Sonntag, 9. September 2012

hat was

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es hat was, schon alleine, wie die Sonne jetzt gleich über den Gipfel kommen wird, wie sie gleich den Schatten an meinem Standort verdrängen wird. Es hat was.

Schön, wenn man schönes Wetter hat. Schön, wenn man schönes Wetter und Urlaub hat. Schön, wenn man schönes Wetter, Urlaub, ein nettes Zimmer und die Ruhpolding xtra-card hat. Eine Fahrt mit der Rauschbergbahn ist frei. Schön wenn man als erster um kurz nach 9:00 UHR dort ist, in der ersten Bahn ist. Es hat was.

2012-09-09 0342012-09-09 0392012-09-09 0552012-09-09 058Der Blick zum Chiemsee oder nur der Blick zu den anderen Bergen oder der Blick ins Vorland. Es hat was.

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Es hat was, zu sehen was Menschen leisten in ihrem Glauben, indem sie ein Gipfelkreuz aufstellen oder was Menschen einfach so leisten indem sie eine Skulptur einer Hand aufstellen. Es hat was, einfach die Silberdistel zu betrachten oder mir unbekannte Blumen.

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Es hat was, dieser mühelose Aufstieg, in den Sessellift der Unternbergbahn. Der knatternde Hubschrauber transportiert Material in die Höhe. Noch zwei Flüge und er ist fertig, dann ist’s wieder ruhig. Es hat was.

Samstag, 8. September 2012

Vaterstadt

Büste Papst Benedikt XVI TraunsteinEr selbst bezeichnet sie so, die Stadt. Joseph Kardinal Ratzinger bezeichnet Traunstein als seine Vaterstadt. Wieso nicht Heimatstadt ?  Vor der Stadtpfarrkirche St. Oswald der “Heimatlichen Pfarrkirche” des heutigen Papst Benedikt XVI. 

2012-09-08 026 Nach der Anreise nach Ruhpolding waren wir wieder hier auf dem Platz in Traunstein, wie letztes Jahr, wieder die Brauereigaststätte. Kurz nach fünf, die beiden Gestalten am Tisch in der Diagonalen richten sich zu. Während der Adipöse sich noch eine Portion extra Sahne zu seinem Eisbecher bestellt, bestellt der verhärmte Alkoholiker noch einen Kurzen zu seinem Viertel. Der Stammtisch im Rücken des Adipösen amüsiert sich. Laut. Dialekt. Wir verstehen fast nix. Sie verstehen sich. Mir fällt ein, dass ich irgendwo gehört hatte, dass die Chinesen sich oft nur schriftlich unterhalten können, weil sich die einzelnen Dialekte so unterscheiden. Wo ist der Unterschied ?

2012-09-08 012Am Maxplatz besteht Alkohlverbot, laut der Sondersatzung der Stadt Traunstein. So sagt das Schild. Wäre ja noch schöner, wenn sich so eine verirrte Alkoholiker Seele im Rücken der Papst Plastik in einen Zustand der Glückseeligkeit bringen würde. So bleibt den beiden Fetten, doch nur die XXL Portion Eis zum Mitnehmen. To Go würde man heute sagen.

Outback

SC20120908-152350Hier im bayrischen Outback, fernab jeglicher Zivilisation, an meinem Urlaubsort. Die QYPE-Suche nach “Currywurst” ergab für Ruhpolding keinen einzigen Treffer.

Mittwoch, 5. September 2012

was jetzt ?

In Stuttgart soll der neue Oberbürgermeister gewählt werden. Hannes R. wirb mit dem Slogan

bewahren - gestalten – verändern

was will der jetzt? bewahren oder verändern ?

zwiespältig

2012-09-05 15.34.34Sieht doch ganz gut aus, die Wurst - oder? Es stimmt doch alles. Pappschale, Holzspiess, Oberländer, Curry- und Pfeffer- mit Paprikapulver. Das Brötchen, der Wecka fast zu edel, feinste Qualität. Fröhlich, gut gelaunt kommt der Maestro zurück in seine Bude. Er stand draussen, hatte ein Dolomiti Eis gegessen. Das angelutschte Eis wandert in den Kühlschrank, sofort werden wir bedient. Flink ist die Curry zubereitet, die Rote für die Chefin liegt zehntel Sekunden später im Brötchen. Bitteschön 5 € für Beides, 2,70 € für die Curry.  Der Preis ist somit mehr als o.k.

Am Stehtischchen geht’s zur Geschmacksprobe. Oberländer, Ketchup, Pulver drüber. Sehr, sehr gut. “Normale” bestellt, eine würzige Currywurst mit einer angenehmen Andeutung von Schärfe erhalten – Prima. Leider wird dann beim zweiten Wurststückchen bestätigt, was ich schon gleich am Anfang feststellte. Obwohl die Wurst die richtige Temperatur hat, das Ketchup, wie bei Profis kühler schmeckt ohne kalt zu sein. Ach so, die Wurst. Sie ist “breiig”, die einzelnen Stücke haben keinen Biss, sind teigig, sind weitaus lockerer als eine lockere Maultaschenfüllung. Schade. Damit schafft man,s einfach nicht in die Spitzenränge.

So hinterlässt er einen zwiespältigen Eindruck, der Imbiss am Bahnhof in Stuttgart-Vaihingen. “die scharfe Currywurst”. Ordentlich, fröhlich, flott, die Herstellung. Sonst auch fast alles Richtig gemacht, aber dieses Beissgefühl ist einfach mistig. Ich werd diesem Imbiss eine zweite Chance geben.

Fazit:

  • Look: 9,7
  • Taste: 8,5

endlich

 

2012-09-05 04.44.43

…da ist meine eGK meine elektronische Gesundheits Karte. Vor nicht einmal drei Monaten am 13. Juni hatte ich das Ding ja auf den Weg gebracht und schon gestern lag das Wunderwerk, deutscher Ingenieurs-, Verwaltungs- und Überwachungskunst vor meinen Augen.  Jetzt kann ich in Ruhe krank werden. Falls mein Arzt, seine Sprechstundenhilfe oder ich erblinden sollten, steht unter meinem dann nicht mehr sehbaren Bild in Braille Schrift noch eGK, dann verwechseln wir die Karte schon nicht mit unserer REWE-Punktekarte, unserem ADAC-Ausweis oder unserer goldenen Mastercard. Wunderbar.

Dienstag, 4. September 2012

verarscht

Frau Glücklos, vielleicht auch nur Frau Unfähig oder Frau Weltfremd. Genau, die Ursl, die Ursula, die Lieblingstochter von der Leyen verarscht uns mal wieder. Nach dem kein Schwein an die von Ihr angedachte Zusatzrente glaubt und einen Nutzen erkennen kann zaubert die Ursl am Sonntag eine alarmierende Studie hervor.

Ein Arbeitnehmer mit 2500 Euro brutto, wird 2030 nicht mehr als die Grundsicherung Rente bekommen, sprich genau so viel wie ein Sozialhilfeempfänger so ungefähr 650 Euro. Das haben Ursls Experten ausgerechnet, und nochmal darauf hingewiesen wie wichtig…bla…bla…bla

Die Süddeutsche.de schreibt heute, dass man bei der Horrorrechnung mal von 35 Beitragsjahren ausgegangen ist. – bei der Rente mit 67 ? bei 2500 Brutto, somit vermutlich nicht akademischer Ausbildung mit 23 Semestern bis zum ersten Diplom?  Sprich der Musterhorror Minimalrentner hat mit 32 Jahren begonnen Rentenbeiträge zu zahlen. Weiss unsere Arbeitsministerin also schon, dass sie das Problem mit der Jugendarbeitslosigkeit auch nicht in den Griff bekommen hat?

weg da, lasst mich durch ich muss kotzen

prügeln

Nicht so, die körperliche Auseinandersetzung, nein man kann ja auch verbal auf jemanden, auf etwas einprügeln. Bashing, der neudeutsche Ausdruck dafür. Oft wird auf die “einfachen” Opfer eingeprügelt, gebasht. Der Spießrutenlauf ist unsere Bezeichnung dafür.

Lehrer, nichts einfach als das, jeder war mal auf der Schule, jeder weis von diesen mindestens zehn Lebensjahren irgend eine Geschichte auf der man dann stundenlang und mit Genuss rumhacken kann. Die Bahn, richtig die Bahn jeder kann sich daran erinnern wie er mal eine Verspätung und wenn sie nur im Millisekunden Bereich war wie er die erlebt hat. Beamte, Beamte sowieso, faules Pack, und die Politiker erst.

……

Sonntag, 2. September 2012

Spätzle

Vorschrift

Verboten

Schokolade

Schon ganz lange nicht mehr in Cannstatt, da hatte in der Wilhelmstrasse die Sache mal angefangen. Schon lang in Waldenbuch, Ritter. Alfred Ritter in Waldenbuch, Ritter Sport. Bekannt wegen der in allen möglichen glänzenden Farben verpackten quadratischen Schokoladentafeln.

2012-09-02 14.46.57Auch bekannt wegen dem Fabrikverkauf (wegen des Fabrikverkaufs). “Bruchschoklad”, Bruchschokolade, in Beuteln zu 2 kg zusammengestellte nicht mehr ganz 1a Ware. Verkauf übrigens auch an ausgewählten Sonntagen.  Wer also Bock auf Sonntagsschokoladenfabrikverkauf hat, der kann sich ja im Internet schlau machen.

 

Ach, ein Kunstmuseum, die Sammlung Ritter, hat direkt neben der Schokoladenfabrik ihren Platz gefunden.

Zur Zeit die Ausstellung: KUNST MIT SCHOKOLADE

Ob wir einen Audioguide möchten oder die Viertelstunde auf die Führung warten? Da schlägt Hightech die Komponente Mensch. Gleich am Eingang die Arbeiten von Kunststudenten, vermutlich ungewohntes Material, vermutlich mehr nachgedacht als produziert, nett anzuschauen, eine Confissriemeisterklasse hätt es kitschiger, handwerklich aber geschickter gemacht.

Danach im Eingangsbereich die Schokolade, auf Papier und als Plastik, fast möchte man reinbeissen.

2012-09-02 14.48.59 Oben geht es weiter, und klar, um große Kunstwerke in hohe Ausstellungsräume zu bringen bedarf es eines hohen Aufzugs – alleine, ich mit meinem beschränkten Horizont habe so etwas noch nie gesehen und mich entsprechend gewundert.

Das Quadrat sei sonst das Thema von Marli Hoppe-Ritter, hier ist es mehr die Schokolade, auch hin und wieder Schokolade anderer Hersteller, als Material, als Thema. Interessante Arbeiten, stellenweise. Und wie immer wenn ich der Kunst begegne spricht mich vieles auch nicht an. Anderes um so mehr. So kann ich mich begeistern an dem rostigen Block Eisen, der in Form von 16 quadratischen Schokoladenstücken daher kommt. An dem riesigen Block Schriftzug, auf rotem Grund, klaro die Block Schokolade kenne ich noch.

Begeistere mich an dem Video, das einen Schokoladenhase auf drei bis vier verschiedene Methoden tötet äh einschmilzt. Lustig fand ich es.

Ist’s wirklich Kunst oder nur Gelegenheit für den Maler wieder üppige Nackte zu Zeichnen? Aus der Erinnerung oder hatte er ein Vorbild? Bin ich billiger Spanner oder abonniere ich den Playboy nur wegen der tollen Reportagen? Mel Ramos, die Pop-Art ist auch hier vertreten, die Pinups nicht um Cola Flaschen oder als Cocktailbeilage, diesmal stecken die drallen Pinups in der Verpackung des Schokoriegels. Gut – nett anzusehen sind die Blonde und ihre brünette Kollegin. Und dann schießt mir noch Warhol durch den Kopf, ich  will mal ne Chambells Suppe essen. Werde mit deren deutschen Tochter mit Erasco vorlieb nehmen.

2 Schokoladentiegel verströmen einen Geruch, der über kurz oder lang abstoßend wirkt. Nein warme Schokolade riecht nach einiger Zeit nicht mehr gut. In den Schokoladentiegeln drehen sich jeweils eine Figur. Der Rest ist schnell erzählt oder gesehen, zwei Werke von Beuys, ich fang mit dem einfach nichts an. Ein Poster, ein grob gerasteter B52 Bomber, ein Zeitungsbild vergrößert. Wirft Gegenstände des Täglichen Bedarfs ab. Pfuschig gezimmerter Rahmen. Was will uns der Künstler sagen? Was hat er sich dabei gedacht, die abgeworfenen Bomben nur teilweise mit den Gegenständen zu verdecken. Hat er tatsächlich die Blockschokolade gewählt, weil sein Galerist Block hieß? Mir wird es zu kompliziert, zurück zu den Nackigen, dann raus.

Schön war die Ausstellung trotzdem. Gegenüber der Schoko Laden, deutlich mehr Menschen als hier. Wir laufen durch. Wir brauchen nix. Im Stockwerk darüber noch eine kleine Ausstellung über die Firma Ritter und die Schokobohne. Warum nicht. Einen trüben Sonntagnachmittag füllt es aus. Mehr wollt ich nicht.

Samstag, 1. September 2012

Schwetzingen

2012-09-01 009bei Heidelberg, Festspiel- und Spargelstadt. Ich wollt mal den Schlossgarten sehen. Schöneres Wetter hätte sein können. Dachten sich die vielen Brautpaare und Fotografen, die das als Kulisse nehmen wollten sicher auch. 5 Euro pro Erwachsenem, nur der Schlossgarten, ohne Führung ohne Schloss. Der nette Pförtner reißt die Karten ab und gibt uns einen Plan der Anlage.

2012-09-01 012

Dieser Blick durch die Blumen verfälscht den Eindruck. Es ist nicht dieses fast schon wiesenartige, Bunt wie diese tiefe Perspektive vermuten läßt. Nein dieser Blick zeigt nur den gebogenen Flügels des Gebäudes.

 

 

2012-09-01 021 Streng geometisch ein barocker Garten, wie in Ludwigsburg im blühenden Barock. Eine Zentrale Achse, unterbrochen vom rund des Brunnens. Die Fontäne verweht es. Es ist windig. Das Brautpaar wartet. Worauf? Zwei ältere Herren und das Paar stehen da, wer fehlt? Ich weiß es nicht. Wir gehen an ihnen vorbei. Dort hinten rechts ist die Orangerie.

2012-09-01 031 In Form gezwungen die Büsche, die Bäume. Sehen römisch aus. Wie ein Äquadukt oder wie am Kolosseum. Schon wie viel Arbeit es gemacht haben muss so einen quaratischen Querschnitt zu schneiden. Braucht man ein Gerüst oder reicht eine Leiter.

 

 

2012-09-01 113 Nochmal die Orangerie. Es gab eine Zeit, da war es bei Herrschers angesagt Zitrusfrüchte in den Gärten und Parkanlagen zu haben. Hier stehen Zitronenbäume und Palmen. Auch hier wieder streng geometrisch die Anordnung. Die Orangerie ist geschlossen, drinnen liegt Zeugs rum. 2012-09-01 112Das Gebäude wird erst im Winter gebraucht, die Pflanzen sind nicht Winter hart und überwintern in der Bude.  Hinten dem Gebäude der Orangerie wird es stiller, ein Kanal, eine gewesene Schleusse. Dahinter der Zaun. Kein Mensch mehr hier. Die Wege werden schmal sind geschwungen ganz sanft hügelig wird es. Nadelbäume, Wiese äh Rasen, eine Parkbank. Nicht sehr abgewetzt. Wenn wenige Leute hier laufen, setzen sich bestimmt auch wenige da hin. Schön.

Vorne rechts, eine Frau in schwarzem historischem Kostüm. Im näherkommen sehe ich auch den dazugehörigen Fotograf. Zu warten und hoffen, dass die jetzt gewagtere Aufnahmen machen lohnt nicht. Es ist auch amateurhaft. Kein zweiter Blitz, kein Reflektor, kein Stativ. Der rotgesichtige Jüngling hofft vermutlich vergeblich auf erotische Aufnahmen heute abend, jetzt knipst er halt so vor sich hin.

 

 

 

ich tu mich schwer, es gäbe noch so viel zu sagen, vielleicht wird es noch was, vielleicht auch nicht

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

interessant

Wurstsalat:

  • mit Käsestreifen
  • mit Pommes Frittes

in der Kombination hatte ich das noch nie in einer Speisekarte gesehen. Brot dazu ist aber auch nicht schlecht.

2012-09-01 17.18.25

Mittwoch, 29. August 2012

klar

manchmal dauert es ein bisschen, bis ich es auch merke. Letzte Woche wurden ein paar Besucher auf mein Blog mit dem Suchbegriff “Eva” und “Bernd Stöcker” geleitet.

Im Post typisch kommt bei meinem Stadtspaziergang zur Uhlandshöhe auch diese Statue der Eva von Bernd Stöcker vor. Woher aber dieses Interesse kommt war mir bis gerade eben nicht klar.

Und jetzt lese ich, dass in vorletztes Wochenende die EVA geklaut wurde. Diebe haben die Skulptur an den Füßen abgesägt und mitgenommen. Schöne Scheiße.

richtig

Ein Blogger, bei dem ich regelmäßig mitlese hat einen sehr treffenden Artikel über E-Mail und Denunziantentum geschrieben. Großartig.

selber lesen

halt

“halt bevor’s knallt” die Initiative der Schweitzer Verkehrswacht zum Schulanfang. Find ich gut. Gibt’s bei uns ein Motto dazu?
Kampagne

Dienstag, 28. August 2012

30 Jahre

Neckarstraße hieß der Abschnitt um den es mir geht, der heute Willy-Brandt-Straße heißt. Viel verloren hatte ich dort noch nie, kann mich nicht mehr an die Brauerei Wulle erinnern, an das Hotel Intercontinental (heute unausssprechlich lä mähridiähn oder so) schon. Kann mich erinnern dass gegenüber dem Hotel ab und zu mal ein kleiner Zirkus gastierte Werde mich dann mal erinnern müssen, dass auch direkt gegenüber dem Hotel das Planetarium war.
Woran ich mich erinnern kann waren die Bürgerhäuser zwischen ADAC, Neckartor und dem Planetarium, Kulturdenkmal §2 DSCHG Haus Nummer 47,  auch 31,45 und 57. Ich war mal dort. 19-Hundert vermutlich 82 oder 1983. Ein Klassenkamerad vom TG gab dort in der Teestube des besetzten Haus sein erstes Konzert, vor geschätzten drei Leuten. Dies aber nur um mal festzulegen, dass die drei vier Häuser schon Anfang der 80er Aufgegeben waren, sie waren damals hausbesetzt, von der Stadt schon entmietet und aufgegeben. Hausbesetztung Rebellion in Stuttgart. War damals vielleicht einfach auch nur schick, es gehörte dazu. Wie die Teestube, wie mal ein Weilchen im Park campieren.
Dann hab ich noch ein bisschen recherchiert. Im Rahmen eines Grundstückstausches 1988 erhielt das Land den Abschnitt, im Tausch gegen die Frauenklinik. Was war die 16 Jahre bis zum 30.April 2004? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Schandfleck, dieser Begriff fiel hin und wieder, wenn der Bereich ins öffentliche Interesse gerückt ist. Die hochfurzenoblen Gäste aus der ganzen Welt mussten, wenn sie den Kopf nur weit genug nach rechts drehten auf diesen Schandfleck schauen – vermutlich haben sie es überlebt.
Plötzlich waren sie weg, die Häuser. Eine Nacht und Nebel Aktion schon fast, so beschreibt es Matthias Ring in der Stuttgarter-Zeitung jedenfalls. In einer Nacht dem Erdboden gleich gemacht.
Seit ein paar Jahren bauen sie jetzt dort, das neue Innenministerium. Bezug Juni 2011 äh Juni 2012 äh nicht vor 30. August 2012 äh wenn die Technik geprüft ist vermutlich noch vor Ende 2012 – wieso ich gerade an BER den Flughafen in Berlin denken muss?
  • Also geschätzten 30 Jahre nach der letzten Pacht- / Mieteinnahme trägt die Liegenschaft wieder kommerziellen Nutzen – Respekt.
  • Aber auch 8 Jahre Bauzeit (vom Abriss bis zur Nutzung) für ein Bürogebäude und mehr ist es nicht – Respekt. Da ist mal der Turbo zugeschaltet, wenn der Staat baut.
  • Dass es eventuell auch ein bisschen schneller geht, sieht man an der Baustelle der WGV Versicherung. Bilder von dem Abriss hab ich 2010 gemacht, der Rohbau steht heute schon, Bezug 2013.
  • Breuninger, der Anbau, Bilder vom Abriss im Mai 2011, Eröffnung noch dieses Jahr.
  • Areal TWS Lautenschlagerstraße Abriss 2011 – auch hier steht der Rohbau schon wieder.


Auch schön zu lesen hierzu:
http://www.von-zeit-zu-zeit.de/index.php?template=thema&theme_id=153
und
natürlich wunderbar Joe Bauer in der Stuttgarter-Zeitung

Samstag, 25. August 2012

QR Code

Quick Response Code – ihr als alte Hippster kennt das natürlich. Ich kann’s mal wieder kaum erwarten bis das T-Shirt, das ich mir damit machen werde da ist. 

Für die, denen es jetzt langsam mit meinem Eigenlob und meiner T-Shirt Hudelei auf den Sack geht, denen sag ich nur Fuck off

32x32 Stinkefinger final v12

280-000

280-00

Durchfahrt verboten

Nach der StVO das Zeichen 267, Verbot der Einfahrt, grafisch schlicht, ein paar Kreise, ein weißes Rechteck. Bei einem Klick auf die Bilder landet ihr direkt auf den Motiven, beim Klick hier auf allen meinen LEUTI  T-Shirts

280 Mit Übergewicht, sollte man sich trotzdem nicht auf den Balken setzen, er gerät sonst aus der Balance und kippt vielleicht.

Ein Verkehrsschild Nr. 267 als Motiv für ein T-Shirt, der “Psychiater” aus der “Therapiabbrecher” Serie bringt das ganze aus dem Gleichgewicht.
280-01 Hier schiebt mein “Rasenmäher” den Verbotsbalken aus dem Schild. Und ja, ich habe das Motiv so schon mal gesehen, kann es aber leider nicht in der genialen Form nachbauen, bin trotzdem zufrieden damit.
280-02 Beengt, eingezwängt, fast schon klaustrofobiesch

Freitag, 24. August 2012

guerilla gardening

Was? guerilla gardening, im öffentlichen Raum was anpflanzen. Ein paar Tulpenzwiebel in den vermüllten Mittelstreifen der Stadtautobahn drücken. Natürlich mit Message, natürlich mit Modephrasen wie Nachhaltigkeit, Zurückerobern, Vernetzt, Aktivist, Protest, ziviler Ungehorsam, Andocken, die grüne Rebellion der Generation Internet.

1984, nicht wegen Orwell, sondern weil ich mich da einfach dran erinnern kann, 1984 bin ich mit dem LKW auf der B10 Richtung Esslingen gefahren. Auf der linken Seite, so auf der Höhe des Rhenus Silos hatte irgend jemand an der Böschung ein Tomatenbeet angelegt. Ob er wusste, dass das heute so schick heißt? Hatte er ne Botschaft? Oder nur Hunger auf Tomaten?

Donnerstag, 23. August 2012

Sprüche

adipös = fettleibig

  • Adipös, wenn die restlichen Klassenkameraden auf der Wippe gegenüber oben sitzen
  • Adipös, wenn auf dem Spielplatz nur noch der Blauwal mit dir wippen will
  • Adipös, wenn sich die Erdrotation verlangsamt, nur weil du dich in der Nähe des Äquators aufhältst
  • Adipös, wenn du nicht mehr nach Afrika reisen darfst, weil die dann sehen wie dick man hier werden kann und bei uns Asyl beantragen
  • Adipös, wenn man in der Erdumlaufbahn nicht nur die Chinesische Mauer sondern auch dich mit blosem Auge erkennen kann.
  • Adipös, wenn du dich wunderst, dass du im Flugzeug im MIttelgang beim Schwerpunkt, mit vier Gurten festgezurrt wirst.
  • Adipös, wenn sie dich bei der Kreuzfahrt bitten nicht Richtung Bug oder Heck sowie an die Reling zu gehen
  • Adipös, wenn als Ursache für den Hunger in der Welt dein Name fällt
  • Adipös, wenn alle Japaner unter Tische kriechen, nur weil du hier vom Stuhl gefallen bist
  • Adipös, wenn dein Flugzeug nur noch große Kreise fliegt weil du am Fenster sitzt
  • Adipös, wenn sie dich auf Google Earth erkannt haben
  • Adipös, wenn Küstenbewohner in höhere Gebiete flüchten, nur weil du ins Meer gesprungen bist.

Volks.Vertretung?

Achtung: hier ist alles geklaut, die Volks. Idee, der Screenshot aus dem Parlamentsfernsehen, während der Skandalabstimmung zum Meldegesetz. Ist Alles nur Satire.

Volksvertretung

21.09.2012

da will der Bundesrat über das umstrittene Meldegesetz abstimmen. Nur mal zum vormerken, nicht dass es mal wieder in irgend einem Pseudoproblem untergeht.

Dienstag, 21. August 2012

Übersprungshandlung

! Achtung die folgende Behauptungen müssen nicht der Wahrheit entsprechen, haben vor allem keine wissenschaftliche Relevanz !

Bei den Tieren hat man es zuerst beobachtet, das Tier steht vor einem Problem, das es nicht lösen kann, merkt, dass es den Revierkampf nicht gewinnen kann, bricht dann ab und macht statt dessen etwas das es besonders gut kann. Am Kopf kratzen, oder Futter suchen, notfalls halt auch nur gähnen.

Mit diesem Wissen verstehe ich Ramsi äh unseren Verkehrsminister Dr. Peter Ramsauer. Merkt, dass er die großen Probleme nicht lösen kann und gähnt äh, kommt auf eine tolle Idee. Westoverledingen, Upflamör, Vorderwestermurr, Zwiefalten, Großrhauderfehn, Gschlachtenbretzingen und Fucking sollen ihre eigenen KFZ Kennzeichen erhalten können. Somit kann der gute Autofahrer seiner Heimatverbundenheit, seiner Heimatliebe Ausdruck geben, so (und nur so?) kann er sich mit seinem Kuhkaff identifizieren. 

Ob die Förderung der Heimatverbundenheit zur originären Aufgabe eines (CSU) Bundesverkehrsministers gehört? War / ist die Aufgabe sich um seinen viertel Anteil an BER, dem Berliner Skandalflughafen zu kümmern doch zu groß, hat man auch kein Futter gefunden, ging nur noch gähnen oder Kopf kratzen oder halt so ne Furzidee?

Wollt ihr mal spaßhalber auf die Seite des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gehen? Wollt Ihr mal sehen um was sich Ramsi kümmern könnte, wenn er könnte?

Donnerstag, 16. August 2012

kurz raus

…zum kotzen, jetzt gleich ! Ich muss raus zum kotzen. Gar nix, wirklich gar nix im Vergleich zum Fall Drygalla, an dem ich mich die letzte Woche abgearbeitet habe. Aber schlechteren Journalismus, üblere Aggitation, wüstere Beschuldigung und Manipulation habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Der Focus Online. In der Zwischenzeit auch so mehr die Bildzeitung für ? für ? egal.

Mal abgesehen davon, dass ich vielleicht auch nicht die beste Meinung zu Herrn Assange habe aber das. Wär ich Assange, ich würd Sie verklagen. Steht da in der Schlagzeile “Assange bekommt Asyl” verbunden mit einem Bindestrich, ein Gedankenstrich kanns wirklich nicht gewesen sein, also verbunden die Aussage “Assange bekommt Asyl” – “Soldatin vergewaltigt”.

Fokus03Und ja, ich weiß, dass Herrn Assange in Schweden eine Ermittlung wegen Vergewaltigung droht, dass sich der Selbstinszinierer aber davor drückt, sich diesem zu stellen mit seiner USA Auslieferangst und er deshalb in der Botschaft von Equador Asyl bekommt. Und ich habe mitbekommen, dass irgendwo in Deutschland eine Soldatin vergewaltigt wurde. Zwei völlig unabhängige Ereignisse mit dem Bindestrich verbunden.

Gibts kein Kontrollorgan ? Der Presserat vielleicht ?

ich geh jetzt mal raus zum kotzen.

Penner

Der Lebensmittelhändler EDEKA ruft seit gestern ein bestimmtes Produkt zurück. Er hat dazu eine Pressemitteilung herausgegeben. Meine Freunde von den Onlinemedien haben die Warnung auch verbreitet, sonst hätt ich’s ja nicht mitbekommen.

Wer es auch nicht mitbekommen hat ist die Truppe meiner Lieblingsfeindin Ilse Bilse keiner willse Aigner. Die neueste Warnung auf “Lebensmittelwarnung.de” dem Portal der Bundesländer und des BVL, ist die vor Hünerei vom 09.08.2012 – Penner

lebensmittel

Feuilleton

…konnte ich früher nicht mal lesen. Aussprechen kann ich es heute noch nicht richtig und schreiben… dank Google und einer Rechtschreibprüfung meines Blogwriters geht das wenigstens so einigermaßen.

Ne, auf was anderes wollt ich raus. Im Radio hör ich nicht so gern den Powerlustig Sender, oder irgend eine Antenne, oder eine Radiofrequenz. Ich hör Deutschlandfunk. DLF. D-Radio, D-Radio Kultur, oder auch mal SWR2. Wenn auf diesen Sendern dann mal neben den vielen Wortbeiträgen “moderne” Populärmusik gespielt wird, kann man sich sicher sein, dass es R.E.M oder Sting ist.

Wieso werden ausgerechnet die von diesem Radiofeuilleton so geliebt ?

Mittwoch, 15. August 2012

Öffnungszeiten

jeder soll und darf mal Urlaub machen. Und Öffnungszeiten von 9.00-13.00 sind doch traumhafte Zeiten. Könnt mir ja völlig egal sein, denn normalerweise boykottiere ich so Läden, wenn die mit mir inkompatiblen Öffnungszeiten arbeiten. Aber…

Oeffnungszeiten

wieso ich mich schon wieder aufregen muss ? Die liebe Postagentur, die liebe Brigitte Z. hat meine Lieferung von 3 T-Shirts gekapert. Sprich der Postler unseres Vertrauens hat uns heute Vormittag nicht angetroffen. Und weil er geahnt hat, dass er uns morgen Vormittag nicht antrifft, hat er sich gedacht die sind vormittags bestimmt in der Lage ihr Paket in der MInimalpostagentur holen. Soll ich dafür Urlaub nehmen ??

Bin sowas von angepisst

Dienstag, 14. August 2012

gut jetzt

wenden wir uns wieder anderen Themen zu, der Norden schaut noch immer hin. In der Zwischenzeit nicht mehr auf dem ersten Blick auf ein Mitglied der Damenachterruderolympiamannschaft, immer noch auf einen Bericht über die Morder der Zwickauer Zelle, auch nicht auf Hitlergrußzeigende Vollpfosten.

Wie schon bei den letzten Post zu dem Thema Drygalla ist,s nicht mein Verdienst, jetzt macht’s den Eindruck, dass das Olympiaruderin bumst mit Nazi Thema doch nicht mehr interessiert. Deshalb: gut jetzt

Drygalla02

Sonntag, 12. August 2012

Altbau

2012-08-12 017

Ruine Hohenbaden – Altes Schloss nennen Sie es. Vor 900 Jahren wurde mit dem Bau begonnen. Im Laufe der Zeit kam das eine oder andere dazu.

Am Nordwestrand des Schwarzwaldes, bei Baden-Baden.

 

 

 

 

 

Samstag, 11. August 2012

lernfähig ?

Ich hab mich ja auch reingesteigert in den Fall Drygalla. Im Post “widerwärtig” hatte ich den Internetauftritt des NDR zu diesem Thema kritisiert. Nicht nur in dem Post sondern auch per E-Mail an den Sender, wenn Querulant dann richtig.

Jetzt nehme ich mal nicht an, dass meine E-Mail da etwas bewirkt hat. Vielmehr dreht sich ja die ganze Drygalla Diskussion langsam in eine Medienschelte, jeder weiß welches andere Medium Frau Drygalla gebasht hat. Fakt ist, dass der Norden noch immer hin schaut aber dankenswerter weiter die Seite geändert hat.

DrygallaNeu

Ja, der Norden schaut hin, immer noch auf die rechte Szene in Norddeutschland, direkt darunter in optischer Nähe aber nicht mehr auf Frau Drygalla sondern auf eine unsägliche Nazidemo, auf ein Paar Idioten die den Hitlergruß zeigen. Viel kleiner kann der Norden auch noch zu Frau Drygalla hin schauen, diesmal aber zu einem Video mit dem Titel “Die Medien im Fall Drygalla”. Bravo doch was gelernt NDR.

So weit so gut, denke ich mir, kann ich mich um andres kümmern, noch kurz das Video mit den Medien zum Fall… um dann festzustellen, dass der redaktionelle Teil des öffentlich rechtlichen Nordens vielleicht doch nicht so viel gelernt hat wie gehofft. “Die Medien im Fall Drygalla – Medienberichterstattung auf dünnem Eis“ die Aufzeichnung der Sendung ZAPP vom 10.08.2012

Zuerst nochmal kurz der Abriss des Falls, seit der Abreise Drygallas, dann ein wenig medienschelte vornehmlich der schreibenden Pressen um dann aber ziemlich schnell komisch zu werden. Ein paar Aussagen des “Kombinats Fortschritt”, einer sich selbst als linksradikal bezeichnenden,  sonst aber anonymen Antifa Gruppe. Die haben den Skandal ins rollen gebracht.  Dann die Kompetenz in Form der eigenen Journalie, und wenn man der Frau schon nicht die Beziehung zu Ihrem Freund vorwerfen kann kann man ja auch mal weiterspinnen:

Natürlich ist nicht jeder Journalist Bob Woodward oder Carl Bernstein, hat nicht das  Format oder die Quellen einen Watergate Skandal aufzudecken aber wie der NDR1 Radiomann Stefan Ludmann in dieser Aufzeichnung wild spekuliert: “…wie kann jemand der bei der Landespolizei, aus welchen Gründen auch immer, seinen Dienst nicht ausüben kann…”, “…sehr naheliegend aufgrund der Verbindung zum Rechtsextremismus…”  …da muss ich doch fast schon wieder kotzen.

Und ja, Frau Drygalla wurde geopfert, nicht nur von den Medien, richtig, nein natürlich auch von ihrem Verband, Herrn DOSP Vesper war das doch ein lieberes Thema als die Medaillen Zielvorgabe – gut jetzt hat’s ihn doch noch erwischt. Und natürlich ist Frau Drygalla ein Medienopfer. Ich bin jedenfalls gespannt, ob Sie jetzt in einer Sportkompanie der Bundeswehr unterkommt um weiter finanziell unabhängig trainieren zu können. Und ja, Frau Drygalla ist geschlachtet worden, nicht weil ihr persönlich eine Straftat, oder persönliche  radikale Handlungen  nachgewiesen wurde, sondern weil Sie sie einen Nazi liebt (übrigens wenn ich den Bericht richtig verstanden habe schon seit 5 Jahren)

Donnerstag, 9. August 2012

Oberst Klein

…demnächst dann General Klein. Richtig so, handelt es sich doch um den besten Deutschen Soldaten (in Toten gerechnet)

Oberst Georg Klein - wenn’s Euch nicht mehr ganz geläufig ist, der Bundeswehrmenschoffizier, der die höchste Opferzahl seit bestehen der Bundeswehr zu vertreten hat. Der Oberst der damit auch den Rücktritt von Bundesverteidigungsminister Jung sowie (indirekt da von copy’n’past Guttenberg entlassen) Generalinspekteur der Bundeswehr Wolfgang Schneiderhan und Staatssekretär Peter Wichert zu vertreten hat die wiederrum nicht wegen der mehr als hundert Toten sondern wegen “Informationspannen” zurückgetreten wurden.

Und auch wenn man mit viel gutem Willen keine strafbare Handlung, vielleicht ein wenig Fahrlässigkeit feststellen kann, wenn man sich wundert, wundert man sich dann doch viel mehr, dass so eine Handlung nicht einen Karrierestopp verursacht.

War schon Missbilligung genug den guten Georg 4 Jahre nicht zu befördern, lässt es sich jetzt einfach nicht mehr verhindern? Gibt es nicht vielleicht auch eine moralische Bewertung eines Falles? Gibt’s unter den vielen Soldaten und Offizieren keine Alternativen? Muss unbedingt Georg “ich bomb die weg” Klein jetzt nochmals einen 1000 Euro/Monat Karriereschritt nach vorne machen?

Ich muss schon wieder kotzen

Mittwoch, 8. August 2012

einsam

richtig einsam bist Du dann wenn Du nur noch von der Wirtin Deiner Stammkneipe vermisst wirst.

Natürlich ist oder war Frau Seidel für mich kein Promi – wobei ich da vermutlich mehr als unempfänglich dafür bin – Jedenfalls berichtet, der Boulevard und auch der Boulevard für die Intellektuelleren dass eine 42 Jährige Frau vor einer Woche tot in ihrer Wohnung gefunden wurde. Fremdverschulden schied aus. In den Neunzehnhundertendachzigern hatte Sie mal die Hauptrolle im Weihnachtsvierteiler.

Habt Ihr eine Stammkneipe? Trinkt Ihr dort so viel, dass der Wirt Alarm schlägt, wenn Ihr eine Woche fehlt? Manche führ(t)en ein trostloses Leben

Dienstag, 7. August 2012

widerwärtig

Vorab der in Deutschland fast schon zwingende Disclaimer: Ich habe mit den Ideen der Nazis nichts am Hut und distanziere mich ausdrücklich davon.
Jetzt aber: richtig widerwärtig wie sich manche Vertreter der vierten Gewalt im Staate, der Presse verhalten. Ganz investigativ hat NDR1 Radio dieses skandalöse Verhalten von Nadja Drygalla herausgefunden. Und wenn etwas schon das Zeug zum Skandal hat dann gilt es dies auch am köcheln zu halten. Falls etwas dann doch nicht so richtig zum Skandal taugen will muss man halt auch ein bisschen manipulieren. Ein paar widerwärtige Beispiele solch einer Manipulation:
Der Internetauftritt des (öffentlich rechtlichen) NDR


Wenn Ihr hier oder auf den Screenshot klickt landet ihr auf der Internetseite des NDR gehts Euch da wie mir?

(wenn ihr auf den Screenshot klickt landet Ihr in der Zwischenzeit auf der geänderten Seite. Ihr müsst mit meinem vor 2 Tagen gemachten Screenshot vorlieb nehmen.)

NDR ScreenshotDER NORDEN SCHAUT HIN - und wie er hin schaut.

Die rechte Szene in Norddeutschland daneben, die Morde der Zwickauer Zelle und wie hälts der Norden mit den Nazis. Darunter das Bild der fertig gemachten Nadja Drygalla. Ach und der Innenminister Herr Caffier muss sich deshalb rechtfertigen. Alleine die optische Nähe zwischen “Der rechten Szene in Norddeutschland” und dem Drygalla Bild. Widerwärtig.

 


drygallaweltEs geht aber noch übler. Die Welt online fragt: ist diese Frau Nadja Drygalla ? Ein mehr als schlechtes Bild von einer mehr als schlechten NAZI Veranstaltung
Um schon in der Überschrift zu wissen: “Ruderin Drygalla selbst in rechte Szene verstrickt”


Natürlich gibts auch die mit den 4 weißen Buchstaben auf rotem Rechteck die der Einfachheit halber einfach die liebe Nadja D. im Sportdress ins Demobild ihres Freundes (im Kreis für die ganz Doofen) reinkopieren. Auch widerwärtig. Wobei dieses Medium gerade dabei ist eine Kehrtwende einzuleiten, jedenfalls wenn ich die Schlagzeilen von heute zum "Fall  oder zum Skandal" D. betracht und dann zitiert diese Zeitung dann wenigstens andere Zeitungen

Der „Tagesspiegel“ spricht gar von einer Hetzjagd: „Gefahr für die Demokratie geht bis auf Weiteres nicht von Nadja Drygalla aus, sondern von denen, die diese Hetzjagd auf eine 23-Jährige veranstalten. Wenn schon der Kontakt zu einer irgendwie belasteten Person in Deutschland ausreicht, um eine Karriere zu beenden, stellt sich die Frage, wo da die Grenze zu ziehen ist.“

 

Und wenn Ihrs noch nicht gesehen habt, hier geht’s weiter in dem Fall

Sonntag, 5. August 2012

Wasserkraft

2012-08-05 032

zu einer Zeit gebaut, da es noch nicht um regenerative Energie ging. Hauptsache dass war die Devise. Verstromt hatte man die Wasserkraft hier hinter Augsburg am Lech. Der Infofilm spricht von mehr als 270 Wassermühlen auf dem Gebiet der Stadt, früher.

Noch heute wird hier Strom erzeugt. Der Umspanntrafo hat 40C Betriebstemperatur, es wird ins Netz eingespeist. Für Fragen steht ein freundlicher (dickes Lob) Herr zur Verfügung. Innen ist der alte stillgelegte Turbinenschacht der alten Turbine zu besichtigen. Imposant und faszinierend. Eigentlich schlichte Technik. In dem oberen Stockwerk eine Geschichte des Lechs, Bedeutung, Flora, Fauna, Logistik. Noch eins höher läuft ein Film.

Zu besichtigen ist das Lechmuseum immer am ersten Sonntag im Monat, kostenlos übrigens. Googeln könnt Ihr selbst. Lechmuseum und Langweid sollten als Stichworte genügen

Public Viewing

Wenn es angeblich so viel Begeisterung gibt, dass von ARD und ZDF 800 Mitarbeiter dorthin entsandt werden um davon zu berichten. Wenn die Hauptereignisse zur besten Sendezeit stattfinden. Wieso gibt’s dann kein public viewing?