzeugen, so glaube ich nicht, dass ich mich von den Gegnern überzeugen lasse. Deshalb: was soll’s ?

Liebe

Liebe heißt das Programm von Hagen Rether, unseres Lieblingskabarettisten. Liebe, schon seit Anfang und für immer heißt es so, sagt er. Also mal wieder Hagen Rether, zum mittlerweile sechsten Mal.
Ludwigsburg Forum nicht ganz ausverkauft. Von S21 über die FDP zu den Belanglosigkeiten des Politikbetriebs ätzt er, Guttenberg und Merkel bekommen ihr Fett weg, der Flügel bleibt in dieser ersten Hälfte fast stumm. Und wie immer weiß man nicht ob man lachen soll oder ob man nicht lieber betroffen schweigt, weiß auch nicht wieso man nicht schon auf Ökostrom umgestellt hat, wenn man doch gegen Atomstrom ist.
Nach der Pause begleitet er sich dann am Flügel, Menschenrechte, Weltpolitik und Gaddafi. Biosprit, Erderwärmung, Frauenrechte und Kindererziehung. Ich mag die Sichtweise. Leicht uninspiriert macht der Meister dann nach 2 3/4 Stunden netto Spielzeit Schluss.

Samstag, 26. November 2011

BASF C90 Cr.II

Sagt Alles – oder ? Die gute Cromdioxid Cassette von BASF auf die man 2x 45 Minuten beste Musik kopieren konnte. Ohne Random- oder Shuffle-Play, ohne Skip Taste die einen titelgenau durchs Programm springen lies. Fast Forward FF war die Taste beschriftet und wenn man sich die Zahlen des Zählwerks notiert hatte konnte man durchaus bis in die Nähe des gewünschten Titels spulen.

Donnerstag, 24. November 2011

blos nicht

Die kochen uns schon wieder weich. Der ehemalige Dr. und ehemalige Verteidigungsminister streckt schon wieder seine Fühler nach Deutschland aus.

Selbst wenn er nur Gottschalks Nachfolger würde sag ich:

“blos nicht !”

Montag, 21. November 2011

Politik

2011-11-21 14.22.11

Hutt mal wieder, gleich nach der Arbeit. Currywurst ist gut wie immer.

Fast nix los, zwei Rentner klären kurz die Weltpolitik im Allgemeinen, die Problematik von Stuttgart21 im Besonderen. Leute, die das Bauende von Stuttgart21 sicher nicht mehr erleben werden, ebenso sicher aber das Ende des 1. Weltkrieges noch erinnern.

“Mir dohmols wared ja erscht mit oisazwanzich großjährig. Mir hend ned iberall mitbeschdemma derffa.”

Ob’s besser war ???

Samstag, 12. November 2011

Rollkragenpullover

- ohne Worte -

Skandal

Klaro hab ich Flatrate. Hat doch heute Jeder; oder ? Als altgedienter Irrer mit der einen oder anderen Sozialphobie frag selbst ich mich ab und zu, wozu ich aber ein Handy brauche. Jedenfalls hab ich jetzt so ein Streichelphone und beim Vertrag nur eine Internet Flat, keine SMS-Flat, keine Laber-Flat. Ruf ja sowieso Niemanden an. Telefonate kosten mich 39 Cent/Minute, SMS glaube ich auch. Das im Urlaub nix “passiert” die Auslands-Option gebucht, da wird Internet nach 59,50 Euro einfach abgestellt, wenn man das Limit nicht ausdrücklich erhöht.
So weit, so gut.

Ich musste unters Sauerstoffzelt, brauchte einen Defibrillator als ich meine September-Handy Rechnung erhielt: mehr als 300 Euro !!!

Es ist ja nicht so, dass ich nicht schon immer mal versucht war bei einer RUFMICHAN-Nummer anzurufen, kann mich aber nicht erinnern das schon jemals, vor allem aber nicht im September, getan zu haben. Das schied also schon mal aus. Im Urlaub waren wir aber im September, 5 Tage in Österreich, 1 Tag im Elsass. Beim genaueren Betrachten der Rechnung waren auch dies die Kostenverursacher. Mehr als 200,—Euro für Internetnutzung über verschiedene Provider im Ausland.

Gleich noch mal gecheckt, ob ich die Auslandsoption auch gebucht habe und dann…

Gleich eine nette E-Mail an den Provider meines Vertrauens geschrieben, dass das nicht sein kann “…immense Rechnung…Skandal…nie wieder…falsche Werbeversprechen…”  und dann…

…und dann war mal, bis auf mein wachsendes Magengeschwür, dann war mal Stille.

Sechs Tage später kam dann die nette E-Mail vom Provider meines Vertrauens zurück “…kann schon sein,…nur Internetflat…, alles richtig…, eh schon abgebucht” Freunde, dass die Kohle schon abgebucht ist weiß ich selbst, richtig rechnen sollt ihr.

Eine neue E-Mail, mit einer Kopie der Homepage in der der Auslandssuperoptionalsorglostarif beworben wird noch mit angehängt und der bitte doch die Kohle wieder zurücküberweisen. Und dann…

…und dann war mal, bis auf mein weiter wachsendes Magengeschwür, dann war mal Stille. War wieder sechs Tage Stille, bis heute eine unbekannte Nummer auf meinem Display erschien. “Natürlich haben Sie recht…, ihrem Konto gutgeschrieben… ja natürlich auch zurück überweisen…schönen Tag noch”

Schau mer mal, wann die Kohle wieder zurück auf meinem Konto ist, sonst wär’s ja auch ein Skandal

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P.S. hier gehts weiter

Montag, 7. November 2011

Fachklinik nochmal besucht

Fachklinik revisited wollte ich das Post eigentlich nennen, wozu aber englisch ? Egal, das Post ist sowieso nicht aktuell, haben wir die Fachklinik im Juni nochmal besucht, meine Frau und ich.
Eine Einrichtung der Diakonie, somit der Kirche. Ein Grund noch immer Kirchensteuer zu zahlen, geht diese Kohle doch hoffentlich nicht nach Griechenland.
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Ich bin nicht so gut im schätzen, bin ja auch Laie, Laie auch auf dem Gebiet der Architektur, glaube aber das die Anlage so Ende der 70er Jahre gebaut wurde.
Fachklinik, Reha-Einrichtung speziell für Frauen. Am Arsch der Welt, zwischen Pfullendorf, Ravensburg und dem Bodensee. Landschaftlich wunderschön.
Seit einem Jahr ist die neue Anlage in Bad-Saulgau bezogen, diese Anlage ist leer. Die Patientenzimmer, Therapieräume und Versorgungsräume stehen leer. Wir laufen durch das Gebäude. Besenrein ist alles hergerichtet.P11307342011-06-04 004P1130731
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Schon gespenstisch, wie da jetzt alles so leblos rumsteht. Das Gewächshaus wird noch von irgend Jemand bewirtschaftet, zwei drei Hühner springen auch noch rum. Und die Kapelle, ja die Kapelle wird auch noch genutzt.

Sonntag, 6. November 2011

gerettet ?

Ist die Welt schon gerettet ?
Zahlen die Griechen wieder ?
Ist der Hunger bekämpft ?
Ist der Weltfriede ausgebrochen ?
Oder wieso beschäftigten sich heute Morgen die Medien nur mit der Gottschalk Nachfolge bei Wetten dass ?

Samstag, 5. November 2011

Curry Multikulti

2011-11-05 14.44.40

Auf Facebook
Im Marstallcenter in Ludwigsburg gibt’s einen Kochlöffel. Außer der Harttrinker Kneipe, der Backwarenkette und ein paar Räumungsverkaufsgeschäften. Samstag Mittag 14.00 Uhr, trostlose Gestalten sitzen einsam mit anderen Einsamen vor ihren Alkoholika im Trinkertreff. Oben der Kochlöffel ist gerammelt voll. Kochlöffel, die einzige Systemgastronomie, bei der es Currywurst gibt. Ich weiß nicht was es heute sonst noch zu essen gibt und nehme Currywurst. Nur Currywurst. Ohne Pommes, nein Danke kein Menü, nur Currywurst.

Die Franchisenehmerin scheint einen türkischen Migrationshintergrund zu haben, viele Kunden auch. Ich bin jedenfalls der Einzige, der eine Wurst bestellt, der Rest hält sich an Hünchen und Fritz

 

Mittwoch, 2. November 2011

Cui bono ?

Wie wir Lateiner sagen, Wem zum Vorteil ?  eine Frage, die ich mir angesichts der aktuellen Diskussion schon wieder stelle. Und es fängt immer ganz harmlos an: “Die Bundesbürger verschwenden Lebensmittel im Wert von…”, darauf folgt dann immer noch eine geschätzte Phantasiezahl gefolgt von der Erklärung wegen des Mindesthaltbarkeitsdatums landen Millionen, Milliarden, Trillionen Tonnen Lebensmittel jährlich im Müll.

Um dann prompt, und da ist meine Freundin Ilse A. dann auch nicht mehr weit, also um dann prompt einen tollen Lösungsvorschlag parat zu haben. Wie wäre es eigentlich wenn man   k e i n   Mindesthaltbarkeitsdatum auf die Verpackung machen müsste. Wie viele Lebensmittel könnten doch auch nach Ablauf der Mindesthaltbarkeit verzehrt werden, anstatt auf dem Müll zu landen. Und tatsächlich gibt es bestimmt das eine oder andere Lebensmittel, das weit nach Ablauf noch genießbar (wenn auch nicht immer genussvoll genießbar) ist. Blos, wie ist’s bei Euch ? Lasst ihr im Geschäft auch Ware mit abgelaufenem MHD stehen esst aber Zuhause evtl. mal Ware die ein paar Tage darüber ist ?

Jetzt könnt es aber auch sein, dass ihr eine große Lebensmittelkette besitzt, da ist’s natürlich blöd, wenn das Datum abgelaufen ist und das Zeug aus den Regalen muß. Wer bleibt auf der Ware sitzen oder gebt ihr das (weils ja noch gut ist) zur nächsten Tafel. Vielleicht könnt ihrs ja auch dem Hersteller zurück geben, sonst bleibt ihr auf den Kosten sitzen.

Und wenn es noch immer nicht geschnackelt hat; wem bringt die Abschaffung des Mindesthaltbarkeitsdatums am meisten.

Danke

ha, ha, ha also ob ich’s geahnt hätte:
http://nur-leuti.blogspot.de/2012/03/zu-viel.html