Dienstag, 20. Januar 2015

auch nicht

...und dann habe ich nach der Spätschicht doch noch eingekauft. Ich war uninspiriert und wusste nicht so recht, was ich mir noch machen soll. Nach der achten Runde durch den Laden merke ich, wie ich unterbewusst vermutlich schon sechs mal an dem Regal mit der Rügenwalder Currywurst vorbei gekommen bin. Daneben selbstverständlich auch der CurryKönig, aber den kannte ich ja schon.

Nochmal eine Runde vor zu den Backwaren und - ja, für 65 Cent gibt es da auch noch 5 Fabrikwecka. Was will man mehr. Die Brötchen in den Korb und zurück zum Convenienzeprodukt aus Rügenwalder produktion.

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Was natürlich aufs Erste auffällt, ist der extraorbitante Preis, den der Discounter meines Vertrauens für dieses Produkt verlangt, 2,49€ und da ist noch nicht mal der Strom.... und natürlich auch der Wecken für 13 Cent eingerechnet.

Andererseits, die nächste Frittenbude die jetzt noch auf hat, wird der Brunnenwirt sein. Keine Alternative um diese Zeit.

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Zuhause angekommen stelle ich fest, dass die beiden Gsichtla, die schon auf der äusseren Verpackung abgebildet sind, auch auf der Schutzfolie drauf sind, die Schutzfolie, die ich mit einer Gabel durchlöchern soll, wenn ich mir das Ding in einer 600Watt Microwelle warm mache.

Gut, wenn ich die Folie durchlöchern soll mach ich das auch, ein Psychologe würde seine Schlüsse daraus ziehen, wie viele Löcher die beiden auf der Packung abbekommen haben...

Das Ding in die Micro und gut ists. In der Umverpackung befindet sich noch ein Stupfer in Form einer Zweizinkigen Holzgabel und ein Päckchen Pulver.

Wohl denn, Minuten später ist das Ding zum Verzehr bereit und sieht so aus:

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Stücke einer scheinbar gegrillten weißen Wurst in Currysauce. Wenn Soße und Wurst zusammen erhitzt werden läßt es sich schwer ausschließen, dass beide die gleiche Temperatur aufweisen. Ein Systemfehler.

Die Wurst, läßt sich geschmacklich nicht von der Sauce unterscheiden, hat sie doch fast ihr ganzes Wurstleben mit dieser verbracht.  Schade, dass sich die Wurst wie die des berühmten Currywurst

Sonntag, 18. Januar 2015

Outback

auf der Rückfahrt von Baden-Baden über Rastatt, Gernsbach Richtung Freudenstadt, sind wir hier Outback des Schwarzwalds durch Loffenau gekommen.
IMG_20150118_151045Ortseingang. Auch hier der freundliche Sie fahren 48 km/h Smiley. Kurz danach ein Kundenstopper, gleich beim Parkplatz. Was bin ich froh, dass ich noch so viel Restsehschärfe habe, dass mir auf dem Schild gleich die Currywurst aufgefallen ist, da ist es auch egal, dass wir vor exakt 6:20 Minuten aus einem Café gekommen sind.
Davor 3 Motorräder, dabei eine Le Mans, und eine !!! metallic Blaue Monza !!! - manchmal juckts mich doch wieder, die Monza ist doch mehr als 30 Jahre alt und weckt Erinnerungen.
Wir gehen in die Bude. Eine offensichtlich mit viel Eigenarbeit selbstgebaute, auf jedenfalls selbst gepimpte Bude. Und, wen wundert’s, im USA-Style. Als wir durch die Türe treten kommt uns erst ein Hund entgegen, berührt uns aber nicht. Im Eck sitzt eine Familie mit Kinderwagen, am anderen Tisch die 3 Biker. 50 bis 60 jährige Midlifecrisisler. Fachsimpeln über das integral Bremssystem der Guzzis.
Wir gehen an einen freien Tisch im Nebenraum. Dort bollert ein Ofen. Ein moderner Ofen. Fast zu Warm. Wir sitzen noch nicht richtig, schon bringt uns ein teenagendes Mädel die Karte.
IMG_20150118_151242 (1)Ob wir gleich was trinken wollen ? Für mich ist der Fall komplett klar, alleine die Gattin steht noch in einem umfangreichen Entscheidungsprozess. Trinken will Sie nichts, ich ein Cola - und eine Currywurst mit Brot.
Eine Currywurst mit Brot übrigens, die als rote oder weiße zu haben ist und für 4,50 € kostet. Heute nennt sich ja jeder Burgerbräter Diner, schön dass diese Steffi, eine Ausnahme vom American Diner macht und auch Schnitzel und Currywurst anbietet.
Als das Mädel, vermutlich die Tochter des Besitzers das Cola bringt, weiß die Gattin, dass sie eine Bratwurst will. Mit Brot. Johnny Cash singt. Vermutlich eine komplette Playlist, Cash. Immer schön abwechselnd ein langsames deprimierendes Lied gefolgt von einem schnelleren deprimierendem Lied. Er hat es mit seiner Singerei nicht leicht der Johann Bargeld. Ich bewundere die Leutchen die sich hier aufhalten müssen, für mich ist diese Countryscheiße massiv überdosiert.
Alte US-Kennzeichen, Werbetafeln, ein Hut, eine Goofyfigur. Ein Stehtisch mit Barhocker, dort setzt sich das Mädel jetzt hin, schaut traurig auf ihr Handy. Das Display ist zersplittert. Ihr Lebenstraum ist sicher nicht, hier Sonntag nachmittags zu bedienen. Das Handy bleibt still. Der Blick aus dem Fenster zeigt überzuckerte Tannenbäume auf dem Berg. Sie hasst den Ausblick. Sie hasst bestimmt noch mehr. Den Hund unterm Tisch liebt sie.
Die Familie mit Kind verabschiedet sich. Er ist Trucker. Oder bei der Straßenmeisterei. Oder aus dem Holzwerk. Und USA Fan. Mit kariertem Baumwollhemd. Er schiebt den Kinderwagen. Seine Frau geht voraus. Das erste mal richtig gesehen haben sich die beiden sicher am Strand von Pataya, nachdem die Liebe schon durch den Katalog oder die Homepage geweckt wurde.
IMG_20150118_152520CARO ! Sie folgt dem Ruf, legt das Handy zur Seite und geht Richtung Küche, um sofort danach mit unserem Essen zurück zu kommen.
Schön angerichtet. Man merkt die Nähe zur Michelin-Sterne-Gourmetküchen-City Baiersbronn. Ein kleiner Fauxpas, die Position von Brot und Garnitur gehört getauscht, die Wurst links ist ok, Brot und Garnitur rechts dann auch, allerdings muss ich jetzt immer um die Tomate rum hantieren.
Die Wurst, eine grobe Bratwurst im Darm, ungeschnitten, überzogen mit einer Currysauce, gut gepulvert. Brot geht eigentlich gar nicht. Angerichtet ist es trotzdem gut. Was mir das Billigweckle ist, ist dem Wirt bestimmt das Billigbrot. Scheint kein gutes Schwarzwälder Holzofenbrot zu sein. Die Wurst, auf dem kalten Teller ist ganz ok, sie ist genügend warm, hat auch deutlich biss. Die Soße ist flüssiger als pures Ketchup, liegt in ordentlichen Temperaturbereichen, sie ist eher süß abgestimmt. Woher die leichte Schärfe kommt, erschließt sich mir nicht ganz.

Das Brot zur Wurst, na ja, wie Pommes gewesen wären werde ich wohl nie erfahren.

Alles in allem war die ganze Sache bis auf die Beschallung genießbar.




40|10

40 Jahre Kunstsammlung Frieder Burda, 10 Jahre Museum Frieder Burda. In Baden-Baden. IMG_20150118_124605
Nachdem der Navifahrer es erst mal gefunden hatte ein wunderbarer Bau. Eingebettet in den Park, angeschlossen an die Kunsthalle. Weiß, modern, ein toller Bau. Der Stadt angepasst, nicht knausrig, reich.
Sowieso, die Stadt, das Volk, das da rumspringt. Vermutlich habe ich heute in einer 1/4 Stunde mehr in Pelz und Leder, auf jeden Fall sauteuer gekleidete Personen gesehen, als komplett in 2014.

NOUS SOMMES CHARLIE - wir sind  Charlie  prominent am Eingang.  Und sicher kommen  nicht  sehr viele wirrköpfe vorbei,  ein  tolles Zeichen  ist es im Augenblick schon.

Ich habe den Eindruck, dass es schon eine Kategorie teurer ist als sonst. Das Publikum edel gekleidet, gedämpfte Stimme, schöne Worte, entspannte Gesten. Kein Pöbel, der da mal kurz durch springt. Wobei Pöbel sowieso nicht gerne durch Kunstausstellungen springt.
3 Leute hinter der Kasse. Auch entspannt. Ich vermute jetzt einfach mal, dass auch diese Menschen ordentlich bezahlt und nicht aus dem staatlichen Kulturbetrieb entsprungen sind. Freundlich, gut gelaunt, so etwas entspannt mich und soll einfach auch mal nicht unerwähnt bleiben.

Toiletten, Garderobe, Schließfächer sind unten, können wir benutzen, müssen wir aber nicht. Entspannt die Angelegenheit.
Unten läuft ein Film über das Haus und den Mäzen, sehr informativ und auch hier sehr entspannt, schön.
Ich ziehe immer wieder Vergleiche, zum Mäzen aus Hohenlohe und  sehe eine  andere Art des  Sammlers. Frieder als Sohn eines Kunstsammlers bestimmt
seit frühester Jugend nicht unvermögend sammelt  Kunst seiner  Generation, sicher nur  des Gefallens wegen; ob in Hohenlohe am Anfang nicht eventuell eine zukünftige Wertsteigerung im Vordergrund stand ? Schon alleine das Sammelsurium an Epochen, Namen und Stielen - ich fürchte, 'einmal Händler, immer Händler' IMG_20150118_120420

Mittwoch, 14. Januar 2015

Snackbar Goody’s

IMG_20150114_160512 (1)Heidenheim, am Platz der Shoppingmeile(meilchen). City Downtown HDH. Snackbar Goody’s nachdem ich mal wieder beim rumschlendern genügend Döner oder Pizza essen können hätte. Ich werde stutzig, ob der Gyros Angebote. Ich will doch eigentlich nie, nie wieder bei einem griechischen Imbiss zum essen gehen. Andererseits, der nahe Kochlöffel ist vielleicht gar keine Alternative.

Dann halt doch bestellt, eine Currywurst.

“mit Brötchen ?”, klaro mit Brötchen, sag ich dem Meister, der meine Bestellung an die Dame der Grillplatte weitergibt. Diese schreitet auch sofort zu Werke, zerschnipselt die Wurst und bringt den Wecken.

2 Euro will sie für Ihr Werk, dass sie geduldig wartend in den Händen hält während ich nach der Kohle im Geldbeutel fische.

IMG_20150114_160154Als ich den Snack in den Händen halte bin ich schon ganz zufrieden. Die Wurst macht einen guten Eindruck, der Wecken ist ein Wecken und nicht irgend so ein griechisches Aufbackteil.  Die Wurst ist überzogen mit einer Currysauce, keine Ketchup Spur. Pulver hätt ein bisschen mehr sein dürfen.

Der Geschmacktest überzeugt, eine durchaus merkbare Schärfe, eine bissfeste, wohl temperierte Wurst - alles völlig ok. Solltet ihr mal in Heidenheim sein, schaut doch nach der Bude. Mir hat’s gefallen.

 

Samstag, 10. Januar 2015

gute Nachricht

“Und jetzt die gute Nachricht”, heißt das aktuelle Programm von Uli Masuth. Ein Kabarettist, bei dem ich schon wieder gar nicht weiß, wie ich drauf gekommen bin, da mal hin zu gehen.

Uli Masuth im Hohenstaufensaal in Annweiler am Trifels. Im Foyer des Hohenstaufensaals, 60 Sitzplätze, statt 450 im Festsaal, die 60 Plätze alle voll, ein Großteil gesponsert von der lokalen VR-Bank. Der einzige Turnschuhträger und Altersdurchschnittsenker, ich und die Gattin. Südpfälzer Honoratiorenchic, gerne mal lässig in Jeans, die Damen auch herausgeputzt. Casual Banker und Casual Einzelhändler treffen casual Handwerker. Nicht die leicht links sozialisierte Intelligenzia der Verbandsgemeinde, VR-Kunden und Mitarbeiter, die die Gelegenheit wahrnehmen, wenn schon mal in Annweiler etwas geboten ist.

Probleme mit dem Licht gibts im ersten Teil der Veranstaltung, die Beleuchtung will nicht so, wie sich der Veranstalter und der Künstler das wünschen, ein kleines Problem.

Herr Masuth will gute Nachrichten verkünden. Kabarett untypisch, gute Nachrichten verkünden, die guten Nachrichten

Freitag, 9. Januar 2015

schwierig

nicht ganz einfach, der Kabarettist Andreas Thiel. Provokation. Und schon gar nicht der links, grün, nachhaltige, political correct Mainstream Abendunterhalter. Manchmal fragt man sich schon, was der genommen hat.

Ach ja, wir waren im Kabarett (mal wieder) im alten Schlachthaus in Schwäbisch Hall. Nette Location. Ganz Schwäbisch Hall ist eine nette Location. Unten in der Kulturbucht Kneipe, ist es schwierig das bestellte Essen so schnell fertig zu machen, dass ich keine innere Unruhe verspüre, die Veranstaltung zu verpassen - tun wir nicht, obwohl, fast ne halbe Stunde auf einen Wurstsalat zu warten...vergessen wir es. Zwischendurch rennt der Iro durch die Kneipe, schau, das ist der Künstler....

Ein kleiner Saal, ein Mann im Anzug mit rotem Iro vorm roten Vorhang. Sascha L.? Nein, Anreas Thiel, Schweizer. Erklärt die Humor, wieso wir lachen, erklärt uns, dass wir auch über political incorrecte Witze lachen, weil wir nicht anders können. Das Publikum demonstriert dem Künstler, dass es hier anders ist. Zeigt dem Schweizer, vielleicht aber auch, dass der political korrekte Kabarettbesucher und gegendert Besucherin, schon sehr gut wissen, dass man als Deutsche einfach nicht mal so drauf los lachen kann.

Und ja, der Herr macht den Eindruck, dass er nicht ganz aus dem  linksgrünnachhaltigkeitsbioverständnisvoll Lager kommt, ohne natürlich auf einen aufsteigenden rechten Arm zu haben. Dann kommt natürlich dazu, dass Herr Thiel  Schweizer ist, und nicht ganz so viel mit unserer unheilvollen Vergangenheit am Hut hat und einfacher über manche Dinge spricht.

Montag, 5. Januar 2015

Erwartungen

Nicht mehr zu rauchen, zum Beispiel muss ich mir für 2015 nicht mehr vornehmen, höchstens dass ich es dann im 6. Jahr noch immer schön durchhalte. Mehr Sport oder überhaupt Sport zu machen, muss ich mir nicht vornehmen, weil ich es sowieso nicht machen.

Aber neben Vorsätzen, habe ich auch immer Erwartungen an ein Jahr, einmal ein Jahr ohne persönliche Skandale, ein Jahr in dem bei der im Bekanntenkreis, der Großfamilie und der Familie, auch bei mir, mal alles glatt geht, keine Hiobsbotschaften, nur mal Erfolge und Erfreuliches hören. Schön wäre das. Ja.....wäre.

Erwartungen habe ich mittlerweile schon fast zynisch:

wie heißt die diesjährige Pandemie / Seuche die uns alle betroffen macht.

wie heißen in diesem Jahr die Guten, wie die Bösen, - wer sind die Terroristen

Mittwoch, 31. Dezember 2014

2014

Einfach mal das jetzt vergangene Jahr Revue passieren lassen.

Eingehen in meine persönliche Geschichte wird dieses Jahr aber nicht wegen der WM oder wegen der vielen Toten, meine persönliches Highlight diesen Jahres war, das Geschenk von meinen Lieben, 2 Stunden selber unter Anleitung fliegen zu dürfen, Danke Sylvia, Lilo, Eltern und Gisela - Danke

Veranstaltungen

absolutes Highlight:

Bryan Adams Open-Air 

aber natürlich auch:

und ungeblogt:

  • Sebastian Puffpaff
  • Frank Lüdecke
  • Mathias Richling
  • Alfred Mittermeier
  • Hannes und der Bürgermeister, Bad Schussenried
  • Broilers, Stuttgart
  • Siyou Gospel Projekt, Ulm

ein paar Ausstellungen haben wir uns angeschaut:

und ungeblogt:

  • Gregor, die Kalenderausstellung in Stuttgart
  • Stefan Kürten, Backnang
  • Moderne Zeiten - Kunsthalle Würth, Schwäbisch Hall
  • Johaniterkirche, Schwäbisch Hall
  • PaperArt, Waiblingen
  • Picasso, Bad Schussenried
  • Museum Würth
  • Marc Chagall, Göppingen

Dank Schloßcard Baden-Württemberg und genügend Neugier haben wir uns dieses Jahr angeschaut:

Kloster Wiblingen, Zisterzienserkloster Bebenhausen, Teehaus im Weißenburgpark Stuttgart, Dom zu Speyer, Kloster Schöntal, Technikmuseum Speyer, Grabkapelle am Rotenberg, Schloss Solitude, Schloss Ludwigsburg, Saarschleife bei Mettlach, Kloster Maulbronn, Kloster Bad Schussenried, Klosterkirche Ochsenhausen, Pomeranzengarten Ludwigsburg, Institut für Leichtbau an der Uni Stuttgart, Breitachklamm, Kirchturm von Graun im Reschensee, Salingatobelbrücke, Hotel Splendit in Abano, Eisenbachstausee, Venedig, Mailand, Wittwen Schloss Kirchheim/Teck, Schloss Bad Urach, Deutschordenschloss Weikersheim,

Currywürste habe ich unter anderem hier gegessen, bitte beachten Sie, dass das jetzt nur die gebloggten sind:

Wertheim Village, Wertheim - Cafe Bar Sachsenheimer, Waiblingen - ImBiSS, Backnang - Metzgerei Dietz, Ludwigsburg - Pitwalk, München - Imbiss Maria, Esslingen Zell - Schmollinger, Beutelsbach - Kiosk am Eisenbachsee - WINNBISS, Winnenden - Tennisclub, Salem - Grill Paradies, Eislingen - Red Grill, Zell u. Aichelberg - FITBURGBER, Ulm - zum blauen Affen, Winterbach - Alphatec, Endersbach - Curry 21, Langensteinbach - Körry, Art of Wurst, Zürich - Mozart Strandbar, Playa del Ingles - Peters S04 Fanarena, Playa del Ingles - Sansibar, Playa del Ingles - TUI Urlaubsflieger - Hutzlmännle, Nürtingen - FrittyBar, Stuttgart - Natural Born Grillers, Kirchheim/Teck - Setzer's Grill Bixx, Öhringen - Wurstbraterei Mack, Uhingen - Chicken Tom, Stuttgart - Petros Grill, Fellbach - Udo Snack, Tübingen - Wilderer Hütte, Weihnachtsmarkt Ludwigsburg - Speise- und Schnitzelmeisterei, Winnenden - Gewerbegebiet Endersbach - BESTWORSCHT in Town, Frankfurt - Schweinemuseum, Stuttgart - Pino’s Imbiss, Calw

dass ich hin und wieder beim Hutt, Schwaneninsel, Speerschneider, Dietz im Breuninger war muss ich nicht extra erwähnen ?

Montag, 29. Dezember 2014

did it

Ihr erinnert Euch an mein Bewerbungsfoto ? Ja, ich war aus vielerlei Gründen angepisst von meinem Job. So angepisst, dass ich mich entschieden habe nach 28 Jahren die Firma zu wechseln.

Glaubt mir, dieses Bauchweh, das ich seither habe, möchtet ihr nicht haben. Das kann man doch nicht machen nach 28 Jahren die Sicherheit aufgeben, den nahen Arbeitsplatz (ich könnte ja in 10 Minuten zu Fuß ins Geschäft latschen) aufzugeben, eine Arbeit die ich, wie ich meine ganz gut mache, Kollegen äh Kumpels in unserem Team, für mich passende Arbeitszeiten...einfach so aufgeben für eine ungewisse Zukunft.

  • Hey, ich bin 51, weiß ich eigentlich wie schwer ich etwas auf dem Arbeitsmarkt finden werde, sollte die neue Arbeit scheitern ?
  • Hey, ich bin 51, was, wenn ich mich in der neue Arbeit nicht zurecht finde.
  • Hey, ich bin 51, werde ich mit den neuen Kollegen gut auskommen.
  • Hey, ich bin 51, 28 Jahre bei dem alten Betrieb, ich bin doch praktisch unkündbar, ich könnte doch meine Zeit absitzen.
  • Hey, ich bin 51, habe keinen Bock, die nächsten 14 Jahre mit Magengrimmen zur Arbeit zu gehen.
  • Hey, ich bin 51, wenn ich diese Chance nicht ergreife werde ich ihr immer hintendrein weinen.

Ich hab der neuen Firma heute zugesagt

Hey, ich bin 51, hoffe trotzdem dass ich meinen Entschluss nicht bereue.

Donnerstag, 25. Dezember 2014

5 vor 12

1155

11:55 Uhr ist doch auch nur 5 vor 12. Ihr erinnert euch noch an die Klappzahlenwecker ? Das hab ich mal mit sehr viel Anleitung in einem Grafikprogramm nachgebaut

Freitag, 19. Dezember 2014

Lulatsch

‘Schnitzelmeister’s langer Lulatsch’ - und ja, der Apostroph ist so aus der Speisekarte übernommen.

IMG_20141219_174835Laut dieser Speisekarte eine XXL-Currywurst - Spezial ca. 40 cm mit unserer hausgemachten Currysoße, Majo, Curry und einer Portion Pommes.

Richtig, ich probiere heute zur Abwechslung mal wieder eine Currywurst. Eine Porzellan Currywurst. In der Steak & Schnitzelmeisterei in Winnenden. Die älteren werden sich noch an das Spaghetti House in Winnenden erinnern. Dort ist jetzt diese Speisedingenserei.

Es gab: eine wirklich lange Wurst; ungeschnitten. Eine Soßenspur drüber gelegt und sparsam bepulvert. Die Soße geschmacklich, nahe am Ketchup, ohne eine Süße aufzuweisen. Im Schälchen daneben noch etwas reines Ketchup für die Frizz. Die Wurst hervorragend, hat Biss, schmeckt aber auch nicht nur heiß gemacht sondern schon angebraten. Prima. Würzig, nicht leise, ohne Schärfe, wobei ich sowieso keine Schärfe an der Curry haben will, ich will die Komponenten ja schmecken und mir nicht die Zungenflora abtöten.

Insgesamt ist das Teil ganz gut wobei mir so etwas schon fast zu viel ist. Wenn man sich gegen Schluss ob der schieren Menge zwingen muß den Teller sauber zu bekommen mag ich nicht so.

eingetroffen

...sei dann der erste Airbus a400m in Deutschland, 4 Jahre nach dem avisierten Ausliefertermin. Immerhin immer noch 3 Monate nach dem im Frühjahr versprochenen Ausliefertermin.

Einer von 53 bestellten. Einer, der noch lange nicht die Fähigkeiten des Wundertransportflugzeugs der Bundeswehr aufweist. Bin gespannt wie es weiter geht

Samstag, 13. Dezember 2014

Wilderer-Hütte

Auf dem Weihnachtsmarkt in Ludwigsburg, habe ich heute die Wilderer-Hütte gefunden. Betrieben vom gegenüber liegenden Seybold’s Fischhalle. Spezialität in der Hütte unter anderem Wildbratwurst - und daraus machen die auch die Currywurst. 3,90 € ist bei so einem Ausgangsprodukt dann aber doch kein super Schnapper.

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Serviert wird das Ding als Curryspezial simple, nur mit Ketchup und Majo. Der Wecken - äh das Brötchen durchaus nicht aus dem Kaufland Beutel sondern etwas “Rechts”, ordentlich aber ich mag ja eher die reinen Fabrikwecken... egal.

Schön dass das Ding in einer Pappschale serviert wird, mir gehen die political correct Schalen aus Porzellan oder aus einem Maisstyropor einfach auf den Senkel.

 

 

 

wenn ihr es auf einer Karte suchen solltet / wolltet: hier

Freitag, 12. Dezember 2014

neuer Termin

Ende 2017 soll der neue Hauptstadtflughafen eröffnen, wenn ich heute der Süddeutschen glauben darf und will. Einen Screenshot hab ich auch gemacht

Ber

Montag, 8. Dezember 2014

Fahrradhelm

Sonntag, 7. Dezember 2014

21

Sie war zu früh. Der Termin für den Kaiserschnitt stand ja schon fest. Am 14. Dezember. In dieser Nacht vor 21 Jahren kündigten sich dann aber doch die Wehen an. Ungeplant, geplant.  Den Kollegen angerufen in der Nacht. Er übernimmt die Frühschicht. Um 3.00 in der Frauenklinik. Werdende Eltern. Wir müssen warten. Um 7:30 geht es los.

Ein Gestell mit dem kleinen Würmchen  schieben Sie zu mir. Danach schieben sie die Gattin in den Flur, wird kurz wach. Fragt was es ist. Ein Mädchen. Dämmert weiter. Ich sitze auf dem Flur mit meiner Tochter und kann mein Glück nicht fassen.

Heute hat sie schon ihren 21. Geburtstag. Wir freuen uns noch immer über sie.

Wir freuen uns noch immer über sie.

Sonntag, 30. November 2014

Marunde

Ihr habt noch bis März 2015 Zeit, euch die Ausstellung der Cartoons von Herrn Marunde im Fleischereimuseum in Böblingen anzuschauen. Uns hat es gefallen.

Samstag, 29. November 2014

Reis

Ein gewisser Kim Dotcom, wie er sich aktuell nennen läßt, sei pleite und hat Ärger mit der Justiz. Ende der Neunziger gab es mal einen, der ließ sich "Kimble" nennen und hieß schon damals nur Kim Schmitz. Er scheint seinen Vornamen und große Auftritte zu lieben, da war doch auch die Kim Vestor Sache...egal.

Wieso der gute Mann so von den Medien jedesmal gehyped wird weiss ich nicht. Wenn ich aber den heutigen Spiegelonline aufschlage, schein ein Sack Reis umgefallen zu sein.

Mittwoch, 26. November 2014

Bewerbungsfoto

Bewerbung01Ich hab ein Bewerbungsfoto machen lassen. So hässlich bin ich doch gar nicht. Und dass ich nach links schaue hat nur den Grund, dass ich da auf die Daten meines tabellarischen Lebenslaufs sehe.

 

Drückt die Daumen.

Samstag, 22. November 2014

udo-snack

noch einer, diesmal in Tübingen. Auf dem Gelände vom Marktkauf. Immer wenn ich irgendwo udo-snack sehe, fällt mir ein, dass der Chef, damals in der Badstr. in Cannstatt hinterm Kaufhof seine erste Bude hatte. Wie oft habe ich damals die Kreidler tm Staubsauger abgestellt, um einen Hamburger zu essen, einen Hamburger ohne Gurken. Und ne Currywurst vorab, klaro.

IMG_20141122_143522Dieser udo-snack hat wenig mit der Bude von vor bald 40 Jahren zu tun. Dieser udo, wie auch der in der Calwer Str. und noch viel ähnlicher, der in Reutlingen sind anders.

Kein durchgechromtes Styling, keine Flachbildschirme keine Leuchtkästen. Eine Speisetafel, die die letzte Preisanpassung fast nicht mehr erinnern läßt.

Das Mädl hinterm Tresen, hat von den 52 Jahren udo-snack maximal die Hälfte mitgemacht. Sie arbeitet noch die Bestellung der beiden Kunden vor uns ab.

Die Gattin bestellt einen dreifachen udo-burger, eine normale Currywurst bestelle ich. Ob Sie es zusammen machen soll oder ob ich die Currywurst vielleicht schon vorab....? Das war doch sicher eine rethorische Frage. Klar will ich meine Currywurst jetzt und sofort, Sylvia kann sich in die Ecke setzen und warten - tut sie auch.

IMG_20141122_143507Die paar Oberländer, die sich auf der Grillplatte stapeln, machen einen guten Eindruck. Wie aber bei den udos üblich, greift die Chefin zur Kelle und schöpft aus ihrem Currywursteintopf ein paar Bröckl Currywürste in ein Schälchen, klopft Gelbes drüber und gut.  6,20 für Beides und der Burger kostet schon 4,20 € sprich die Wurst gibts für Geldbeutelschonende 2 € damit lebe ich. Mit dem dazu gereichten Brötchen bekomme ich ein wenig Schwierigkeiten, es macht den Eindruck als ob dieses Brötchen noch die französische Besetzung Tübingens miterlebt hätte. Hoffentlich nur Pech dass das heute so war.

Die Wurst an und für sich stupft und isst sich hervorragend, man muss nur bedenken, dass sie natürlich die gleiche Temperatur wie die Sosse hat - na und.

Letztendlich nimmt sich das Geschmackserlebnis hier nichts von dem in Reutlingen und das war doch durchaus genießbar

Freitag, 21. November 2014

Soweto Gospel Choir

Wir waren in der Kirche. Sylvia und ich. In Ulm. Pauluskirche. Primär um die Zeit zu vertreiben, während die Schwiegermutter beim Sechziger vom Schwager war.

Sylvia hatte die Idee, beim googeln von Veranstaltungen in der Gegend von Ulm. Gospel, in meiner Vorstellung diese Szene in Blues Brothers, als James Brown in der Kirche in Littel Rock die Gemeinde und die Blues Brothers rockt, Szenen aus Sister Act, vielleicht natürlich auch die obligatorische (für unsere heilige Abende obligatorische) Mahelia Jackson, die Vater immer abspielt.

Die Kirche nicht ausverkauft, die Plätze auf der Empore (mit Sichtbehinderung) waren auch unten im Parkett bestuhlt. Es gab einige freie Plätze, was für die Organisatoren und die Künstler schlecht, für uns aber ganz gut war, da wir bequem saßen.

Ein zirka 20 köpfiger gemischter Chor, in farbenfrohen, folkloristischen Kostümen, dabei zwei drei der Mädels in einer Gewichtsklasse, die Calmund als Hänfling erscheinen lassen.

Am Anfang erinnert die ganze Sache an die Pauschalurlauberabendbespassung im Club Robinson oder Aldeana oder wie so ein Ding wohl heißt im Südafrika Pauschalurlaub, ohne zu wissen, wie man so eine Sache erinnern soll, weil ich bei so etwas (Pauschalurlauberabendbespassung) und in Südafrika noch nie war. Vorsänger und antwortender Chor, tiefe Trommeln.

Es ist nicht ganz dieser afroamerikanische Gospel, es scheint mir viel südafrikanische Volksmusik zu sein - schwarze südafrikanische Volksmusik, klar. Schon nach einer halben Stunde sind wir bei Asimbonanga die Hymne auf Nelson Mandela und nahtlos im Übergang Biko, die Erinnerung an Steve Biko, die von Peter Gabriel aber deutlich gänsehautmäßiger gesungen wird.

Mich fasziniert, die Freude in den Gesichtern des Chors, alle sind sich am bewegen, alle sind am Tanzen, wobei die Choreografie nicht militärisch, präzise, kommerziell, deutsch eingehalten wird, das imperfekte fasziniert, es scheint doch auch viel um Spaß und Lebensfreude zu gehen.

Schlagzeile

heute: “das Internet überfordert viele deutsche Schüler maßlos” - laut reißerischer Schlagzeile in der  Welt online. Um dies nochmal im nachfolgenden Subtext zu skandalisieren. Dann in der sofort anschließenden Infografik zu zeigen, dass eigentlich alle gemessenen Länder und Vergleichsgruppen in einem engen durchschnittlichen Bereich liegen.

so ischs no au wieder.

wenn man den ganzen schrottigen Artikel durchliest erkennt man aber auch, das ein Springer Journalist keine Studie lesen und vielleicht auch kritisch hinterfragen kann und aus jedem Mist einen maßlosen Skandal machen will.

Donnerstag, 20. November 2014

Verwandt

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seit über 30 Jahren, steht aufgeklebt an den Fenstern. Seit über 30 Jahren ein Imbiss in Fellbach und ich habe nur ganz ganz selten da gegessen ?

So an das Gebäude ran gebaut ist er auch noch nicht, diese 30 Jahre. Ein eigenes Häuschen mitten auf dem Parkplatz, kann ich noch erinnern.

Eine Kollegin, hat von hier schon mal früher, gleich nach dem Krieg, Gyros mitgebracht. Der Prokurist hat mit dem Finger in den Gyros gelangt und “Peter, da sieht man ja das Cholesterin” gerufen.

Heute als ich in die Bude reinlatsche, fällt mir das wieder ein, Gyros, ein Griechen Grill. Ich wollte doch gar nicht mehr... Petros Grill, der Meister sieht dem Kollegen aus dem Aronda in Schmiden wie aus dem Gesicht geschnitten gleich. Ich meine gehört zu haben, es seien Brüder.IMG_20141119_141002

Sonntag, 16. November 2014

Hühner Thomas

IMG_20141116_141348Dieser Laden am Marienplatz in Stuttgart nennt sich Chicken Tom, was das Ähnliche bedeuten dürfte.

Ein Lokal, drinnen ein Bestelltresen. Hamburger als TC oder TB wobei das C für Chicken, das B für Beef steht. Bei der Currywurst gibt’s diese Auswahl nicht, da kann man sich nur für ein Geflügelbratwurst entscheiden.

Immerhin wird hier in mit Brötchen oder mit Pommes und in zwei Schärfegrade unterteilt. Kaum eine Minute nachdem wir uns suchend vor den Tresen gestellt haben, werden wir schon gefragt was wir wollen. 2x Currywurst mit Brötchen scharf bitte.

Zum mitnehmen oder hier essen, entscheidet nicht nur über den Mehrwertsteuersatz sondern natürlich auch, ob das Ding nachher in die Thermobox oder auf den Teller kommt - kommen würde, wenn hier nicht diese Slowfood Idee gelebt würde.

Wir suchen uns einen Platz in der Ecke, schauen uns die Postkarten an der Wand an, warten. Hinten in der Küche werkelt einer, baut Burger, Madame serviert.

Konzept

dieses kranke Laubbläser Konzept, das Laub durch die Gegend zu blasen, statt es aufzusammeln. Stellen Sie sich das für die Wohnung vor, da haben sie doch auch einen Staubsauger und keinen Staubbläser, sie blasen den Staub doch nicht in eine Ecke um ihn von Hand aufzunehmen.

Rainman

Hey, ich bin ein Rainman, ich kann Abweichungen von meiner Routine nicht brauchen, bin so schlicht, will mich nicht dauern umgewöhnen.

Google hat seine Maps-Oberfläche jetzt so geändert, dass ich auf meinem Currywurst Atlas, bei meinen Wurstposts den Focus nicht mehr auf den aktuellen Artikel bekomme. kotzt mich an.

Samstag, 15. November 2014

Wurstbraterei

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Ich hab’s von der alten B10 aus gesehen, nicht auf der Homepage. Diese ganzen ‘auf dem Parkplatz eines Marktes’ Imbisse haben wenigstens den Vorteil, dass es gleich einen Parkplatz gibt.

Die Wurstbraterei Mack oder wie es oben an dem Wägelchen steht Wurst Mack, beheimatet im nahen Wäschenbeuren steht steht heute vor dem OBI in Uhingen.

 

Mr. and Mrs. are standing in the trailer, serving curried sausages and firedsausages. Die Auswahl übersichtlich, das Wägelchen stammt aber auch nicht aus einer US-Monstertruck Serie, bietet gerade Platz für die beiden. Der Meister rechts vom Betrachter aus dreht die Würste, hat den Grillrost im Griff und wickelt die Kommunikation ab, während Mrs. zur Linken fürs cashen - wie ich letzes Jahr mal so einen Hippster sagen hörte - fürs Kassieren und kleinere Handreichungen zuständig ist.

Eine Currywurst für mich, Sylvia nimmt eine Rote. Die Feuerwurst scheidet aus, zuviel Nitrit- und Pöckelsalze versprechen Sodbrennen to go. Meister Mack bereitet zu, nimmt für die Rote auch gerne eine der dunklen, Sylvia mag das. Danach die Currywurst für mich.

IMG_20141115_122126Zusammen 5,40€ wobei 3€ auf die Curry entfallen. Rein optisch völlig o.k. das fertige Produkt.

Keine, Nackte, keine Oberländer als Grundlage, eine Bratwurst mit einer dünnen Haut, kein so ein XXL Prügel aber durchaus genießbar. Fester Biss, an der Wurst lässt sich nichts aussetzen, ein etwas zu fruchtig süsses Ketchup, keine Soße drüber. Bin mir sicher, die Macks kaufen auch da kein Glomp. Das Pulver, na gelb halt, dem fehlt es an dem letzten Quäntchen Würze. Aber wie gesagt, durchaus genießbar.

Donnerstag, 13. November 2014

Tweet des Tages

Mittwoch, 12. November 2014

Pyramiden-Frevel

Die Süddeutsche heute in ihrer Online-Ausgabe:

Pyramidenfrevel

 

was würden wir sagen, wenn ein paar ägyptische Hobby-Archäologen oder Historiker, bei zum Beispiel dem Kölner Dom, der Wieskirche oder einem sonstigen Wahrzeichen, im für Touristen gesperrten Bereich ‘Proben’ nehmen und nachhause schicken würden ?

Montag, 10. November 2014

unmoralisch

Jetzt kommt also raus, dass Firmen und Konzerne Gewinne nach Luxembourg transferiert haben und dort oft einen lächerlichen Steuersatz dafür zahlen. Ja - so habe ich auch geschaut.

Geschaut hat auch unser Vizekanzler, vielleicht aber nur, weil er noch nicht so lange dabei ist, wie zum Beispiel unsere Kanzlerin oder der Finanzminister, so richtiges Erstaunen konnte ich bei denen nicht feststellen. Vielleicht sind die einfach abgebrühter oder der Vizekanzler ein besserer Schauspieler.

Was jetzt gerade mittelgroß durch die Presse geht ist folgendes: der Weltpresse wurden geheime luxemburger Steuerunterlagen zugespielt, die diese in einem weltweiten Verbund ausgewertet und aufbereitet haben um diese unter dem Hashtag #luxleaks zu veröffentlichen.

Haupterkenntnis, unter dem damaligen luxemburgischen Ministerpräsident Juncker wurde es Konzernen und Firmen unheimlich leicht gemacht, in Luxemburg Filialen zu eröffnen, dorthin weltweite Gewinne zu transferieren und halt dort einen mikromalen Steuersatz zu bezahlen. So weit so unmoralisch aber halt nicht unrecht. Bis hier ist es ganz legal, fast schon verständlich, dass große Steuerzahler auf so ein Modell zurückgreifen.

Dass die luxemburger Filialen oft nur Briefkästen waren gibt dem ganzen natürlich ein Geschmäckle. Dass Jean-Claude Juncker, mittlerweile EU-Kommisionspräsident, nach der Veröffentlichung schweigt, früher aber durchaus schon davon gesprochen hat, dass man solche Steuerschlupflöcher stopfen muss, dass es nicht sein kann dass Unternehmen so einen Steuertourismus betreiben...zumindest unmoralisch.

Sonntag, 9. November 2014

Büchse

IMG_20141109_131003Setzer’s Grill-BixX, Öhringen. Dieses Ding vorm Ö Einkaufszentrum in Öhringen. BixX oder Büchse heisst in unserem Idiom Dose. Und so sieht das Ding ja auch aus, wie eine Dose.

Die Landmetzgerei Setzer betreibt das Ding vorm Zentrum, drinnen die Metzgerei auch. Ich steht gefühlte 7 Minuten nach öffnung vor der Madame in der BixX. Den Würsten fehlt es an Bräunung, mir an Geduld. Flux wird mal ne Currywurst bestellt. Rot oder Weiß heute mal wieder die Auswahl. Weiß, wenn ich die Wahl habe. Hatte ich.

Ein wenig Zweifel plagt die Frau der coolen Wurst dann doch, als sie so auf die in Fett schwimmenden Fleischprodukte schaut, na vom wenden werden die Dinger auch nicht bräuner. Sie schnappt sich so ein Teil und haut’s in den Klappschnitzler oberhalb der Fettkachel. Schälchen drunter, um dieses große Schälchen ins Verkaufsschälchen umzufüllen - ihre Zeit, zumal sie noch zwei Wurststückchen wieder in das Fett schmeißt. Na und ich bin der einzige Kunde.

Hinten sind 2 Behälter mit Soß’, da haut sie was mit der Kelle drüber. Pulver drüber geklopft, 2,50€ kassieren und noch unterm Tresen ein Wecken dazu - und nun viel Spass.

IMG_20141109_131146Dann probier ich mal. Bin positiv überrascht. Klar keine Röstaromen aber wenigstens schon warm. Die Wurst ist äh war eine schmale, Thüringer ähnliche ohne grüne Verschmutzungen. Könnte einen Ticken bissfester sein. Wirklich gut ist die Soße, sehr viskos aber geschmacklich durchaus fortgeschritten. Der Wecken ohne Botschaft - und das ist bekanntlich gut so.

 

 

 

 

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Halbsatz

Bei diesem äh, am Samstag... - Mit der Schwiegermutter im Turan... - Da in der Nähe wohnt der auch ein Heimspiel... - Wirklich, keinen Satz zu Ende... - Wenn er gewusst, das Hallenlicht schon ausgegangen.... - Im Keller noch gewesen.... - Netter Anfang... - Dieser, Sie wissen schon... da, der wo die Sätze nicht zuende.... - Miller, Rolf Miller, schon das zweite Mal das wir... - Schwiegermutter hatten wir aber schon erwähnt... - Neues Programm aber wirklich kurzweilig... Kurhaus in Bad Mergentheim, ein ...aus den 70/80 ern,

 

Achso: wir waren bei Rolf Miller, in Bad Mergentheim, Comedian, schon das zweite Programm, das wir von ihm sehen. Geht doch auch mal hin, wenn er in der Nähe auftritt. Wir fanden es wieder toll

Mittwoch, 5. November 2014

mein 1984

Ja ich geb’s zu, ich habe Georg Orwells 1984 schon öfter gelesen, das letzte mal erst wieder im vergangenen Urlaub. Und natürlich könnt ihr mich gerne für paranoid erklären, könnt auch sagen, dass wir doch gar keine Diktatur, dass wir doch nicht manipuliert....

Hier vielleicht mal ein Beispiel aus der Zeitung, das vielleicht das Problem der wechselnden Koalitionen hinweist (und ganz nebenbei mal wieder auf miserable journalistische Leistung)

Dazu kommt, dass ich der Generation “das stimmt, das steht so in der Zeitung”, angehöre. In letzter Zeit bekomme ich da aber immer öfter meinen Zweifel. Jetzt machen wir es mal bitte so, dass ihr gleich mal dem folgenden Link anclickt, den Artikel der Stuttgarter-Zeitung durchlest und mit der Zurück-Taste an eurem Browser wieder zurück kommt, dann besprechen wir das mal. Ich mach das mal so kompliziert, nicht dass ich Probleme bekomme, weil ich zuviel zitiere oder sonst wie.

Los gehts, Link folgen ->

 

so zurück ? Dann fangen wir mal an:

schön und unbefangen, wie das Bild der blinden Justitia, die Überschrift, die Headline. “mögliches Terrortrio vor Gericht” - wirklich schön, das es mögliches heißt, ist ja auch erst der Prozessauftakt.

 

nach der Justitia geht es dann weiter, dass am nächsten Tag ein Prozess stattfinden wird, der eine Verbindung zu der gerade sehr populären Terrororganisation hätte - ja ich versuch mal nicht plumb zu zitieren sondern ein wenig in eigene Worte zu fassen.

jetzt muss ich aber doch zitieren:

...Im Laufe des Verfahrens soll geklärt werden, ob das Trio wie in der ursprünglichen Anklage angenommen den IS unterstützt hat.....

morgen ist Prozess und die ursprüngliche Anklage lautet auf Unterstützung der IS - die IS, die erst am 12.09.2014 von unserem Innenminister ex Drohnentom de Maiziére verboten wurde. Heute ist der 5.11.2014 - keine 2 Monate nach dem Verbot, schon ein Prozess ?

wenn das nicht greift, könnte es auch noch wegen Unterstützung der...

...Terrorgruppe „Dschaisch al-Muhadschirin wal-Ansar“ (JMA/Armee der Auswanderer und Unterstützer des Propheten)...gegründet worden, um gegen die Armee des syrischen Präsidenten Baschar al-Assad vorzugehen...

hier dann natürlich mal wieder mein Orwellscher 1984 Moment, wollten wir nicht letztes Jahr um diese Zeit noch die Rebellen gegen Assad unterstützen und den Assad wegbomben lassen ?

Dass es weiter nichts zu berichten gibt und man einfach sein Artikelkontingent füllen muss merkt man daran, dass man noch erfährt, das der Prozess auf 10 Tage angelegt ist.

Dienstag, 4. November 2014

geht’s noch ?

gebühr

wenn ihr Euch also bei dieser tollen Firma eure Eintrittskarten selbst auf eurem Drucker, mit eurer Tinte und auf eurem Papier selbst ausdruckt, dann verlangt der liebe Ticketservice für euren (self)Service, schmale 2,50€ geht’s noch ?

Sonntag, 2. November 2014

Kirchheim unter Teck

fast schon zweimal jährlich sind wir auf dem in dieser Frequenz auftretenden verkaufsoffenen Sonntag in Kirchheim. Heute wieder. Persönlich kann ich mich nicht erinnern, dort jemals etwas gekauft zu haben.

Es ist eher dieses durch die Menge treiben lassen und schauen. Schauen, dieses squardi, dieses den Blick umher schleifen lassen, spannen, wie uns vor hunderten von Jahren ein Kellner in Südtirol vorgeworfen hat, ‘squardi’, looky looky machen, lächelte er als er mitbekam wie wir Kumpels, auf der Terrasse der Schihütte (damals noch Skihütte) den Mädls nachschauten.

Nicht so, dass ich nach Mädels geschaut hätte, aber so eine Voralbstadt, ist einfach natürlich ein großer Zirkus, eine riesige Bühne der seltsamsten Menschen, Künste und Gestalten. Dieses einfach die Ohren aufmachen, die Augen öffnen und nur beobachten, aufnehmen.

“Jo leck mi no am Arsch, send ihr au do”, quer über den Platz gebrüllt, zu der anderen Familie, da die Tochter soeben gewarnt hatte: “uffbassa, do henda kommd dr Woiza Glaus ond dia Soine” - und wie sich das Rehkitz nur tiefer in die Kuhle drückt, wenn es denn Mähdrescher hört, versucht es die angesprochene Familie mit ducken. Erfolglos.

“Sendr au en dr Schdadt” schon alleine die Unverfrorenheit diese paar Meter Fußgängerzone als Stadt zu bezeichnen.

Teck-Grill, keine Belagerungsmethode aus dem Mittelalter sondern der Gegend angepasst, ein Schnellimbiss mit Bezug zur örtlichen Burg und Landschaft. Der neueren Zeit angepasst ein Holzkohlegrill sowie genau dieser Drehspießgrill, unseren Südosteuropäischen Nachbarn bezeichnen dieses Dreherei ja als Döner. Diesen Döner gibt es da reichlich. Eine Rote Wurst leider nicht.

Durch die Schaufensterscheibe beobachte ich Menschen im “Aroma KaffeeKultur” Café. Sie sehen aus, wie man sich Menschen im “Aroma KaffeeKultur” Café vorstellen würde. Keiner ohne Schal, niemand ohne Wolljacke. Das iPhone nur hin und wieder für einen kurzen Blick aus der Tasche und auch darin wieder zurück. Auf unbequem wirkenden Barhockern, am zu schmalen Fensterbrett der Kaffee, aufgeschäumt mit irgend etwas nachhaltigfairgehandeltemveganlactoseundzuckerfreikoscheremhalallowcarbundglutenfreiem, keine Milch sondern eine Botschaft.

Die restliche Botschaft holen sich die Menschen aus der ausgelegten Presse oder Literatur, wieso mal nicht wieder während eines Kaffees seinen Faust oder auch nur den Kant...und vergessen sie den Hegel nicht oder auch nur die Samstagszeitung zu studieren

Sonntag

Klaro, verkaufsoffener Sonntag. Jetzt im November ist es der Gallusmarkt in Kirchheim Teck. Wir sind da öfter. Haben ja sonst kaum Zeit unsere Millionen unters Volk zu bringen.

IMG_20141102_125311War nur Spass, wir latschen da halt so rum und glotzen. Ganz schön geglotzt habe ich als ich da den Wagen von den Natural Born Grillers sah. Mal was neues zur Abwechslung.

Ich überlege mir ja immer, wenn ich so orginelle Firmennamen lese, wem so etwas nach wie viel Alkohol eingefallen ist - oder wurden da sogar Profis beauftragt.

Die Jungs in dem Wägelchen haben jedenfalls ein paar schöne dicke Oberländer am Start, wie die Jugend heute sagen würde. Und die Dinger hatten schon eine leichte Bräunung aufzuweisen. Während die Jungs noch über ihren Standortnachteil hier in der Seitenstrasse, wo doch der Diez in der Hauptstrasse.... hadern versuche ich zu bestellen.

IMG_20141102_125305Heute bestelle ich mal zur Abwechslung:
”a Körriwurschd bidde”. Ein Wunsch der mir fast sofort erfüllt wird. 3,50 € - gut, die Wurst ist groß aber dieser Preis und das hier im urbanen Outback find ich schon strange.

Das Teil ist aber durchaus sehr brauchbar, der Wecken ist vielleicht zu gut, ich mag die runden Dinger lieber, aber was solls.

Die Wurst wie vorher schon gesagt, groß und dick, mit ein Bisschen marketing Blabla würde man das Teil als XXL Wurschd verkaufen und gut wärs. Gut ist übrigens die Tunke, die über dem nonveganen Produkt gereicht wird. Paprikafragmente, ziemlich klein geschnitten, Temperatur ein Wenig unterhalb der Wurst prima. Sonst nicht zu scharf und nicht zu süß. Prima..


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Samstag, 1. November 2014

Theater

Claus von Wagner, Kabarettist in der Rätsche in Geislingen Steige. Claus von Wagner sagt ihnen nichts ? Doof für einen Künstler, Kabarettisten als “den kennen sie vom Fernsehen, aus der Anstalt, das ist der Kollege vom Utthof” definiert zu werden, oder einfach nur durch Verlesung des zugehörigen WIKIPEDIA Artikels mit der Aufzählung diverser Kleinkunstpreise und Ehrungen.

Für uns war es mal wieder ein geschickter Termin Samstag abends, neugierig waren wir sowieso. THEORIE DER FEINEN MENSCHEN - das aktuelle Programm, wobei aktuell nach jetzt bald 3 Jahren nur aktuell und nicht neu heißt; sprich er tourt mit dem Programm schon seit 2012 wobei er in einer Sequenz zum Beispiel auch auf die NSA / Snowden Geschichte, die doch erst letztes Jahr hochkochte einging.

Claus von Wagner stellt sich vor, begrüßt die Gäste, betritt dann die Bühne. Spielt. Spielt den im Tresor einer Bank eingeschlossenen Sohn eines verstorbenen Wirtschaftsprüfers. An Caveman erinnert das Ganze, ohne natürlich dessen drögen, vorhersehbaren Klamauk zu haben. Die Schauspielerische Leistung ist für mich als Laie bewundernswert. Wagner philosophiert über das Bankwesen, den - klaro - Raubtierkapitalismus, das Finanzsystem, das nur noch Astrophysiker verstehen, die Unmöglichkeit von Vorhersagen.

Dass es ein schon vielleicht nicht in die Jahre aber doch schon in die Monate oder Wochen gekommenes Programm ist merkt man auch an den Seitenhieben auf die FDP - genau so hieß doch damals diese seltsame Partei.

Von Wagner, spielt das ganze gekonnt runter, wobei nach der Pause nicht mehr viel neues kam, er wiederholte sich, gegen Schluß dann fast den Eindruck, da leiert einer etwas runter. Egal. Wir haben uns wieder prächtig unterhalten, persönlich werde ich aber dieses Programm nicht noch einmal schauen, einfach weil man es jetzt gesehen hat. Freue mich aber auf ein hoffentlich kommendes neues Programm.

Freitag, 31. Oktober 2014

zu Ende bringen

...sollte ich die vielen Blogposts, die viertel bis halb ausgegoren rumschwirren.

die üblichen Verdächtigen

der Alex hat sein Maut Konzept jetzt offiziell vorgestellt. Die PKW Maut nur für Ausländer, die auch von Innländern gezahlt werden muß und die, falls sie noch unter Angela Merkel eingeführt wird, diese zu einer widerwärtigen Lügnerin (“mit mir wird es keine PKW-Maut....”, 1.9.2013 beim Kanzlerduell) machen würde.

Um des Koalitionsfriedens mit dem Horst, der entgegen der landläufigen Meinung durchaus jetzt schon über anderthalb Jahre fest an seiner Meinung zu dieser PKW Maut nur für Ausländer festhält.

Samstag, 25. Oktober 2014

immer noch nichts

als das Ding noch Grill - Station geheißen hat, war ich nur ein bis zwei mal dort, ist schon leicht die Schmuddelecke um die Königstraße rum. Damals, ist mir das “die Tauben bitte nicht füttern” Schild aufgefallen. Die Tauben nicht füttern, nicht weil die sonst angelockt würden, sondern wegen der Qualität der Produkte aus Gründen des Tierschutzes.

IMG_20141015_155932Heute heisst das Ding Fritty Bar, wirbt damit, der ersten Laden in Stuttgart mit original beligischen Fritten... - ich will ja nur ne Currywurst dort essen.

Neue Leuchtkästen über dem Grill, über dem Dunstabzug, haufenweise Leute hinter dem Tresen. Die Spielautomaten hängen immer noch hinten rechts in der Ecke und lassen das ganze dann wie eine Spelunke wirken.

Heute hab ich dann mal eine Currywurst Berliner Art bestellt. Die Alternative wäre Stuttgarter Art - die habe ich vor ca. 2 Wochen probiert - oder Rheinländer Art - die will ich eigentlich gar nicht mehr probieren.

Die Mädels an der Kasse sind fast schon übermotiviert, hinter den ca. 4 Mädels an den Kassen steht irgend ein Cheffe und dreht die Würste. Bestellt ist gleich, Produziert fast noch gleicher, fünf sechs Würste lauern auf der Grillplatte, der Cheffe schmeisst die in den Schnitzler, haut die Sosse aus einem Bottich drüber, klopft das Pulver und Voila ! das Mädl hat mir in der zwischenzeit noch 3,49 € abgeknöpft und ein Aufbackweckle, auf mein Tablett oder eine Serviette gezaubert.

IMG_20141015_155523<- so hat das Ding vor vierzehn Tagen als Stuttgarter Currywurst ausgesehen.

 

und so heute die Berliner Currywurst ->IMG_20141025_141010

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so richtig unterscheiden sich die beiden Dinger doch wirklich nicht, Weckle gleich, müsste bei der Berliner doch eigentlich Schripple heißen. Die Grundlage, die Wurst ist wirklich ne gute und da der Laden erst vor ein paar Wochen Neueröffnung hatte scheint das Fett besser als im alten Laden zu sein. Ja erstaunlicherweise schmeckt da gar nix ranzig. Die Sosse ist eine fruchtig, süsse Ketchuppampe, die leicht angewärmt ist. Einen Unterschied zwischen der Stuttgarter und der Berliner kann ich nicht erkennen. Das Currypulver kann geschmacklich nicht viel. Schade drum.

Letztendlich kann man hier essen, es ist aber ausser teuer halt nichts. Irgendwann werde ich mal die Belgischen Fritten probieren, da gibt es dann auch viererlei Tunken dazu, vielleicht ist das ein Highlight .

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Montag, 20. Oktober 2014

praktisch

...dass Russland jetzt wieder Gas an die Ukraine liefern will, nachdem diese zugesichert hat, das Erdgas im Voraus zu bezahlen - und hier appelieren wir an die Völkergemeinschaft die Ukraine dabei zu unterstützen -  und die alten Rechnungen zu begleichen.

Und wir können darauf warten, dass Angela und Steini über kurz oder lang verkünden werden, dass Deutschland diese Völkergemeinschaft ist und zahlt. Da ist es doch schon mal äusserst praktisch, dass quasi zeitgleich mit dieser tollen Nachricht unser lieber Bundesnachrichtendienst herausgefunden hat, dass die im Juli 2014 abgestürzte Passagiermaschine von Flug MH17 von prorussischen Separatisten abgeschossen wurde. Eine Erkenntnis, die weder die wenigstens im Besitz der Flugdatenrekorder befindlichen Ermittler, noch z.B. die Amerikaner, die doch sicher die eine oder andere AWACS und Satteliten Information zurückhalten haben, gewinnen konnten.

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#update, keinen Tag später:

die Medien verkünden, dass unser ex Energiekommisar Günther Oe. mit Hilfe der EU und natürlich unserer Kanzlerin, einen Kredit zukommen lassen will, dass die Ukraine ihre Altschulden an Gazprom begleichen kann... ich kotz ab.

Dienstag, 14. Oktober 2014

Kult-Imbiss ?

In Nürtingen am Bahnhof. Ich kann’s nicht beurteilen, ob das ein Kult-Imbiss ist. Wobei, diesen Kult Status, den hatten wir doch zu Werner Brösels Zeiten, das waren die Mitachtziger gibt es den Laden schon so lange ?

IMG_20141014_180715Hutzlmännle nennt sich der Laden, auch das klingt ein bisschen achtziger. Egal. War jetzt schon das eine oder andere mal dort. Die Currywurst mit Wecka schlägt mit 2,60 Euro zu Buche.

Sehr überrascht war ich beim ersten Mal (und bin es jedes Mal aufs neue), dass die Grillplatte leer, fast so leer wie der Laden ist. Nach der Bestellung landet die Wurst aus einem Vorratsbehälter direkt im Fettbad der Fritteuse. Da schalte ich jedesmal in den Schnappatmungsmodus um. Man kann doch nicht. Doch man, oder auch Frau, je nachdem wer gerade bedient kann....

IMG_20141014_180850Nach einer angemessenen Wartezeit, in der man den Entschluss hier eine Currywurst zu essen mehrmals bereut, nach dieser Wartezeit gibt es dann das fertige Produkt.

IMG_20141014_181145

Eine Wurst, der man den Bräunungsurlaub in der heißen Fettsoße so gar nicht anmerkt. Es scheint, als ob das Fett täglich gewechselt wird. Wirklich prima, es schmeckt nach wirklich guter Oberländer Bratwurst und nicht nach Billigbiskin oder einem anderen Zeug. Drüber kommt noch Ketchup aus dem Eimer in Raumtemperatur. Was will man den eigentlich mehr ?

Ketchup Pulver und ein Fabrikweckle - that’s it

...und wenn ich wieder in der Gegend bin, ess ich wieder dort.


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Sonntag, 5. Oktober 2014

Urlaubssplitter: Message

eine Botschaft

Viele haben was zu sagen, viele haben eine Botschaft eine Message, wie wir neudeutsch sagen. Bei mir könnte ja der Verdacht aufkommen, dass ich irgendwie mit Currywurst missionieren will - mag sein, mir geht es auch um andere Botschaften.

Placebo (282 von 419)Vorab wie kam es dazu ? 5:50 Uhr Abflug TUIFLY von München nach Las Palmas. Im Sitz vor mir steckt die Karte kullinarischer Köstlichkeiten, die, wenn man Holzklasse wie wir gebucht hat, gegen einen geringen Obolus käuflich erwerben kann. Und Sekunden nachdem wir Reiseflughöhe erreicht haben ist auch die nette Flugbegleiterin zur Stelle fragt ob sie etwas bringen darf, dass mit entsprechendem Flugticket kostenlos erhalten kann. 6:26 Uhr, nach fast durchgemachter Nacht und PKW Abfahrt nach München um 0:32 Uhr sind wir entsprechend motiviert, motivierter als die Flugbegleitungsdame in ihrer mit Verlaub gesagt scheiße konservativen bis altbackenen Uniform. Nein - die Currywurst häbe sie auf dem frühen Flug nicht....einen Kaffee vielleicht ? NEIN. Erst mir den Mund wässrig machen und dann so etwas.

im Film würde man jetzt ein paar fliegende Kalenderblätter sehen - 11 um genau zu sein. Richtig, wer nach Las Palmas fliegt, will oder muss auch wieder zurück. Man kann sich denken, was für den Rückflug auf meiner Agenda Stand.

Als diesmal die (also eine andere aber halt eine) Flugbegleiterin durch die Reihen geht und fragt ob jemand einen Wunsch hätte bin ich selbstverständlich nur auf eines fokusiert.

“Hend, sie heit die Körriwurschd ?” frage ich in fast akzentfreiem Airliner Deutsch

hätte Sie heute, mit einem leichten Ausdrucks des Erstaunens.

“Hatten sie ein 'Wautzscher ?” - sie meint Voucher, genauer diesen Eintrag auf der Bordkarte auf der steht, dass man sich den Ranzen nach belieben vollhauen kann. So etwas ähnliches habe ich schon irgendwie, da die Familie, die vor uns mit dem Flieger von Hannover nach Canaria geflogen sind ihre Tickets im Sitz vor mir gelassen hatten. Diese Snobs - diese Müllers, Paul - Karin und Fabian hatten ein Essen includiert.

Madame in ihrem strengen Kostümchen - bestimmt gibt es auf der Welt auch jemanden, der das als Fetisch hat - bemerkt die fehlerhaften Flugdaten. Hätte ich einen Wautzscher gehabt hätte es die Currywurst billiger oder sogar anstatt des Menues erhalten.

wir würden gerade von Gran Canaria nach München und nicht von Hannover nach Gran Canaria Fliegen ...bla...bla ...bla, ..., “die Currywurst könnte ich trotzdem haben, muss aber selbst bezahlen... “
das war zu fürchten, ich finde mich damit ab.

Später fahren die Mädels ihren Verpflegungswagen durch den Gang. Kollege links von mir bekommt, weil gute Bordkarte, die er den Tussen entgegen hält, ein Essen, ein Standardessen.

“haben Sie einen Wautzscher ?” - die Schubkollegin fragt.

“Nein,ich habe aber eine Currywurst bestellt..."

"die Currywurst kommt von hinten", sagt die ca Neunzehnunddreisigjährige, (ups ich kanns nicht unterdrücken) Saftschubse.

auch interessant, wenn die Currywurst von hinten... ein anderer Fall, ich verzettele mich gerade. Kurz und knapp, irgendwann, nach 1 Stunde Flug, über der Grenze nach Portugal laut Bordanzeige erhielt ich meine Currywurst.

Placebo (3 von 419)Drumrum noch die Pappschachtel, mit dem lustigen Label ‘honest meal’ eine ‘ehrliche Mahlzeit’, vermutlich das Gegenteil von ‘verlogenem Fraß’. Eine Serviette eine Plastikgabel, ein Tütchen Currypulver  und hört, hört, ein Holzspiesschen dazu, ein Holzspiesschen, das vermutlich nicht im Verdacht steht als terroristisches Werkzeug missbraucht zu werden und von Sicherheitsseite unbedenklich ist. Placebo (4 von 419)

Placebo (7 von 419)

Placebo (11 von 419)

Acho, ja die Message. Die Botschaft, die dieses Konglomerat mobiler Kulinaristik hat.
Mein honest meal, verkündet, ‘what you eat matters’ klaro spielt es eine
Rolle, was ich esse - und Nachts ist es dunkel, Wasser ist nass. So groß ist doch der Erkenntnissgewinn dann doch auch nicht. Hintendrauf die Inhaltstoffe der Wurschd und des Wecken. Hinten drauf die Inhaltstoffe aufgeteilt, nach der Currysauce, der Wurst und dem Weizenbrötchen, 31 Zusatzstoffe, ein paar mehrmals (Zucker und Wasser) erstaunlich, in dem Weizenbrötchen sei Weizenmehl - ja, so habe ich auch geschaut. Weiterhin ein paar E’s ein paar unaussprechlichen Dinge, das übliche halt. Und Achtung, kann Spuren von Erdnüssen oder Schalenfrüchten erhalten. Ich bin schon froh, dass das Ding nicht Rezeptpflichtig ist.

Hersteller übrigens die Firma Supplair - Supplair - schnackelts, kommt ihr auf diese geniale Wortschöpfungsmarketingidee auch Supply und Air kombiniert - man o man....

Die Box ist schweineheiß, kein Wunder, soll das Zeug ja bei 180°C 10 Minuten erhitzt werden - wurde es sicher. Wobei ich mir da schon wieder die Frage stelle, wieso so heiß, um Bakterien abzutöten, ein paar Grad Celsius mehr und der Aludeckel wäre geschmolzen...

Jetzt ist es ja so, dass wenn Du so im TUI Ferienflieger bist, du dich permanent wunderst, dass sich die Passagiere ob des reichhaltigen Platzangebots nicht gegenseitig die Federn rauspicken. Der Ferienflieger, der einzige Ort, an dem die EU noch weniger Platz für das Lebewesen erlaubt als bei der Käfighaltung von Hühnern. Fakt ist, dass es äusserst schwierig ist, die Arme überhaupt abzuwinkeln. Wir müssen uns die nun folgende Testaktion ein wenig so vorstellen, wie wenn ein Playmobil - Männchen mit seinen steifen Armen, das jetzt machen sollte.

Schon alleine die Folie von der Schale abzureissen bringt mich in Lebensgefahr, ein Tröpfchen der Currysauce, das sich auf den Weg Richtung Sylvia machen würde, würde mich in Richtung Grab bringen.

Placebo (12 von 419)Ja, im Heißluftofen auf 180°C 10 Minuten erhitzt, bringt vermutlich auch das Weckle noch ein wenig in Form. Eine Fertigcurrywurst, geschnitten in einer Fertigsoße, mit einem Tütchen Curry um das ganze vielleicht auch nur optisch zu pimpen.

Nachdem dies jedoch fehlerfrei gelungen ist, teste ich.

Diese Geschichte, ist schnell erzählt, das Ding beißt sich wie eine Curryking Wurst ohne aber deren überpökelten Geschmack zu haben, die Soße ist wie Ente 68 (süß - sauer) ohne sauer zu sein, also nur bäppsüß, das Pülverchen kann weder optisch noch geschmacklich zum Gelingen des Produkts beitragen und der Wecken ist halt nun mal ein Aufbackwecken.

Letzendlich ist es eine gute Alternative zu dem Irgendwas, das der linke Sitznachbar essen musste, aber nur wegen den Wurst den Flieger zu nehmen wäre vermessen. Genießbar das sollte Lob genug sein.

Achso: vielleicht lag es daran, dass ich ja ein Voucherloser Fluggast war, oder schlicht und ergreifend daran, dass die Service Mädels einen langen Arbeitstag hinter sich hatten. Aber wegräumen hätten sie das Zeug nach erfolgtem genuß schon dürfen und die Antwort: “Ich verkaufe gerade Zigaretten und Tand und kann das nicht mitnehmen fand ich so mittelprächtig”

Die Kotztüte vor mir im Sitz schien geeignet die Restsauce aufzunehmen und den Müll in sich zu versammeln, danach unter den Sitzen nach vorne durchgekickt  zu werden. Strike.


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Urlaubssplitter: Pauschalurlaub ist Krieg

…jedenfalls, wenn man sich so manche Urlauber und Mittouristen anschaut

Die Pauschalurlauber, die Neckermänner, All- und L’turer, die Tuis und die was weiss ich noch unter uns, kennen die Szene. An jedem deutschen Flughafen übrigens. Zirka 385 Minuten,  vor den 120 Minuten die vor dem geplanten Abflug berechnet werden, werden die Gatter und anders kann man diese (Urlauiber)Viehschleusen von ungeduldigen, urlaubsbereiten Touristen geschwemmt. Besonders gut ist das zu sehen, wenn es sich um den ersten Flug des Tages handelt, in unserem Fall Abflug 5:50 Uhr ab MUC.

MUC – und da muss ich mich einfach mal als Tourifachmann outen ist der IATA Code für den Flughafen München. Wir, aus Gründen des Geizes äh, der Sparsamkeit, aber das erläutere ich schon an anderer Stelle, wir waren somit um 3.00 a.m ! (in der Früh) am Münchner Flughafen. Am Abfertigungsschalter der TUI das übliche Gedränge, das sich aber nachdem die Damen den Betrieb um 4:10 Uhr aufgenommen hatten binnen Minuten aufgelöst hatte. Ich vermute nun, dass die das schon mal gemacht haben, so 2 Flüge (der andere um diese Zeit geht nach Kos) abzufertigen, und dass ihnen das hier schon mal gelungen ist, vermutlich genauso wie die letzten 5 Jahre täglich davor – nur mal als Vermutung.

Wer, wie ihr alle vermutlich das Prozedere kennt,

Urlaubssplitter: Holzklasse

Mittlerweile sind wir ja nicht einmal in unserem Urlaubsflieger gleich. ich als Schwabe habe natürlich das billigste Angebot für unseren Urlaub auf Gran Canaria herausgesucht. vorgabe war wie letztes Jahr:Hotel Riu Papas, Zimmer Richtung Garten (einfach keinen Bock die Favelas hinterm Haus zu betrachten).

Am billigsten wären 7 Tage ab Brüssel gewesen, mit einem 2 Stündigen Aufenthalt in Madrid für 550 Oken - aber ab Brüssel, da sprechen Sie vielleicht nur französisch und wie ist das mit dem Zwischenstop ?

Samstag, 4. Oktober 2014

Urlaubssplitter:Mitbringsel

... und damit sind nicht die kleinen Geschenke, der Nippes den man den Zuhause gebliebenen mitbringt, im Schlimmsten Fall eine Muschel auf einem Sockel mit dem Namen des Urlaubsorts oder eine wie damals von mir als Kind so geliebte Gondola, ein Plastikmodel einer venezianischen Gondel, da dazu noch beleuchtet war.

Nein, und das ist mir diesmal wieder bewusst worden, die die Menschen von Zuhause mit in den Urlaub nehmen weil sie....  Ja, Soja Milch zum Beispiel, aktuell wieder vorgestern beim Frühstück gesehen.  Klar, jeder hat ein Recht auf seine individuelle Allergie...,  seit ich mich erinnern kann, und das ist so der erste Montegrotto Urlaub vor mehr als 40 Jahren, war es oft auch der Kaffee, der gerne mal auch als löslicher Kaffee seinen Weg über oft tausende Kilometer gefunden hat - letztmalig erst gerade eben gesehen

Freitag, 3. Oktober 2014

Urlaubssplitter: Meer

SAMSUNGHeute bedauere ich es, dass ich über 51 Jahre alt werden musste um zu erkennen, was ich eigentlich für ein Meer Fan bin. fan ist hier aber nicht im Sinne eines Fußballfans zu verstehen, der durch dick und dünn mit seinem Verein geht. Ich bin Fan des Meeres, wie es sich in diesem Urlaub auf Gran Canaria dargestellt hat. Fan des Atlantiks hier, wohl wissend, dass ich gar keine große Meer Erfahrung habe, wohl ahnend, dass es auf der Erde bestimmt noch tollere Meere und Strände geben wird.

Weil  ich es nicht viel besser weiß erfreuen ich mich hier an dem schon fast saichwarmen Wasser, den deutlichen Wellen und dem langen, ganz seichten breiten Strand. Um hier zu schwimmen muss man bis kurz vor den Äquator im flachen Wasser laufen um überhaupt mal in eine Tiefe zu kommen die Schwimmbewegungen erlauben.

Herrlich, sich in diesem Wasser zu bewegen, der salzig Geschmack, die angenehme Temperatur, das wiegen der Wellen, der leicht erhöhte Auftrieb - ich genieße es.

Noch ein paar Dinge sind mir hier an diesem Meer aufgefallen: die Schulferiensaison ist vorbei, man sieht keine schulpflichtigen Touristenkinder und somit auch kaum Menschen in dieser Elternvonschulpflichtigenkindernaltersklasse, die 35 bis 50 Jährigen fehlen fast komplett . Und dieser Tatsache ist sicher auch geschuldet, dass ich bis jetzt kein einziges Arschgeweih entdecken konnte.

Aufgefallen ist auch, wie liberal und ungezwungen das ist Paare in jed' möglicher Geschlechter Kombination, Frauen jed' weder Altersgruppe vom Badeanzug über Bikini oder Oben ohne und niemanden stört es. Dann aber auch, und das ist mir besonders wichtig, keine Geachlechtertrennung, man sieht vier fünf Jungs mit ein zwei Mädels, man sieht Frauen alleine und unbelästigt am Strand - so schön.

Platz, Platz zum liegen im wahrsten Sinne, und wenn direkt an der nahen Bushaltestelle voll ist spricht nichts dagegen 100 Meter weiter zu gehen.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Urlaubssplitter: Playa Nudista

Jetzt beim zweiten Mal, darf ich nicht so überrascht tun und wenn es mich doch so stört könntet ihr euch ja auch fragen, wieso ich jetzt schon wieder davon Berichte. Zumal ich doch letztes Jahr dieses fast schon traumatisch zu nennende Erlebnis hatte.

Nun, es ist schlicht und ergreifend so, dass wenn man vom Strand in Playa del Ingles südwestlich loslattscht um am Strand entlang zum Leuchtturm, dem Faro von Maspalomas zu gelangen kommt man am Nacktbadestrand, wie wir zur Playa Nudista sagen würden vorbei.

Ich persönlich halte mich für ziemlich verklemmt, würde auch nicht nackt durch die Gegend springen wollen, bin andererseits an der Nacktheit der anderen nicht interessiert. Im Gegenzug scheinen die Nackten auch nicht unbedingt von mir Kenntnis zu nehmen.

Mein 'traumatisches' Erlebnis letztes Jahr fällt mir ein, als mir auf gleicher Strecke bei etwas schlechteren Wetter ein Herr entgegen kam. Hut, Bart,  langes weißes Hemd, Krawatte. Darüber ein Pullover. An den Füßen Sandalen und weiße Socken. und richtig, zwischen Hemd und Socken war der Mensch barfuß, bewegte sich beim Gehen in der Hüfte schön vor und zurück und ließ fleißig baumeln.

Urlaubssplitter: Du

Sarah (so steht es auf dem Namensschild), Sarah hat heute vormittag Dienst am Pool, sie mag diese Schicht sagt sie dem Engländer auf der Liege vor uns. 'more action', sagt sie, es ist ihr lieber rum zu rennen, wenn was los ist. Nein, es ist kein Problem wenn er mit nem 50€ Schein zahlen will.

'¡Buenos Dias!', wobei sie das 'S'  bei dias nicht ausspricht,  bueno diahh hören wir, hat sicher auch der 3 Liegen weiter Tourist verstanden, der der Adressat dieses gewünschten 'guten Tag'  war. Er blafft sie grußlos mit seiner  'icke bin hiar Stammjast' Schnauze an:"WO IST MARIA ?"
"she serves at the bar"
"die Maria, dass ist ne gute und ne flinke", berlinert er weiter.
"oder der Paulo, der Paolo erst, der weiß immer ganz genau was ich will ",  ich hoffe, dass Sarah nicht alles versteht, was der Typ gerade absondert.
Während die Gattin ihn mit einem:" ja, der Paolo... " unterbricht,  einen dahinschmelzenden Unterton in der Stimme, der den Verdacht auskommen läßt, die Gattin wünschte sich mehr von Paolo.
"und wer bist Du ?", fragend macht er ihr gute vierzig Jahre Altersunterschied und wer ihr Gehalt zahlt, klar.
"Sarah,  möchten Sie etwas trinken ? ", freundlich, in nicht akzentfreiem aber verstehbarem  Deutsch.
" Nee, nee ist früh - zu früh trinken - weißt DU - so früh nix trinken ", versucht er ihr in seinem besten Spanisch zu vermitteln dass er nichts mag und sie jetzt abtreten darf.

Sie grüßt uns noch kurz, vermutet zu recht, dass wir wie sonst immer abends auch, nichts wollen und geht. Mesta Icke greift unter der Liege nach der Tasche 10 :13 Uhr ist die beste Zeit für eine Halbliterdose San Miguel - wär er ja meschugge, wenn er bei diesen Preisen hier was nehmen würde, wenn das  Sixpack drüben im Supermarkt nur.....