Dienstag, 24. Juli 2012

Gefährdungshaftung

Ich zitiere hier mal die Wikipedia:

Gefährdungshaftung ist die Haftung für Schäden, welche sich aus einer erlaubten Gefahr (z. B. Betrieb einer gefährlichen Einrichtung, Halten eines Haustieres) ergeben. Im Unterschied zur Haftpflicht wegen unerlaubter Handlung kommt es bei einer Gefährdungshaftung auf die Widerrechtlichkeit der Handlung oder ein Verschulden des Schädigers nicht an.

Was soll das ? Was jetzt ?

Na ja, die lieben Fressketten, die immer wieder fragen ob der Gaumengenuß hier verspissen oder mitgenommen wird haben dann immer die passende Verpackung parat. Und dafür, was die Mitnehmer nach dem “genuss”  der Speisen mit der Verpackung machen kann ja die liebe Imbisskette nix, ausser sich an dem Umsatz freuen. Schön wär trotzdem wenn Sie an den Reinigungskosten der Umwelt zu einem Teil beteiligt würden, falls die Verpackungen ausnahmsweise doch mal nicht den direkten Weg in die Recycleing Kette finden

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Sonntag, 22. Juli 2012

Fastfood Gourmet

 

Es ist doch auch eine Frage der Einstellung.

  • Könnt Ihr auch keine Häppchen mehr sehen?
  • Kann man Euch mit Loupe de Mer mittlerweile um den Block jagen?
  • Verstreut Ihr Euer Himalayasalz beim Sumokampf?
  • Nehmt Ihr endlich wieder den Altmeister Weinessig und schüttet den Balsamico in den Ausguss?
  • Ist die einzig akzeptierte Beilage zu frittierten Kartoffelstäbchen Ketchup und Mayonaise?
  • Habt Ihr Euren letzten Salat im vergangenen Jahrtausend gegessen?

Hier ist Euer Shirt, ein T-Shirt aus meiner Currywurstreihe. Immer noch das freigestellte Bild der Chefnachfolger Currywurst diesmal mit dem Fastfood Gourmet Schriftzug.  Dieses und die anderen Currywurst T-Shirts gibt’s wie immer via Spreadshirt, Suchen nach Leuti und Currywurst. Oder in meinem Spreadshirt T-Shirt Shop

Entwurf

Sonntag, einigermaßen sonnig, der Sonntag. Ein Ziel, braucht man auch um einen selbst aus der sonntäglichen Lethargie zu ziehen. Eine sichere Bank, fast schon einfallslos, Haupt- und Landesgestüt Marbach. Mehr als 500 Jahre alt, die Idee dieser Einrichtung. Von den Württembergischen Königen gepflegt und gefördert, vermutlich wie die Autosammlung in arabischen Königshäusern.

Wir fahren hin, fahren ab Urach über Gomadingen nach Marbach, die Strecke durchs Seeburger Tal ist gesperrt. Für unsere Verhältnisse sind wir früh dran, halb eins. Der Parkplatz am Gestüt hat noch einige Plätze frei, ganz Schwabe zahlen wir nix. Die Zeit, scheint über einen längeren Bereich still gestanden zu sein. Es ist dieses schon seit 60 Jahren praktizierte “Sonntagsausflug auf die Alb”.

Zwei zirka fünfzig jährige sitzen in ihrem Auto, essen Brote trinken Kaffee aus der Thermoskanne. Draußen wär es angenehm warm, die Luft wirkt klar. Der Kiosk vorne am Eingang ist gefüllt, ein paar bierbäuchige, graue Biker genehmigen sich eine Wurst oder ein Schnitzel. Gleich alt wie die Knauser im Auto.

Stallruhe von 12.00 – 13.00 Uhr, wir sind zu früh, können uns aber auch nicht vorstellen, dass die Pferde die Uhr kennen und ignorieren das Schild. Nicht nur das Verlangen einen Bahnhof neu zu bauen, nein auch diese defizitäre Einrichtung, zeugen andererseits vom Reichtum unseres Bundeslandes. Teure edle Pferde zur Zucht, zum Selbstzweck in komfortabelster Vollpension gehalten.

Ein Set, Mama, Papa, die ältere Schwester mit ihrem Bruder. Mit der Geburt des Stammhalters war bei dieser Familie die Familienplanung abgeschlossen. Die Eltern sind noch keine Vierzig, lt. Pass, gekleidet im Albverein Style, alle mit Wanderstiefeln, 7/8 Hosen (“Kniebundhosen”) Hemd und Fleecejacke. So ähnlich war ich mit meinen Eltern Anfang der 1970ern unterwegs. Und ich hör’s noch, dieses jetzt machet nore, mit de Gäul, mir misset no a ganzes Schdig laufa.

Samstag, 21. Juli 2012

fuck

Verb: to fuck, übersetzt: koitieren. Gerne auch als Injektion verwendet, wie “verdammt”. Eines der beliebtesten Schimpf- oder Fluchwörter, der englischen Sprache. Gerne auch bei uns benutzt. Gerne auch mal zensiert, gerne auch mal im voreilendem Gehorsam selbstzensiert*

Ich liebe das Wort, weil es sich so schön ausspricht. Mich erinnert der Laut immer ein bisschen an ein comicartiges herunterfallen. Mit einem langezogenen F, einem wirklich u gesprochenem U und dem harten aufprallmäßigen kurzen trockenen ck. fuck.

Und natürlich weiß ich, dass das zur Kategorie “Explicit Lyrics”, “Offensive Language” gehört, dass die Menschen die Englisch oder Amerikanisch muttersprachlich sprechen, dies als zumindest unangemessen empfinden. Trotzdem ist es eines meiner derzeitigen Lieblingsflüche. Ich habe mir eine ganze Reihe von T-Shirts mit Motiven zu diesem Thema gemacht.

Lustig auch, wenn ihr beim Deutschen Patent- und Markenamt nach dem Begriff sucht:

Sprich, der eine oder andere Spinner hat schon mal versucht, sich dieses schöne Wort markenrechtlich schützen zu lassen. Speadshirt fertigt und schickt Euch die Shirts mit den von mir erstellten Themen und Motiven, ihr müsst nur auf die Bilder klicken

 

* die Thüringische Landesmedienanstalt spielt von Pink fucking Perfect nicht weil – genau “fuck” – da kann man dann plötzlich englisch.

Junior

Da war ich heute morgen, nachdem ich im Radio einen Beitrag über unseren? ex Ministerpräsidenten Stefan Mappus gehört hatte. Jetzt wundert mich gar nichts mehr. “07.07.2012 Kneipentour in Mühlacker” ist zur Zeit der aktuellste Eintrag auf der Homepage der Jungen Union Enzkreis/Pforzheim. Deren Vorsitzender jener Stefan M. von 1988-1990 war. Der heutige Vorsitzende Fabian Weiler durfte anläßlich des Landesparteitags der CDU heute seinen Senf zur Affäre Mappus abgeben.

Ich weiß nicht wie exzessiv die Kneipentour war, es schien aber, dass der Jungpolitiker noch deutlich Reste hatte. Unter viel Bla Bla und viel Gestammele, dieses politisch ausweichende antworten hat er noch nicht so drauf, möchte er auf jeden Fall keine Vorverurteilung. Abwarten, abwarten, was die weiteren Ermittlungen bringen – oder nur wie viel noch ans Licht kommt? …auch Gutes für das Land geleistet… ich will abschalten. Natürlich eine gewissen Kadavertreue ist dem lieben Fabian nicht abzusprechen, nein nicht wie viele der anderen CDU Mitglieder, die erst jetzt nachdem sich nochmal die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, die jetzt auf eine kritische Distanz zu Mappus gehen,  und von denen man seit dem Dezember 2010 noch kein schlechtes Wort über den Exministerpräsidenten gehört hat.

Samstag, 14. Juli 2012

interessant

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CURRY76 in Karlsruhe. Ein bisschen versteckt, Passagehof, eine Querstrasse zur Shoppingmeile ein Innenhof, wär Sommer hätte man draussen sitzen können. Keine Bude, ein Currywurst Restaurant. Interessant. Currywurst, Bratwurst, Rindswurst und Pommes. Verschiedene Getränke sonst nix. 2 People hinter der Theke. Er ist der Wurstwender er verweist mich auf die neben ihm stehende Kollegin. Die nimmt die Bestellung auf. Currywurst normal mit Pommes   u n d   Weck für mich. Sylvi nimmt Curry “911” eine mittlere Schärfestufe. Ne Cola dazu. “Bitte nehmen Sie Platz, ich bring’s ihnen dann.

Gute Luft in dem Laden, wir warten kurz, bis die Lady unsere Bestellung bringt. Auf Porzellan aber mit Plastikstupfer. Kein Besteck, die Wurst ist ja geschnitten. Die Wurst ist eine Bratwurst im Darm, ach, dicker hätte sie sein dürfen. Eine ziemlich dickflüssige Soße drüber, sieht aus, als ob diese zum größten Teil aus Ketchup besteht. Das Pulver darüber ist noch gut sichtbar. Die Pommes wärmer als die Wurst, die Wurst wärmer als die angenehm temperierte Sauce. So soll’s sein. Die Soße nur leicht fruchtig, auf jeden Fall zu süß. Die Wurst im Geschmack deutlich definiert, sehr genießbar. Obwohl als “normal” bestellt eine leichte schärfe im Pulver. Die Frizz ein Gedicht, schön cross, keine Spur von ranzig oder ähnlich. Der Weck – aufback Massenware – nicht mein Geschmack, das hätt ich mir sparen können.

Interessant auch die verschiedenen Heldenstufen in den Schärfegraden. Ein Stück von Sylvi probiert (wir erinnern uns, mittlerer Schärfegrad) verbrennt mir den Gaumen. Ich schmecke nur Schärfe – nein, das muß nicht sein. Der Multikulti neben mir hinterläßt bei seiner Flamme auch einen schlechten Eindruck, er hat die Wurst dann liegen lassen und nur die Frizz gegessen.

Fazit:

  • Look: 8,4
  • Taste: 8,8

Ich kann mir durchaus vorstellen, da mal wieder vorbeizuschauen

ich wär so gern ne Minderheit

…und je minderer die Minderheit um so besser. Wenn ich so die aktuelle Diskussion um die Beschneidung verfolge muss ich mich doch wundern. Bei der Beschneidung eines muslimischen Jungen kam es zu Komplikationen, die ganze Sache vor Gericht und dort kam es zu dem Urteil, dass eine Beschneidung das Recht auf körperliche Unversehrtheit verletzt und somit strafbar ist.

Jetzt haben wir erst mal zwei Wochen gelächelt und gegrinst. Haben die Mustafas halt ein Problem, wieso machen die das auch hä hä grins. Soll Ali mit seinem Balg halt nach Istambul fahren und dort das Pimmelchen kürzen lassen. Mal ehrlich uns ging,s eigentlich sowas von am Arsch vorbei. Dann merkte plötzlich noch ne kleinere Minderheit als die Moslems, was da eigentlich ausgesprochen wurde. Gut, da gings nicht zum Dok wegen so etwas, der Rabbi hat die Schere ja in der Schublade die Gefahr, dass die Beschneidung vor Gericht landet ist da ja noch geringer. Trotzdem, vor drei Tagen wurde dann endlich die Holocaustkeule ausgepackt. Wenn deutsche Gerichte so urteilen, dann kann man als Jude nicht in Deutschland leben, eine der schlimmsten Entscheidungen seit dem Holocaust.

Und plötzlich wird’s hektisch im sonst in den Ferien weilendem politischen Berlin. Jetzt wo sich der Zentralrat der Juden, der Vertreter von immerhin 120.000 Menschen meldet ist Handeln gefragt.  Frau Künast wie auch hier verständnisvoll für die belange von Minderheiten – oder nur aus Penisneid ? – möchte das nach der Sommerpause gesetzlich geregelt wissen. Gesundheitsminister Bahr stellt auch plötzlich die Religionsfreiheit vor die körperliche Unversehrtheit. Ja alle sind hektisch bemüht. Alle dringen auf eine rasche Gesetzesänderung.

Ja geht’s no ? Habt ihr den Schuss nicht gehört. Seid ihr wieder so verständnisvoll, dass man jetzt ein neues Gesetz zimmern muss um den Beschneidungsschwachsinn zu legalisieren ? Und was macht ihr wenn einer der 100.000 in Deutschland lebenden Hindus eine Witwe verbrennen will weil es seine Religion so gebietet. Was wenn irgend eine Sekte Ehebrecherinnen steinigen will ? Wenn Religionsfanatiker anderen die Hand abhacken wollen, weil die Religion das verlangt ? Scheißt ihr dann auch auf die körperliche Unversehrtheit und die Selbstbestimmung ? Und bevor ich mich jetzt endgültig in Rage oder Kopf und Kragen rede.

Macht doch euer Gesetz, macht es von mir aus auch schnell aber macht es diesmal richtig, nicht das aus der Kannbestimmung der Beschneidung auch noch eine Mussbestimmung wird.

 

Ich muss schon wieder kotzen !

Donnerstag, 12. Juli 2012

Mappus

vor zweienhalb Jahren, war es für mich schon mal ein Thema. Ach was, er war schon öfters mein Thema, dort aber der EnBw Deal. Gestern hat sich jetzt aber endlich auch mal die Staatsanwaltschaft mit der ganzen Geschichte befasst.

Kurz, der ehemalig Baden-Württembergische Ministerpräsident Steffan Mappus hatte Aktien der EnBw am Parlament vorbei für mehrere Milliarden vom französichen Mutterkonzern zurückgekauft. Zum damaligen Zeitpunkt ein Geschäft, das vielen von uns eine augenzwinkernde Zustimmung abverlangt hat. Ein Teufelskerl, endlich macht mal einer was, ihr seht doch wohin die Engländer das mit den privatisierten Wasserwerken führt. Auch geschickt, dass die Alte damals noch den Ausstieg vom Atomausstieg beschlossen hatte, sprich die EnBw hätte mit ihren Atomkraftwerken praktisch die Möglichkeit Geld zu drucken gehabt.

Ob Steffan und Dirk im Zuge diesen Geschäftes vielleicht auch noch im Bekannten oder Verwandtenkreis eine Kaufempfehlung für EnBw Aktien ausgesprochen haben ist pure Spekulation – vorstellen kann ich’s mir aber.

Jetzt, nachdem das alles nicht so aufgegangen ist wie es geplant war bleibt vor allem eins. Der kleine Steffan scheint mit diesem Geschäft hoffnungslos überfordert gewesen zu sein. Und ob sein Kumpel und Trauzeuge Dirk Deutschlandchef N. da der richtige Berater gewesen, nur das Interesse des Landes Baden-Württenberg im Sinne hatte glaub ich nicht.

Und während sich die Baden-Württembergische CDU doch deutlich versucht von Mappus zu distanzieren, weiß Frau sinnlos Anette Sch. nichts besseres als Einigkeit zu fordern.

verarscht

Es verschwindet ja schon wieder vom Schirm. War eine kurze Aufregung diese Fortschreibung des Meldegesetzes. Erschreckend allerdings die diversen Reaktionen der direkt und indirekt Beteiligten.

Nach wie vor uneinsichtig bis verbohrt Herr Uhl, CSU aus dem Innenausschuss, dem die Hauptverantwortung für diesen Krampf zugeschrieben wird. Kann ein Mensch so bescheuert sein oder lügt er kackfrech einfach weiter? Glaubt der sein eigenes Geschwätz? Am Montag im DLF Radio sinngemäß:”…bla bla bla…stellen Sie sich vor sie wollen ein Klassentreffen organisieren…brauchen die Adressen… bla bla bla, seier, seier, seier, …nur die Meldeämter entlasten…” Ja Himmel, der Arsch soll die Bürger vertreten und nicht das Einwohnermeldeamt, spürt der eigentlich gar nix mehr?

Dann die riesen Überraschung auf der Regierungsseite. Man sei überrascht…man hoffe das der Bundesrat…Ilse Verbraucherverarschung will das Ganze so gar nicht mitbekommen haben…Horst Anti Seehofer kann sich nicht…dass die CSU…und selbstverständlich im Bundesrat kippen…der Vietkong und seine Freiheitlichen brauchen dann noch zwei Tage bis wenigstens mal Leutheuser-Schnarrenberger was weiss, gut, die sind einfach zu wenige um noch irgendwie wahrgenommen zu werden. Dann noch Angelas Appendix, der Blinddarm der Kanzlerin Seibert seiert auch noch: Man gehe davon aus, dass das im parlamentarischen Verfahren wieder verändert wird. Was heißt denn das ? Die Pfeiffen hoffen, das das Gesetz so nicht durch den Bundesrat kommt sondern wieder im Vermittlungsausschuss landet. Hier sind die nicht mehr Herr des Verfahrens, haben sie doch nicht die Bundesratsmehrheit. Ich hab so einen Hals.

Und bevor sich die Opposition zurücklegt und über so viel Dummheit lächelt. Auch die Opposition wurde praktisch erst von den Medien drauf aufmerksam gemacht was für eine Scheiße gerade abgeht. Die SPD (gibt’s die noch?) macht es wie zur Zeit meistes, sie sagt nicht und glänzt wie auch in der Skandalsitzung durch Abwesenheit – da wäre es sowieso ehrlicher, die würden geschlossen ihre Bundestagsmandate abgeben, die finden doch einfach nicht mehr statt. Frau Künast erhob nach zehn Tagen ihre grüne Stimme. Auch reichlich spät.

Mittwoch, 11. Juli 2012

rückenschwimmen

rückenschwimmen T-ShirtQuick ‘n’ Dirty. Den Rückenschwimmer gibt’s auf jeden Fall als T-Shirt, wenn ihr auf das T-Shirt Bild klickt. Tja, die Frage stellt sich, ob rückenschwimmen Downunder in Australien kraulen ist ?

 

 

 

 

 

Rückenschwimmer remmiwhcsenkcüR

Für Leute die mein Gekritzel nicht erkennen hab ich das mit dem Rückenschwimmer mal drunter geschrieben. Das sieht dann ungefähr so aus.

Gekritzelt halt, keine Kunst, kein Hilfspicasso für Arme. Ne just for fun.

Montag, 9. Juli 2012

TSUNAMI On Legs

 

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Sumo Ringer in typischer Pose. Seid ihr ein bisschen übergewichtig, habt ihr ein paar Kilo zuviel auf den Rippen oder drum rum ? oder gehört ihr zur Sumo Nationalmannschaft ?

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wie gehabt, Vectoren gibts auf Anfrage per E-Mail. T-Shirts hier

Sonntag, 8. Juli 2012

Ärzte, die

Und genau diese. Ich hätte es besser wissen können, Schleyerhalle ist und bleibt Scheiße. Diesmal waren unsere Plätze in der vorletzten Reihe unter dem Dach. Somit war für reichlich Echos und einen beschissenen Sound gesorgt. Die fast schon sommerlichen Temperaturen taten ein Übriges. Gottseidank wird in der Halle nicht mehr geraucht. Meine Motivation, zu diesem Konzert zu gehen war im Laufe des dreiviertel Jahres seit dem Erwerb der Karten ziemlich im Keller. Die neue CD war / ist mehr als gewöhnungsbedürftig.

Entgegen dem Aufdruck auf den Eintrittskarten begann die ganze Aktion auch nicht um 19.30 Uhr, zu diesem Zeitpunkt spielet schon Crysis seit zehn Minuten. Es bleibt ein ewiges Mysterium wieso es Vorgruppen (Support Acts) geben muss. Selbst wenn es denen gelingen sollte das Publikum einzuheizen bleiben ja dann noch immer zwanzig bis dreißig Minuten Umbaupause bis zur Hauptgruppe. Hier auch.

Die besten Stars der Welt ließen sich Zeit, halb neun war’s bis das Hallenlicht aus ging und eine Stimme aus dem Off die Meister ankündigte. Bestimmt ist es nicht leicht dreißig Jahre im Geschäft und immer noch lustig zu sein. Hier wirkte die Ansage viel zu lang und viel zu verzwungen. Die Drei fingen an. Zwei Stunden mit sehr, sehr viel neuem Zeug, wenigen Hits. NUr interessant, wie Rod auf Jimi Hendrix gemacht und die Gitarre schreien lassen hat. Oder auch Käpt’n Metal. Mal ein bisschen weg von der Spasstour. Und ja, ich weiss dass es schon fast ein Markenzeichen der Doktoren ist, diese lustigen Zwischenansagen. Heute hat es sehr angestrengt und aufgesetzt gewirkt. Ausserdem nimmt es dem Konzertverlauf immer wieder den Schwung, ja es macht die ganze Veranstaltung zäh. Nach den obligatorischen zwei Stunden war Schluss mit dem Hauptteil. Die nächste Stunde war dann den drei Zugaben gewidmet. Die Hitdichte nahm zu. Aber auch hier wieder das Problem, zerteilt, nicht in einem Guss, mäßig lustig und dann habe ich auch immer den Eindruck, die ärzte können einfach nicht aufhöhren, es fehlt der Knall und Schluss.

Was bleibt? Vermutlich bin ich tatsächlich zu alt für diese Scheiße. Ich bin nicht das Zielpublikum. Vermutlich bin ich doch stärker gealtert als mir lieb ist. Ja Vermutlich habe den Altersdurchschnitt des Publikums nach oben hieven können. Würd ich mir das nochmal geben? Ich glaube nicht, mein Wunsch die besten Lieder in zwei Stunden knackig serviert, wird mir von den Ärzten vermutlich nicht erfüllt. Schade

Samstag, 7. Juli 2012

Erster

Gibt’s Schlimmeres als einen Witz, einen Gag, den man schon mal gehört hat. Habe gerade ein T-Shirt mit den klassischen Kassettenrecorder Tasten machen wollen, das gibt’s schon.

geahnt

Ich hatte es geahnt, gefürchtet, mir so was schon gedacht. Viertelfinale Deutschland – Italien. Und was macht die Alte mit Ihrem Pack? Sie beschließen ohne Aussprache die Reform des Meldegesetzes. Ein Gesetz, das es Interessierten erlaubt, auf unsere bei den Meldebehörden zwangsgespeicherten Daten zuzugreifen.

Unsere Bundesverbraucherministerin die zwar gerne und nutzlos unsere Daten vor der Datenkrake Facebook schützen will hat diesmal ihr Organ nicht auf gebracht und uns gewarnt. Wieso der freiheitsliebende Koalitionspartner da überhaupt mitmacht hat – oder muss dieses Abziehbild erst Mutti fragen ? Was mir aber noch viel stärker auf die Eier geht ist, dass mal wieder keiner von der Opposition gleich mal Alarm geschlagen hat. Jetzt, zehn Tage später wissen es dann auch plötzlich die größte Oppositionspartei und ihr Vorsitzender, die nur geringfügig kleinere Oppositionspartei benennt dann, vermutlich nachdem man es auch mal gemerkt hat den Skandal. Aber Leute, so was muss schon in die Medien bevor es auf der Tagesordnung zur Verabschiedung ist. So was muss doch gleich publik gemacht werden. Wozu haben wir den eine Opposition. Ich könnt schon wieder so etwas von kotzen.

 

Grundlage dazu hier

Donnerstag, 5. Juli 2012

nordic

Ein Kabarettist hatte es gesagt, “spazieren ist kein Sport – auch nicht mit Stöcken.” Und jetzt, wo es schon fast vorbei ist, bemerke ich es auch.

Wobei – man muss es bewundern, wie mit diesem nordic walking ein Trend geschaffen wurde. Einfach so. Und es hängt noch immer eine große Marketingmaschine dahinter. NWCA sag ich nur, Nordic Walking Coach Association. Oder die Stöcke, geht doch mal auf die Seite von z.B. Leki, schaut euch doch mal an was so Stöcke können (und natürlich was die Kosten). Ein sehr schönes Beispiel übrigens für die Preisbildung in unserer Marktwirtschaft. Wie viel man für 2 lackierte Alurohre verlangen kann wenn das Produkt gewollt wird, wenn ein verlangen danach da ist. Ein Rollator dagegen, den man halt nehmen kann oder auch nicht, gibts im Netz schon für unter 50 Euro, und da ist der Material und Bearbeitungseinsatz doch deutlich höher.

Dienstag, 3. Juli 2012

GROSSLOCHSCHNITTKÄSE

- geiles Wort –
dieser geriebene GROSSLOCHSCHNITTKÄSE kommt heute in unseren Makkaroniauflauf.

noch ein geiles Wort: Disponententetris
Beschreibt die Tätigkeit, zeichnerisch den benötigten Laderaum in der Spedition zu ermittel. Danke Micha, das war genial.

Sonst so ? Auf dem Weg nach Cannstatt sind mir  Briefzusteller verschiedenster Firmen in verschiedensten Farben entgegengekommen. Mein früher verbeamteter Postbote ist heute ein Hartz IV Aufstocker mit dunkler Haut und Migrationshintergrund.  Was das gesamtwirtschaftlich für einen Vorteil hat wenn an meinem Briefkasten ausser den zehn Werbungseinwerfern noch drei Briefdienstleister am Tag arbeiten erschließt sich mir nicht.

Sonntag, 1. Juli 2012

the Race

 

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fällt Euch ein Spruch dazu ein ? Ist zu erkennen was das sein soll ?

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Freitag, 29. Juni 2012

Klassenbester

2012-06-19 12.16.30 (1)Das Bild verwirrt. Kaum Wurst, keine Pappschale, unter einem Berg von Fritz. Und zu allem Übel ein …und jetzt kommt’s ein S A L A T im Hintergrund ?

Hier im Kaff gibt’s einen Metzger, eine richtige Metzgerei, keine Kette, kein Diskounter, kein ich schneid nur noch die Folie von den Produkten aus der Mega. Schon seit Jahren hat der ne heiße Theke und seit ein zwei Jahren einen schönen Essbereich dazu eingerichtet. Zwei Auswahlessen mittags und sonst das Übliche.

 

Eine Grillplatte, dort werden die Oberländer gegrillt. Ketchup drüber, keine Geheimrezept oder original Currysauce, keine Schweb- und Trübstoffe. Ketchup und gut. Eine Pulvermischung. Pommes dazu. Pommes frisch aus der Fritteuse, in der nur die Pommes gemacht werden. Eine Portionsgröße, die die Fastfood Ketten noch fünf mal teilen und dann als Maxiportionen verkaufen würden. Wirklich Pommes mehr als reichlich. Pommes müssen – und das ist eine Muß- keine Kannbestimmung – müssen rot-weiß veredelt sein. Ich möcht noch ein Brötchen dazu, das verteuert die Currywurst um 35 Cent auf 2,25 Euro alleine dieser Preis ist eine Sensation.

Der Geschmack, so etwas von lecker, es läßt sich  mit Worten nur unzureichend beschreiben. Da ist keine Spur von fett oder ranzig. Jede Komponente spielt verlustfrei ihren Geschmack, zusammen eine Symphonie. Verschiedene Temperaturstufen der Einzelteile machen uns mit Freude klar, dass wir keinen Brei essen.

In der Kategorie Porzellancurrywurst ist die Metzgerei Kauffmann in Schmiden ganz klar Klassenbester:

  • Look: 9,8
  • Taste: 9,9

Freitag, 22. Juni 2012

Kult ?

2012-06-22 14.40.21

Schweinebauch beim Brunnenwirt, der Beste in der Stadt. Und jeder von uns kann sich an irgend eine Begebenheit erinnern, bei der er oder sie dann beim Brunnenwirt gelandet ist. Oft natürlich auch Erinnerungen aus unserer Jugend, wenn man spät abends am Rande der Altstadt im Städtle wenigstens einen kulinarischen Höhepunkt hatte.

Ein Zoo, eine Artenvielfalt am Tresen, unbeschreiblich. Hier trifft Alles auf Jedes, Arm auf Reich, Dick auf Dünn, Entzug auf Sucht, Alt auf Jung, Chic auf Abgefuckt.

 

Achso, die Wurst. Es sind nackte Würste auf der Grillplatte, und diese liegen noch auf dieser. Die Würste dürften für die Optik ein bisschen dicker sein. Der Zylinderschnitzler kommt zum Einsatz. Lustig diese rechteckige Form der Pappschale. Ketchup und nicht so eine mistige Currysauce. Das passt schon. Die Brötchen die ??? ja was ist das ? Ein Minibaguette mit dem Sägemesser halbiert ist die Backware als Brötchenersatz. Die gesamte Optik lässt zu wünschen übrig. Aber nicht nur das Auge sondern natürlich auch die Zunge isst mit. Geschmacklich lässt sich nichts sagen, die richtige Temperatur, Ketchup, Currypulver und Wurststücke, von der Würze genau ausbalanciert, eine leichte, angenehme Schärfe.

Fazit

Donnerstag, 21. Juni 2012

Dienstag, 19. Juni 2012

Sonntag, 17. Juni 2012

Arschbombe

Arschbombe Piktogramm

Arschbomben Kader, Team. Für die Leistungssportler unter Euch

Falls ihr das als Vektor braucht mailt mich an.

 

 

 

 


Arschbombe verbotenFür alle Badkappenträger, Kurgäste, Bademeister und sonstige Spielverderber. Ihr können ja mal versuchen das “Arschbombenverbot” durchzusetzten. Viel Spass.

 

 

 

 

als T-Shirt gibts die hier:

 

 

geschlagen

2012-06-16 14.46.45Geschlagene, so nennen die Einheimischen hier im Schwäbischen Oberland die nackte Bratwurst. In Bad Saulgau, nachdem der Gang durch das bisschen Fußgängerzone zwar 6 Döner, 2 Pizzaläden und einen Asia Imbiss zeigte aber keine richtige Würstlesbude wurde ich am Ortsrand beim Kaufland Parkplatz fündig.

 

Der vermutliche Inhaber des Imbiss’ lehnt vor der Bude am Stehtischchen, vor mir ein Kunde. Die Frittenfett Fachkraft hinter der Theke fragt trotz meines neuen T-Shirts nach meinem Wunsch, grinst als ich mir eine Currywurst bestelle. Da man mir den Auswärtigen sicher anhört, werde ich höflich “Rote oder Weisse ?” gefragt. Weiss – was sonst ? Samstag früher Nachmittag, mir tun diese Aushilfen auch irgendwie leid; gibt es doch bestimmt besseres als jetzt im Fettgestank zu stehen. Reichlich Fett spritzt auf der Grillplatte, als das Mädel der Wurst nochmal richtig Power gibt, so viel Zeit muss sein. Der Einheimische hinter mir bestellt derweil im breitesten Oberschwäbisch a Körri, a Gschlagene .

2012-06-16 14.34.47Meine Wurst wird fertig, in den Klappschnitzler, eine mit reichlich Fruchtpartikeln behaftete Soße drüber, “wellet se’s a weng schärfer ?” – Nein, also nur noch Currypulver, ein Weckle dazu und fertig. Nochmal, so eine Currywurst muss so gut schmecken, dass sie darauf verzichten kann die Geschmacksnerven mit irgend einer modischen Schwiegermuttertot Sauce im 6 stelligen Scoville Bereich abzutöten.

2,40 Euro dafür, dass die Wurst zwar warm ist, ein letztes Quantum an Biss aber fehlt, frisch vom Grill kommt aber Röststellen fehlen. Für eine Soße, die bestimmt mit viel LIebe und vielen Zutaten zusammengerührt ist, der es aber am Geschmack fehlt. Nein, die Geschlagene ist mir nicht unbedingt auf den Magen geschlagen, war durchaus geniessbar, für einen Spitzenplatz fehlt aber doch einiges.

Fazit:

  • Look: 6,9
  • Taste: 6,8

Freitag, 15. Juni 2012

Maientag

der Göppinger Maientag findet dieses Jahr vom 15. Juni bis 18. Juni statt

  • Mai ???? im Juni ???
  • Tag ??? von 15. – 18. ???

Mittwoch, 13. Juni 2012

Currywurst statt Vollwertkost

 

Currywurst statt Vollwertkost

was meint Ihr, das würde doch gut auf ein T-Shirt passen ?

07.07.2012 Nachtrag:

hier könnt Ihr das als T-Shirt kaufen

280

 

 

 

 

 

 

 


Copyright Bild und Spruch by LeutiUnbenannt

eGK

Screenshot (2)Meine Gesundheitskasse, die einfach viel besser klingt, wenn sie sich nimmer bieder Krankenkasse nennt. Diese Gesundheitskasse ist um Sicherheit besorgt. Deshalb erhalte ich demnächst eine neue eGK (elektronische Gesundheitskarte), also wieder eine Karte, nachdem ich ja im Dezember mal wieder eine neue erhalten habe, gültig übrigens lt. Aufdruck bis 12/2017.

Eine neue Karte, diesmal mit Bild, das ich einschicken oder im Internet hochladen soll. Dieses – und nur dieses ? – schützt die Karte vor Missbrauch, wenn ich dem Begleitschreiben glauben darf. Genauer gelesen schützt es nicht mich, sondern es schützt die Kasse davor, Leistungen an Leistungsbetrüger zu zahlen, denen mein Kärtle ohne Foto in die Hände fällt. Damit im Falle eines solchen Super Gaus nicht eintritt, schreibt die Kasse noch folgenden sinnigen Satz dazu.

Bewahren Sie Ihre eGK so sorgfältig auf wie z.B. eine Bankkarte. Dann ist sie bestens gegen Verlust und Missbrauch geschützt.

Gut, die kennen die Quellen, kennen die Hersteller, die nehmen besonders lustige Pillen. Sorgfältig aufbewahren, um gegen Verlust zu schützen. In dieser unserer Republik gibt es einen Menschen, der obige Sätze als Urheber heraus gebracht hat -  er erhält Geld dafür.

2012-06-13 09.26.28eGK, elektronische Gesundheitskarte. Ein Wunderwerk deutscher Ingineurs-und  Verwaltungskunst, ein Stück Hightech im Scheckkarten Format, die wohl wichtigste Erfindung seit der Microwellen Currywurst. Solch ein Wunderwerk, dass es eine kleine Broschüre braucht um alle Vorteile herauszustellen. Wer so viel Zeit wie ich hat, liest sich das auch mal durch.

 

 

 

 

 

 

 

“Die die Dich verarschen, die hast Du selbst gewählt.” – Die Ärzte – Deine Schuld

Sonntag, 10. Juni 2012

Tippkick

TipKick 02-01 Verboten

Rasterfahndung

2012-06-10 14.52.32…der Titel der aktuellen Ausstellung im Kunstmuseum im Kubus am Schlossplatz in Stuttgart. Wir waren dort. Es hat sich gelohnt. Da müsst Ihr auch mal hin. So die Kurzfassung.

Natürlich bin ich ein alter Angeber, hab ich doch mit Kunst eher wenig am Hut. Andererseits, durch den Louvre springen, durchs MoMA hetzen, ne Jahreskarte fürs Tate und die Eremitage besitzen und vor der Haustüre…

Nochmal, Rasterfahndung, lässt gleich an die Moderne denken, gerasterte Bilder, Zeitungsbilder gleich, billiger Druck wie in Comics, gerastert wie die Lochmaske eines Bildschirms, Roy Lichtenstein fällt einem auch noch spontan ein. Diese Assoziationen hatte ich gleich, die Erwartungen wurden durchaus erfüllt.

2012-06-11 11.56.56Keine Frage, nicht alles hat gefallen, einiges hat gelangweilt. Das eine oder andere Stück hat aber doch fasziniert.

Samstag, 9. Juni 2012

Paranoia

Wer wie ich, in den beginnenden Achzigern sozialisiert wurde, der kennt es noch. Jeder einigermaßen alternativ eingestellte Heranwachsende, junge Erwachsene hoffte inständig, vom Verfassungsschutz überwacht zu werden. Nein, nicht weil das alles Nazis waren, damals war der Verfassungsschutz noch ausschließlich damit beschäftigt, den Linksextremismus zu überwachen. Stichwort Radikalenerlass. Man hatte so seine Paranoia, seinen Verfolgungswahn und frönte diesem auch.

Heute wird man nicht mehr vom Verfassungsschutz verfolgt, ja man kann heute unter den blinden Augen des Verfassungsschutzes und seinen V-Leuten in aller Ruhe einige ausländische Kleinunternehmer umbringen, ohne dass dies vom Verfassungsschutz bemerkt wird; dies ist aber ein anderes Thema. Heutzutage wird man nicht mehr vom Verfassungsschutz ausgespäht sondern vom Internet.

Dieses Internet lauert immer und überall, überwacht uns auf Schritt und Tritt. Die Oberschurken (in alphabetischer Reichenfolge) Amazon, Apple (gut, da ist’s für die meisten o.k.), Facebook, Google, Microsoft (sowieso), russische Hacker und Twitter, dieses Internet späht und verfolgt uns was das Zeug hält. Verfolgt und speichert die von uns besuchten Webseiten, registriert Begriffe nach denen wir suchen,  kennt unsere Onlinefreunde, kennt unsere Kaufgewohnheiten, kennt unseren Musikgeschmack. Speichert Quadrillionen Bilder unserer alkoholischen Entgleisungen, vergisst nicht unsere blöden Sprüche die wir getwittert haben, weiss – sagt es aber nicht immer weiter – weiss, welche Musik wir eventuell illegal runtergeladen haben, bekommt mit wenn wir uns Schweinkram im Netz ansehen. Vergisst nicht, dass wir einen Online Leserbrief veröffentlicht haben, weiß dank unserer Forenbeiträge unsere Einstellung zum Zölibat, Laktosefreiheit, die Waschintervalle unseres PKWs, weiß Dank unserer Holiday Check, Qwype, Ebay oder Amazon Bewertung welche Produkte wir verwenden, welche Gaststätten wir besuchen und wo wir Urlaub gemacht haben.

Und jetzt versucht auch noch die Schufa durch die Analyse unserer Facebook Freunde unsere Kreditwürdigkeit heraus zu bekommen – SKANDAL ! Die Empörung darüber füllt die letzten beiden Tage die Medien und das Netz. Die Schufa möchte durch Facebook Analyse unsere Kreditwürdigkeit heraus bekommen. So, wenn wir uns jetzt genug aufgeregt haben, dann gehen wir mal sachlich an die Sache ran. Ja, vor allem meine paranoide Generation wird vom Internet ausgespäht. Haben wir doch die Krux, dass wir nicht mit dem Internet aufgewachsen sind, nein wir haben uns in einer Phase in der das Lernen schon abgeschlossen schien damit beschäftigen müssen und im Gegensatz zu unserer Vorgängergeneration ist uns das so leidlich gelungen.

einmalig

2012-06-09 14.27.29

nicht in der Form von einzigartig, nur einmal vorkommend. Nein, ich werde nur einmal hier essen.

Imbiss am Forum in Ludwigburg. Andere sehen es anders, im Bewertungsportal gibt es ein breites Spektrum an Meinungen, ich hab mir meine gemacht.

Und dabei wurde gar nicht soviel falsch gemacht. Jetzt aber mal Schritt für Schritt. Samstag Mittag, 2 Gäste vorm Imbiss. Ich bin gleich an der Reihe. Die normale Currywurst ist gleich bestellt. Der Chef(koch) im Kochkittel fragt trotzdem nochmal nach:“keine Spezielle ?” – nein sonst hätt ich das vermutlich gesagt. Mit der Zange wird eine Oberländer von der Warteposition auf den vermuteten Hotspot der Grillplatte verschoben. Der Meister ist gechillt, ich bin hungrig. Mehrere Minuten drückt der Wurstwaren Zubereiter das Teil auf die Platte, ich werd ungeduldig. Schließlich hat der Man ein Einsehen, er wirft das Ding in den Häcksler, Pappschale drunter. Bis hier ist noch alles o.k. Mit der Kelle rührt Meister Maggi Fix den Bottich mit der Soße. Auch daraus macht er eine fast schon heilige Handlung, mein Magen knurrt. Endlich die Soße geschöpft, drübergekleckst und Bitteschön ihre Currywurst. Und ne Cola bitte.

Jetzt macht sich die Enttäuschung breit. Die Wurst ist noch zu hell, die Röstbräune fehlt, Fleischbrät halt. Die drück und warte Aktion hat nicht viel gebracht, die Wurst ist nicht besonders warm; die Soße übrigens auch nicht. Sowieso die Soße, bestimmt mit Liebe, Zwiebeln, Paprikastücken, Tomaten und Tomatenmark selbst gemacht wenn ich mir die verbleibenden Fragmente beschaue. Leider wurde vergessen, dem Ding irgend einen Geschmack mitzugeben. Das ist das Problem. Die ganze Currywurst schmeckt nicht, sie schmeckt nicht gut, sie schmeckt nicht schlecht, wie gesagt sie schmeckt einfach – nicht –. Schade.

Fazit:

  •  Look: 6,8
  • Taste: 6,0

Donnerstag, 7. Juni 2012

Ursl hilft

Ist es überhaupt political correct, ein so ernstes Thema wie die Schlecker-Pleite sarkastisch oder zynisch zu kommentieren ? Ist es in Ordnung Späße zu machen, wenn am Ende des Monats 25.000 Menschen, meist Frauen, arbeitslos werden ? Unabhängig wie sinnvoll eine staatliche Hilfe für den Schleckerkonzern, eventuell auch eine Auffanggesellschaft gewesen wäre, zynischer als unser Wirtschaftsminster, der gleich erkannt hat, dass 25.000 Verkäuferinnen nicht seine Klientel und somit nicht rettungswürdig sind werde ich nicht kommentieren.

Ich nehme mir dann doch lieber die Arbeitsministerin zum Vorbild. Ursula von der Leyen hat sich dann mal richtig Gedanken gemacht. Sowieso, die Ursl, ich bewunder die  ja. Unter anderem ist die Ursl ja auch Medizinerin, hatte schon mal als Assistenzärztin – und da muss ich dann immer grinsen – an der Frauenklinik gearbeitet. Sieben Kinder hat sie, ist ja auch vom Fach oder hat sie bei der Vorlesung über Verhütung geschwänzt ? Neben der Kinderkriegen beschäftigt sie sich aber auch schon seit einigen Jahren mit der Politik.

In der Politik hatte und hat sie schon die eine oder andere nette Idee. Kinder als Agent Provocateur [aˈʒɑ̃ pʀɔvɔkaˈtœʀ] (einfacher: minderjährige Alkohol- und Tabak Testkäufer) einsetzen. Als Zenursula Internet Seiten sperren lassen. Oder die Bildungs(Chip)-Karte für Kinder von Hartz IV Empfängern, immer direkt im Leben, immer direkt an der Sache, die Ursl.

Und jetzt, wenige Tage bevor 25.000 Frauen zusätzlich auf der Straße stehen werden hat die Ursl eine Idee. Die Bundesregierung will sich dieses Problems annehmen. Und da es zugegebener maßen schwierig ist, die Menschen in ihrem Beruf unterzubringen, beträgt doch das Verhältnis von offenen Stellen zu Arbeitssuchenden in diesem Bereich ca. 1:15, sollen die “Schlecker Frauen” zu Erzieherinnen umgeschult werden. Menschen, die ihren Wünschen und Neigungen folgend vor Jahren nicht den schlechter bezahlten Beruf des Gymnasiallehrers ergriffen, die wegen der minderen Gage nicht Finanzbeamte im mittleren Dienst wurden, die sich für den sicheren bequemen Job in der Schlecker Filiale und gegen das unstete Leben einer Lufthansapilotin entschieden haben. Diese Menschinnen sollen jetzt zu Erzieherinnen (ab)qualifiziert werden.

Das ist sarkastisch ? Ihr meint, hätten die Schleckermädels Erzieherinnen  werden wollen wären Sie das auch geworden ? Hör ich da doofe Einwände, dass ca. 65 % der im Einzelhandel beschäftigten keinen oder “nur” einen Hauptschulabschluss haben ? Wer fordert denn schon seit einiger Zeit, dass so “wichtige” Berufe wie Erzieherin mindestens einen mittleren Bildungsabschluss erfordern ? Gut, an die schlechte Bezahlung einer Erzieherin wären die Schlecker Frauen gewöhnt. Wer bisher Laden aufschließen, Regale einräumen, kassieren, Regale einräumen, Kunden beraten, Regale einräumen, Laden reinigen, Regale einräumen, Laden abschließen konnte ist als Erzieherin bestimmt ähnlich belastbar.

Ach, wie oben schon gesagt, was sagen wir denn den bisher anderen Arbeitssuchenden im Bereich des Einzelhandels ? Euch schulen wir nicht um, ihr seit ja schon daran gewöhnt ?

ich glaub ich muss schon wieder kotzen

NWCA

2012-06-07 023

…jetzt ? Für was steht das ? NWCA ? Offizieller NWCA nordic walking trail ?

N Nordic ?
W Walking ?
C ???
A ? – Association ? Richtig !

also, für was steht dieses NWCA ?

 

Ich sag’s euch.
Nordic Walking Coach Association, der Nordic Walking Trainer Verband.

Deutschland halt, für alles und jedes einen eigenen Verein, einen eigenen Verband gründen, möglichst noch mit ein paar englischen Worten im Namen.

einchecken ?

Mein WASA, mein Streichelhandy, mein Smartphone kann zwar keinen Kaffee kochen, hat aber ein GPS Modul, damit es und ich, damit wir beide wissen, wo wir uns befinden. Als Technik verliebtes Spielkind hab ich eine Unzahl verschiedener Apps installiert. Unterwegs passiert es dann, dass sich dieses Handy ab und an meldet und fragt ob es sich bei XYZ einchecken soll. In sozialen Netzwerken wird dann Kund getan, dass ich mich jetzt bei XYZ befinde.

Wozu ? Man könnte ja feststellen, dass sich ein weiteres Mitglied meines Netzwerks ganz in der Nähe aufhält. Könnten wir uns doch treffen; oder ? Natürlich könnte auch ein Geschäft, in dessen Nähe ich mich aufhalte, bei dem ich mich einchecken soll, na, dass dieses Geschäft mich auf der Straße abgreift und in sein Inneres zieht. Und natürlich kann mein Facebook dem XYZ bei dem ich gerade vorbei komme, vielleicht auch ohne dass ich mich einchecke, diesem XYZ mitteilen, dass das Mitglied Leuti, 48 Jahre alt, 12 Kilo Übergewicht mit dem und dem Browserverlauf gerade bei XYZ vorbei geschlappt ist.

Andererseits, weiß ich gar nicht, ob es mir nicht auch ein bisschen peinlich ist. Bei meinen letzten Spaziergängen wurde mir vorgeschlagen:

wollen Sie sich bei: Sucht- und Drogenberatung Waiblingen einloggen ?

Vermutlich stell ich diese Funktion ab.

Mittwoch, 6. Juni 2012

Conny’s Grill

2012-06-05 18.49.16

…so steht’s an der Bude, am Imbiss. Gegenüber dem Bahnhof in Schorndorf. Einer der Parkplätze ist frei. Schön. Ein Imbiss an dem man direkt davor parken kann.

18.30 Uhr, ich bin der einzige Kunde. Conny oder wie auch immer die nicht mehr ganz frische aber freundliche Dame heißen mag, nimmt meine Bestellung entgegen. Eine Curry. Eine Normale bitte. Gut, ich sehe Oberländer auf der Grillplatte. Schlecht, ich sehe auch einen Hafen mit Deckel auf einer Art Wärmeplatte.

Conny oder wie die auch immer jetzt heißen mag, schnappt sich eine Wurst, lässt sie durch den Häcksler in eine Pappschale. Schlecht, der Topf kommt zum Einsatz, eine Kelle voll fertige Currysauce lässt die Wurst in der Schale schwimmen. Curry-, Pfeffer oder Paprikapulver gibt’s keines drüber. Nochmal schlecht. Zwoi Fuffzig in der Provinz für so etwas ganz o.k.

Im Vergleich zu einem von einem Griechen betriebenen Imbiss fällt auch hier eines sofort wieder auf. Die Speise ist warm. Der gebrauch der ON/OFF Schalter der Herdplatte ist den anderen Betreibern geläufig. Sprich auch diese Wurst war warm, die Soße fast zu warm, eine leichte Schärfe, geschmacklich nichts weltbewegendes aber durchaus genießbar. Die Wurst auf den Punkt gegart, nur wenige beherrschen diese Kunst. Das Brötchen schlicht, nette Bräunung ohne je in den Verdacht zu kommen mehr als 10 Cent im Einkauf gekostet zu haben. Prima.

So schlecht, wie in meiner Facebook Kritik, war die ganze Sache gar nicht, ohne jedoch ein Highlight gewesen zu sein. Nach wie vor isst bei mir das Auge auch mit und da geht es gar nicht, dass man keine Pulverfragmente auf der Wurst erkennt, beziehungsweise die Soße nach etwas anderem als nach Ketchup aussieht. Ich will auch mal mit einem aufgespiessten Wurststückchen wild gestikulierend die Weltpolitik in Ordnung bringen ohne dass ich mir dabei das T-Shirt mit der hochviskosen Fertigsauce versaue.

Fazit:
Ich muss meine Bewertung ein bisschen ändern,  und das mit dem Suchtfaktor vergessen wir mal. Ich werd’ Conny ne zweite Chance geben

Look: 6,9
Taste: 7,1

Dienstag, 5. Juni 2012

Promotion

…Werbung muss ich mal machen, für dieses Posting. Das Einzige, dass bis zur Minute noch von Niemandem besucht wurde.

Montag, 4. Juni 2012

ach was !

der Spiegel hat’s herausgefunden. Nach vermutlich monatelanger investigativer Recherche. Die Israelis rüsten die von den Deutschen verschenkten verkauften U-Boote vermutlich mit atomaren Raketen aus.

Vielleicht hat aber auch nur einer der Redakteure beim Grass Bashing so lange gebraucht, das “Gedicht” zu lesen, zu entwirren, sich zu empören aber schlussendlich auch zu verstehen.

Vielleicht hat aber auch  nur ein Volontär im Archiv den Spiegel-Artikel vom 11.10.2003 wiederentdeckt. Schlagzeile damals:

Deutsche U-Boote zu Atomwaffenträgern umgebaut

Qualitätsjournalismus ?

Sonntag, 3. Juni 2012

Sprühen verboten

Sprühtraktor Verboten

Sprühtraktor Verboten Durchgestrichen

Meine zeichnerischen Fähigkeiten sind mehr als beschränkt. Als ich aber letzthin so einen Traktor mit dem großen Sprühausleger sah, wollt ich das mal nachbauen.

Und auch wenn ich nicht so von der Bio Fraktion bin find ich das ganz gelungen. Durchgestrichen oder einfach ? Noch ein Spruch dazu ?

Achtung Midlife Crisis

 

Schild Midlife Crisis 02

manchmal sieht man sie dann. Graumeliert, trendige Klamotten, manchmal sogar Chucks, oder die Basecap falschrum drauf. Manche wollen oder können nicht älter werden. Ich auch.

Links zu den Midlife Crisis T-Shirts hier

Als Verbotsschild geht’ auch:

Schild Midlife Crisis Verboten

oberflächlich

2012-06-03 16.12.27

…die Ausstellung Maori im Linden-Museum. Schon ein Weilchen gibt’s die Schau über “Die ersten Bewohner Neuseelands” im Stuttgarter Völkerkunde Museum. Nachdem uns beim letzten Versuch zu viel Andrang herrschte, war heute das Wetter nochmal schlecht genug um ins Museum zu gehen. Ein Volk auf der anderen Seite des Erdballs, wir waren neugierig.

Leider handelt es sich bei dieser Sonderausstellung nur um einen kleinen Einblick. Ein wenig woher kommen die Maori, ein paar Angelhaken, ein wenig über die Tattoos, ein paar Waffen. Wirklich alles nur angerissen, sehr vieles bleibt offen. Religon, Stellung der Frau in der Gesellschaft, Ernährung, Jagd und Ackerbau, Fischfang, Riten und Bräuche. Bedeutung der einzelnen Tattoos, wozu überall die Waffen, wieso nur die Paddel, wieso kein Boot. “Nein, für die Sonderausstellung gibt’s keinen Audioguide” – gäbe es wirklich nicht mehr zu erzählen, gäbe es nicht doch noch interessant Details ?

Die Großen Wandtafeln auf deutsch und auf englisch. Die Schaukästen und deren Erklärung nur noch auf deutsch. Wieso so inkonsequent ?

7 Euro pro Erwachsenem Eintritt für eine – Entschuldigung: dahin geschluderte Ausstellung – zu viel.